, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Hammer, Sichel, Hakenkreuz

Parteipolitischer Extremismus in Osteuropa: Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Die Untersuchung des parteipolitischen Extremismus in Osteuropa zeigt, dass idealtypische Kriterien von Rechts- und Linksextremismus im postsozialen Raum nicht vorbehaltlos angewendet werden können. Ehemalige kommunistische Parteien kompensieren ihre in Verruf geratene Ideologie durch die Erweiterung auf nationalistische Inhalte. Umgekehrt involvieren nationalistische Parteien machtpragmatisch linke Themen und Thesen, um so nicht nur Kommunismusgegner, sondern auch ehemalige überzeugte bzw. halbüberzeugte Sozialisten für sich zu gewinnen.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht daher ein Typologisierungsmodell, mit dem versucht wird, extremistische Parteien und Bewegungen jenseits der klassischen Richtungsbegriffe einzuordnen.

Das Ergebnis belegt, dass von 14 untersuchten extremistischen Parteien und Vereinigungen lediglich drei nach den idealtypischen Kriterien für Rechs- bzw. Linksextremismus eingeordnet werden können. Elf Parteien verbinden dagegen ihre auf den ersten Blick klassischen rechts- bzw. linksextremistischen Ziele mit Ideologien und Forderungen des gegensätzlichen extremen Lagers.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-3036-3
ISBN-Online
978-3-8452-0658-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Extremismus und Demokratie
Band
16
Sprache
Deutsch
Seiten
299
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
  2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 13
  3. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 14 - 14
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    1. Problemstellung Kein Zugriff Seiten 17 - 22
    2. Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 22 - 28
    3. Methodik Kein Zugriff Seiten 28 - 31
    4. Aufbau Kein Zugriff Seiten 31 - 33
    1. Extremismus und demokratischer Verfassungsstaat Kein Zugriff Seiten 34 - 36
    2. Rechtsextremismus und Linksextremismus Kein Zugriff Seiten 36 - 39
    3. Demokratischer Populismus und extremistischer Populismus Kein Zugriff Seiten 39 - 42
    4. Kritik am Extremismuskonzept Kein Zugriff Seiten 42 - 44
    5. Verteidigung des Extremismuskonzepts Kein Zugriff Seiten 44 - 46
    1. Vorüberlegungen Kein Zugriff Seiten 47 - 50
      1. Nationalismus und nationalistische Mythen Kein Zugriff Seiten 50 - 56
      2. Realsozialistische Vergangenheit Kein Zugriff Seiten 56 - 65
      1. Kulturelle Faktoren Kein Zugriff Seiten 65 - 68
      2. Politische Faktoren Kein Zugriff Seiten 68 - 70
      3. Wirtschaftliche Faktoren Kein Zugriff Seiten 70 - 73
      4. Soziale Faktoren Kein Zugriff Seiten 73 - 76
    1. Historische und aktuelle Dimensionen des Extremismus Kein Zugriff Seiten 77 - 79
    2. Rechts-Links-Kategorien als Lösungsansatz? Kein Zugriff Seiten 79 - 80
    3. Modell zur Einordnung von Extremismus in Osteuropa Kein Zugriff Seiten 80 - 82
    4. Kriterien zur Typologisierung des Extremismus in Osteuropa Kein Zugriff Seiten 82 - 87
    5. Differenzierungsmöglichkeiten innerhalb des Modells Kein Zugriff Seiten 87 - 89
    1. Funktionierende Demokratie – Defekte Demokratie – Autokratie Kein Zugriff Seiten 90 - 97
    2. Messbarkeit und Typologisierung defekter Demokratien Kein Zugriff Seiten 97 - 103
    3. Extremismus in funktionierenden Demokratien Ostmitteleuropas und der defekten Demokratie Russlands Kein Zugriff Seiten 103 - 106
    1. Samoobrona Kein Zugriff Seiten 107 - 118
    2. Liga der Polnischen Familien (LPR) Kein Zugriff Seiten 118 - 125
    1. Kommunistische Partei Böhmens und Mährens (KSČM) Kein Zugriff Seiten 126 - 136
    2. Republikaner (SPR/RSČ) Kein Zugriff Seiten 136 - 142
    1. Die Slowakische Nationalpartei (SNS) Kein Zugriff Seiten 143 - 155
    2. Die Kommunistische Partei der Slowakei (KSS) Kein Zugriff Seiten 155 - 161
    1. Ungarische Partei der Wahrheit und des Lebens (MIÉP) Kein Zugriff Seiten 162 - 172
    2. Ungarische Arbeiterpartei (MP) Kein Zugriff Seiten 172 - 179
    1. Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) Kein Zugriff Seiten 180 - 192
    2. Liberaldemokratische Partei Russlands (LDPR) Kein Zugriff Seiten 192 - 201
    3. Rodina (Heimat) Kein Zugriff Seiten 201 - 208
    4. Russisch Nationale Einheit (RNE) Kein Zugriff Seiten 208 - 215
    5. Nationalbolschewistische Partei Russlands (NBP) Kein Zugriff Seiten 215 - 223
    6. National-patriotische Front Pamjat Kein Zugriff Seiten 223 - 231
      1. Einordnung der extremistischen Parteien Kein Zugriff Seiten 232 - 240
      2. Ergebnisse und Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 240 - 246
      1. Vergleich des Extremismus in Ostmitteleuropa Kein Zugriff Seiten 246 - 251
      2. Vergleich des Extremismus in den funktionierenden Demokratien Ostmitteleuropas und in der defekten Demokratie Russlands Kein Zugriff Seiten 251 - 259
      3. Ergebnisse und Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 259 - 264
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 265 - 269
    2. Ausblick und offene Fragen Kein Zugriff Seiten 269 - 276
    1. Quellen Kein Zugriff Seiten 277 - 280
      1. Unveröffentlichte Literatur Kein Zugriff Seiten 280 - 280
      2. Selbstständig erschienene Literatur Kein Zugriff Seiten 280 - 286
      3. Unselbstständig erschienene Literatur Kein Zugriff Seiten 286 - 299

Ähnliche Veröffentlichungen

aus der Reihe "Extremismus und Demokratie"
Cover des Buchs: Verhängnisvolle Antizipationen
Monographie Kein Zugriff
Carina Schatten
Verhängnisvolle Antizipationen
Cover des Buchs: Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E & D)
Sammelband Kein Zugriff
Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse, Tom Thieme
Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E & D)
Cover des Buchs: Haltung zeigen – Demokratie stärken
Sammelband Vollzugriff
Anika C. Albert, Alexander Brink, Bettina Hollstein, Marc C. Hübscher
Haltung zeigen – Demokratie stärken
Cover des Buchs: Sahra Wagenknecht
Monographie Kein Zugriff
Jürgen P. Lang
Sahra Wagenknecht