"Deutschland, einig Antifa"?
"Antifaschismus" als Agitationsfeld von Linksextremisten- Autor:innen:
- Reihe:
- Extremismus und Demokratie, Band 28
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Die Studie erfasst den multidimensionalen Ansatz „Antifaschismus“ analytisch. Ausgehend von dem „Antifaschismus“-Verständnis von Linksextremisten und seinen Selbstlegitimierungsmustern werden die wichtigsten Akteure vorgestellt. Zeitlich geht es um die Entwicklung des „Antifaschismus“ unter wechselnden Rahmenbedingungen seit der deutschen Wiedervereinigung.
Der Hauptteil ist der Praxis des linksextremistischen „Antifaschismus“ gewidmet. Er versucht zu beschreiben, mit welchen Mitteln und in welchem – über die „repressive Toleranz“ einer parlamentarischen Demokratie weit hinausgehenden – Ausmaß Linksextremisten Rechtsextremisten bekämpfen, darüber hinaus aber auch die Staatsordnung. Zu dieser Praxis gehört deshalb außerdem, die bundesdeutsche Rechtsordnung, insbesondere das Grundgesetz, für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren, ein „antifaschistisches“ Geschichtsbild zu etablieren und gegen den antitotalitären Konsens zu agitieren. Die abschließende Bilanz ist alarmierend.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0699-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4910-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Extremismus und Demokratie
- Band
- 28
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 412
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- Die orthodox-kommunistische Faschismusdoktrin Kein Zugriff Seiten 17 - 24
- Strategie und Taktik des „antifaschistischen Kampfes“ Kein Zugriff Seiten 24 - 33
- Der „antifaschistische Grundkonsens“ von 1945 Kein Zugriff Seiten 33 - 38
- Das Potsdamer Abkommen Kein Zugriff Seiten 38 - 43
- Der „antifaschistische Auftrag“ des Grundgesetzes Kein Zugriff Seiten 43 - 50
- Der „Schwur von Buchenwald“ Kein Zugriff Seiten 50 - 56
- Der historische „antifaschistische“ Widerstand Kein Zugriff Seiten 56 - 61
- Symbol Buchenwald Kein Zugriff Seiten 61 - 66
- „Antifaschismus“ nach 1989/90 Kein Zugriff Seiten 67 - 69
- Der „Antifa-Sommer 2000“ Kein Zugriff Seiten 69 - 73
- „Eine andere Welt ist möglich“: „Antifaschismus“ und Antiglobalisierungsbewegung Kein Zugriff Seiten 73 - 76
- Der 11.?September 2001 Kein Zugriff Seiten 76 - 79
- „Nie wieder Faschismus! – Nie wieder Krieg?“ – „Antifaschismus“ im Zeichen des Irakkrieges Kein Zugriff Seiten 79 - 83
- „Solidarität mit Israel!“ ? „Antifaschismus“ und Antisemitismus Kein Zugriff Seiten 83 - 86
- „Renaissance“ des Rechtsextremismus? Die Wahlen in Sachsen 2004 und der 8.?Mai 2005 Kein Zugriff Seiten 86 - 89
- „Antifaschismus“ und „soziale Frage“ Kein Zugriff Seiten 89 - 93
- „Antifaschismus“ und Extremismus Kein Zugriff Seiten 93 - 96
- Überblick über das Spektrum Kein Zugriff Seiten 97 - 100
- Die historische Dimension Kein Zugriff Seiten 100 - 108
- „Antifaschistische“ Tradition zwischen Ost und West Kein Zugriff Seiten 108 - 117
- Relikte des Engagements Kein Zugriff Seiten 117 - 121
- Anspruch und Wirklichkeit Kein Zugriff Seiten 121 - 132
- Aktuelle politische Verortung Kein Zugriff Seiten 132 - 142
- „Nie wieder Faschismus ? Nie wieder Krieg“ Kein Zugriff Seiten 142 - 148
- „Erinnerungsarbeit“ und „Geschichtspolitik“ Kein Zugriff Seiten 148 - 152
- „…bis auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht“: Kampf um Strafverfolgung und Wiedergutmachung Kein Zugriff Seiten 152 - 154
- Auf dem Weg zur eigenen „Selbstbefreiung“ Kein Zugriff Seiten 154 - 156
- „Antifaschismus“ als „Tradition im Wandel“ Kein Zugriff Seiten 156 - 169
- Akteure und Handlungsebenen Kein Zugriff Seiten 169 - 173
- Parlamentarischer „Antifaschismus“ Kein Zugriff Seiten 173 - 179
- „Antifaschismus“ als Programm Kein Zugriff Seiten 179 - 185
- Die „antifaschistische Klausel“ Kein Zugriff Seiten 185 - 190
- Allgemeine Charakteristika Kein Zugriff Seiten 190 - 195
- Entstehung und Entwicklung Kein Zugriff Seiten 195 - 203
- Das „Konzept Antifa“ Kein Zugriff Seiten 203 - 209
- „Nazis auf’s Maul“: Das „Markenzeichen“ Militanz Kein Zugriff Seiten 209 - 223
- „Allein machen sie dich ein!“: Organisierungsansätze Kein Zugriff Seiten 223 - 231
- Autonomer „Antifaschismus“: Eine Erfolgsgeschichte? Kein Zugriff Seiten 231 - 238
- Recherche und „Outing“ Kein Zugriff Seiten 239 - 243
- Aufklärungs- und Bildungsarbeit Kein Zugriff Seiten 243 - 252
- Agitation und Kampagnen Kein Zugriff Seiten 252 - 296
- „Kein Fußbreit den Faschisten!“: „Anti-Nazi“-Demonstrationen Kein Zugriff Seiten 296 - 308
- „Antifaschistische“ Bündnispolitik Kein Zugriff Seiten 308 - 320
- Die Berufung auf das Grundgesetz Kein Zugriff Seiten 320 - 327
- „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“: mit Recht gegen „rechts“? Kein Zugriff Seiten 327 - 334
- „Antifaschismus ist notwendig, nicht kriminell“: Vom Umgang mit Rechtsanwendung gegen „links“ Kein Zugriff Seiten 334 - 340
- „Antirepressionsarbeit“ Kein Zugriff Seiten 340 - 347
- „Geschichtspolitik“ und der Kampf um die Erinnerungskultur Kein Zugriff Seiten 347 - 361
- „Gegen jeden Extremismus“: Der Kampf gegen „Totalitarismusdoktrin“ und „Extremismusthese“ Kein Zugriff Seiten 361 - 379
- Konvergenztendenzen „linker“ und „rechter“ Extremisten Kein Zugriff Seiten 379 - 390
- „Deutschland, einig Antifa“? Bilanz und Perspektiven Kein Zugriff Seiten 391 - 400
- Schriften Kein Zugriff Seiten 401 - 403
- Zitierte Zeitungen und Zeitschriften Kein Zugriff Seiten 403 - 404
- Literatur Kein Zugriff Seiten 404 - 412





