Osteuropa Recht behandelt Gegenwartsfragen der Rechtssysteme und Rechtswissenschaft im östlichen Europa sowie deren völkerrechtliche Einbindung. Im Fokus stehen die ost-, ostmittel- und südosteuropäischen Staaten sowie der Kaukasus und Zentralasien. Die Zeitschrift dokumentiert und analysiert Gesetzgebung, Rechtsprechung und rechtswissenschaftliche Debatten in den einzelnen Staaten der Region und leistet einen Beitrag zum internationalen Rechtsvergleich. Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich und ist peer-reviewed. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Osteuropa Recht wurde 1954 von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. gegründet.
Das aserbaidschanische Zivilgesetzbuch (ZGB) wurde unter starkem Einfluss des deutschen BGB entworfen, enthält jedoch zugleich zahlreiche Normen des GUS-Modell-ZGB. Diese hybride Kodifikation führt bis heute zu erheblichen systematischen...
Der Beitrag gibt Einblicke in schwierige Rechtsfragen bei der Kündigung von Bauverträgen. Als Kündigungsgründe werden genannt fehlende Zahlungsgarantie, verspätete oder mängelbehaftete Leistung oder mangelnde Kooperation des Werkunternehmers....
Polen verfügte in dem IPR-Gesetz von 1926 bereits kurz nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit über eine moderne systematische Regelung des auf das Zivilrecht bezogenen Kollisionsrechts. Die Neukodifikation im IPR-Gesetz von 1965 entwickelte...
Die Entstehungsgeschichte des Lettländischen Zivilgesetzbuches von 1937, das noch heute in Kraft ist, ist ein lebhaftes Beispiel dafür, wie die Entwicklung einer Rechtskultur und in diesem Fall eines Zivilgesetzbuches in einem Land, das 1918...
Der Artikel befasst sich mit dem Thema der Regulierung und dem Geltungsbereich des Gesetzes der Ukraine „Über das Verwaltungsverfahren“. Er stellt fest, dass das Gesetz der Ukraine „Über das Verwaltungsverfahren“ zur Festlegung des...