
Demokratisierung der Deutschen
Errungenschaften und Anfechtungen eines Projekts- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Lange wurde die Bundesrepublik als »geglückte Demokratie« beschrieben. Erst mit den Erfolgen des »Populismus« schlug das Pendel ins andere Extrem um: Seither überschlagen sich Krisendiagnosen und Untergangsszenarien. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Band mit den Voraussetzungen und Eigendynamiken jenes Demokratisierungsprojekts auseinander, das seine Wurzeln im demokratischen Exil und in den alliierten deutschlandpolitischen Planungen des Zweiten Weltkriegs hatte. Verfolgt wird die Geschichte der Demokratisierung bis in die Gegenwart: Erwartungen und Imaginationen geraten dabei ebenso in den Blick wie staatliche Institutionen und Strukturen, wirtschaftspolitische Weichenstellungen sowie gesellschaftliche Diskurse und Mentalitäten. Heute stellt sich die Frage nach der Aneignung demokratischer Einstellungs- und Handlungsmuster in besonderer Weise: Was konnte zu unterschiedlichen Zeitpunkten als demokratisch gelten? Wie veränderten sich Akteure und Bezugsrahmen des Demokratisierungsprozesses? Die »Demokratisierung der Deutschen« wird als ein realer, mitunter gefährdeter, fast immer aber widersprüchlicher Prozess historisiert, dessen Entwicklung für die damaligen Zeitgenossen so wenig vorhersehbar war wie heute für uns.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2020
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8353-3636-0
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4461-7
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 501
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Ein Dank an Norbert Frei Kein Zugriff Seiten 19 - 27Autor:innen:
- Wohin die Erinnerung führt Kein Zugriff Seiten 28 - 38Autor:innen:
- Weimar als Generationserfahrung Kein Zugriff Seiten 39 - 50Autor:innen:
- »Unschuldige Zuschauer« in deutscher Geschichte und Erinnerung Kein Zugriff Seiten 51 - 64Autor:innen:
- Transnationale jüdische Flüchtlingsgeschichten. Verdrängung, Verlust und (fehlende) Wiedergutmachung Kein Zugriff Seiten 65 - 86Autor:innen:
- Krisenhaftes Lernen? Formen der Demokratisierung in deutschen Behörden und Ministerien Kein Zugriff Seiten 87 - 101Autor:innen: |
- Reputation, Integration, Diskretion. Wiedergutmachung und Demokratisierung in der frühen Bundesrepublik Kein Zugriff Seiten 102 - 117Autor:innen: |
- »Prüfstein für den Fortschritt Deutschlands«. Die symbolische Bedeutung der jüdischen Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 118 - 128Autor:innen:
- Das Schweigen der Elite. Der Fall Hofstätter und die »Bewältigung« der NS-Vergangenheit 1963 Kein Zugriff Seiten 129 - 146Autor:innen: |
- Was vom Jahre übrig bleibt. Über die Schwierigkeit, ein Zeitzeuge zu sein Kein Zugriff Seiten 147 - 161Autor:innen:
- Demokratisierung des Betriebs? Der Bundesverband der Deutschen Industrie und die paritätische Mitbestimmung Kein Zugriff Seiten 162 - 175Autor:innen:
- Polen und die Demokratisierung der Deutschen. Ein Versuch Kein Zugriff Seiten 176 - 188Autor:innen: |
- Ein blinder Fleck? Zur relativen Vernachlässigung des Rechtsterrorismus in den Geschichtswissenschaften Kein Zugriff Seiten 189 - 205Autor:innen:
- Antifaschistische Klassenzimmer? Schule, Rechtsextremismus und Demokratie nach »Achtundsechzig« Kein Zugriff Seiten 206 - 219Autor:innen:
- »Hochkonjunktur für Scheinheilige«. Der Skandal um die »Hitler-Tagebücher« und der Umgang mit der NS-Vergangenheit in den 1980er Jahren Kein Zugriff Seiten 220 - 237Autor:innen:
- Normalisierung und Kritik. Zum »Geschichtsboom« seit den 1980er Jahren Kein Zugriff Seiten 238 - 252Autor:innen:
- Stolz, Scham und Wut. DDR-Erzählungen durch die Zeiten Kein Zugriff Seiten 253 - 270Autor:innen:
- Die »aktuelle Verfassungslage« im April 1990 Kein Zugriff Seiten 271 - 284Autor:innen:
- Verfassungsreform und direkte Demokratie im deutsch-deutschen Einigungsprozess Kein Zugriff Seiten 285 - 298Autor:innen:
- Deutsche Zeitgeschichtsjubiläen als historische Selbstvergewisserung Kein Zugriff Seiten 299 - 317Autor:innen:
- »In Deutschland herrscht Apartheid«. Solingen, Mölln und der Kampf um politische Partizipation Kein Zugriff Seiten 318 - 332Autor:innen: |
- Koloniale Objekte und deutsche Vergangenheitspolitik Kein Zugriff Seiten 333 - 348Autor:innen: |
- Aus dem Gehäuse des Kalten Krieges. Zeitdiagnostisches zu einer Welt von gestern Kein Zugriff Seiten 349 - 363Autor:innen:
- Die Europäische Union als Schreckgespenst der Demokratie Kein Zugriff Seiten 364 - 381Autor:innen:
- Vom Sinn des Vergeblichen. Demokratiekritik und Zivilgesellschaft seit dem Umbruch 1989/90 Kein Zugriff Seiten 382 - 394Autor:innen:
- Verbrechensgeschichte begreifen Kein Zugriff Seiten 395 - 403Autor:innen:
- »Umwerfende Beweise«. Ursula Haverbeck, die Standort- und Kommandanturbefehle von Auschwitz und die »Auschwitz-Lüge« Kein Zugriff Seiten 404 - 421Autor:innen:
- Das kosmopolitische Dilemma. Migration, digitale Medien und Erinnerungspolitik in Deutschland Kein Zugriff Seiten 422 - 441Autor:innen:
- Variationen auf die »Stunde Null« des deutschen Antisemitismus Kein Zugriff Seiten 442 - 458Autor:innen:
- Literatur Kein Zugriff Seiten 459 - 488
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 489 - 491
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 492 - 494
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 495 - 501




