
Genossen, wir müssen alles wissen!
DDR-Alltag im Spiegel der Stasi-Akten. Ein Lesebuch- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Als DDR-Bürger im Dezember 1989 die Dienststellen der Stasi besetzten, ahnte niemand, dass sich in deren Archiven trotz massiver Vernichtung weit über hundert Regalkilometer Akten befanden. Die Dokumente geben Zeugnis von tausendfachem Verrat, von Unterdrückung, Ausbeutung und Betrug, vom ganzen Spektrum menschlicher Unzulänglichkeit, Bosheit, Tücke und Herzlosigkeit. Sie belegen aber auch, dass Menschen während vierzig Jahren Diktatur mindestens ebenso häufig dem Bösen widerstanden haben oder sogar dagegen aufbegehrten. 'Genossen, wir müssen alles wissen!', hatte Minister Erich Mielke seinen Mitarbeitern einst befohlen. Und die erfüllten seinen Auftrag akribisch. Der vorliegende Band versammelt eine Auswahl zusammengefegter Aktenreste aus dem Stasi-Ministerium. Zahlreiche Berichte sind beklemmend, manche mögen erheiternd sein, vieles ist eigentlich banal, bei einigen Papieren glaubt man seinen Augen nicht zu trauen, anderes lässt das Blut in den Adern gefrieren. In der Summe entsteht aus der Prosa des verhassten Repressionsapparates ein lebendiges, die Wirklichkeit der DDR facettenreich spiegelndes Lesebuch.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2007
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-86732-200-3
- ISBN-Online
- 978-3-86732-773-2
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 207
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Editorische Vorbemerkung Kein Zugriff
- I Das Lächeln der Sieger der Geschichte… Kein Zugriff Seiten 12 - 79
- II …bleibt im Halse stecken Kein Zugriff Seiten 80 - 116
- III Alles unter Kontrolle ? Kein Zugriff Seiten 117 - 153
- IV Die Arroganz der Macht Kein Zugriff Seiten 154 - 197
- Abkürzungen Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Ortsregister Kein Zugriff

