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Sammelband Kein Zugriff

Ursprünge des politischen Denkens

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Lange bevor das politische Denken Athens zur autonomen Sphäre heranreifte, betrat es die Weltbühne in Kosmologie und als Mythos. Dieser vielschichtige Band wagt eine radikale Archäologie der Ideen und bricht endgültig mit der platonozentrischen Legende. In einem interdisziplinären Parforceritt zeigt der Band, dass die Ursprünge des politischen Denkens in Europa räumlich plural und diachron sind. Von altorientalischer Kosmologie über archaische Lyrik bis zur Tragödie und vorsokratischem Logos wird frühe Ordnung und die Genese der politischen Philosophie Europas als existentielle Krisenerfahrung fassbar. Wo göttliche Setzungen durch den begründungspflichtigen Logos abgelöst wurden, entfaltet sich eine faszinierende Archäologie der Ideen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-4071-1
ISBN-Online
978-3-7489-6997-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Politisches Denken in Europa
Band
5
Sprache
Deutsch
Seiten
274
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort zur Schriftenreihe Politisches Denken in Europa | Political Thought in Europe Kein Zugriff
    2. Preface to the Series Politisches Denken in Europa | Political Thought in Europe Kein Zugriff
  1. Autor:innen:
    1. Zu den einzelnen Beiträgen Kein Zugriff
    1. Autor:innen:
      1. 1. Mesopotamische Mythendichtungen. Ägyptische Weisheitstexte. Kein Zugriff
      2. 2. Graeca Non Leguntur. Zur Philosophie mesopotamischen und griechischen Rechts Kein Zugriff
      3. 3. Frühe Fürstenspiegel. Zur Kyropädie des Xenophon Kein Zugriff
      4. 4. Archäologie der Leere. Von der Substanzmetaphysik der Macht zur Aporie der politischen Ursprünglichkeit Kein Zugriff
    2. Autor:innen:
      1. Hinführung Kein Zugriff
        1. 1.1. Eris (Wettstreit) Kein Zugriff
        2. 1.2. Dikê (Gerechtigkeit) Kein Zugriff
        3. 1.3. Ergon (Tätigkeit) Kein Zugriff
        4. 1.4. Oikos (Haus- und Hofgemeinschaft) Kein Zugriff
        5. 1.5. Philia (Freundschaft) Kein Zugriff
        6. 1.6. Koinonia (Gemeinschaft) Kein Zugriff
        7. 1.7. Timê (Achtung) Kein Zugriff
        1. 2.1. Die Gemeinde Kein Zugriff
        2. 2.2. Die Polis Kein Zugriff
      2. 3. Hesiods archaisches politisches Denken Kein Zugriff
      3. 4. Hesiod als Anfang der politischen Philosophie Kein Zugriff
    1. Autor:innen:
      1. 1. Einleitung und methodisch-terminologische Vorüberlegungen Kein Zugriff
      2. 2. Die Vorsokratiker: Philosophischer Aufbruch im 6. Jahrhundert v. Chr. Kein Zugriff
        1. 3.1. Zur Vita Anaximanders Kein Zugriff
          1. 3.2.1 Der sprachliche Ausgangspunkt der Interpretation Kein Zugriff
          2. 3.2.2. Vorgeschlagene politische Deutung Kein Zugriff
        1. 4.1. Zur Vita Heraklits Kein Zugriff
          1. 4.2.1. Zur konkret-historischen Dimension des politischen Denkens Heraklits Kein Zugriff
          2. 4.2.2. Der Krieg als aller Dinge Vater: Krieg, Streit und Recht Kein Zugriff
          3. 4.2.3. νόμος, δίκη und λόγος bei Heraklit Kein Zugriff
          4. 4.2.4. Politische Schlussfolgerungen aus dem ‚dunklen‘ Heraklit Kein Zugriff
        1. 5.1. Ausblick I: Interdependenz von πόλις und Philosophie Kein Zugriff
        2. 5.2. Ausblick II: Verbindungslinien zwischen Anaximander und Heraklit? Kein Zugriff
    2. Autor:innen:
      1. 1. Wer sind die sog. Pythagoreer? Kein Zugriff
      2. 2. Die pythagoreische Numeralontologie Kein Zugriff
      3. 3. Das Politische in der pythagoreischen Numeralontologie Kein Zugriff
      4. 4. Konklusion und Konsequenzen Kein Zugriff
    3. Autor:innen:
      1. 1. Zum Bios des Heraklit Kein Zugriff
      2. 2. Zum Logos des Heraklit Kein Zugriff
      3. 3. Zum Polemos des Heraklit Kein Zugriff
      4. 4. Zur Ontologie des Heraklit Kein Zugriff
    1. Autor:innen:
      1. 1. Dichten und Denken Kein Zugriff
      2. 2. Demokratie und Drama Kein Zugriff
      3. 3. Jenseits von Anarchie und Despotie Kein Zugriff
    2. Autor:innen:
      1. 1. Die Tragödie als Reflexionsmedium Sophokleischen politischen Denkens (?) Kein Zugriff
      2. 2. Das Spannungsfeld Individuum, Gesellschaft, Götter in Sophokles’ Antigone Kein Zugriff
      3. 3. Sophokles’ Aias als Sophrosynetragödie Kein Zugriff
      4. 4. Sophokles’ Philoktet als Eusebie- und Philiatragödie Kein Zugriff
      5. 5. Resümee Kein Zugriff
    1. Autor:innen:
      1. 1. Der „Kylonische Frevel“ Kein Zugriff
      2. 2. Solon, Sohn des Exekestides, aus Athen (ca. 640–560 v. Chr.) Kein Zugriff
      3. 3. Erste politische Erfolge – Die Insel Salamis (vor 600 v. Chr.) Kein Zugriff
      4. 4. Solon der Archont (594/593 v. Chr.) Kein Zugriff
      5. 5. Solon und die Medien: Umfassende Öffentlichkeitsarbeit Kein Zugriff
        1. 6.1. Solon aus Athen, Elegie von der Unordnung in den Städten und den wohlgeordneten Verhältnissen (Eunomie, fr. 4 West; Demosthenes 19, 254f.): Kein Zugriff
        2. 6.2. Solons „Rechenschaftsbericht“ Kein Zugriff
      6. 7. Gesetzeswerk, Lastenabschüttelung, neue Einteilung der Gesellschaft unter Einbeziehung aller Bürger: Adelsfamilien teilweise entmachtet Kein Zugriff
      7. 8. Fazit und Ergebnis: … ἔργμασιν ἐν μεγάλοις πᾶσιν ἁδεῖν χαλεπόν „... bei großen Taten allen zu gefallen ist schwer“ (fr. 7 West) Kein Zugriff
        1. 9.1. Textausgaben, Übersetzungen, Kommentar Kein Zugriff
        2. 9.2. Sekundärliteratur (Auswahl) Kein Zugriff
      8. 10. Abbildungsnachweis Kein Zugriff
    2. Autor:innen:
      1. 1. Einleitung Kein Zugriff
      2. 2. Die Furcht der Spartaner als wahrer Kriegsgrund und ihre Mitschuld am athenischen Aufstieg Kein Zugriff
      3. 3. Die unausweichliche Steigerungslogik der Macht in der athenischen Gesandtenrede, bei Perikles und bei Kleon Kein Zugriff
      4. 4. Zur ambivalenten Rolle der Furcht in der Mytilene-Debatte Kein Zugriff
      5. 5. Die ruinöse ‚Furcht vor der Furcht‘ im Melier-Dialog Kein Zugriff
      6. 6. Die Verselbstständigung und Eskalation der Furcht im Bürgerkrieg auf Kerkyra Kein Zugriff
      7. 7. Schluss Kein Zugriff
    3. Autor:innen:
      1. 1. Einführung Kein Zugriff
      2. 2. Literatur Kein Zugriff
      3. 3. Philosophie Kein Zugriff
    4. Epilog zu den Ursprüngen des politischen Denkens Kein Zugriff Seiten 253 - 268
      Autor:innen:
  2. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 269 - 273

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