Inszenierung als Widerstand
Bildkörper und Körperbild bei Paul Klee- Autor:innen:
- Reihe:
- Szenografie & Szenologie, Band 2
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
In seinen Werken überträgt Paul Klee den Übergang von (innerer) Stimme und (äußerem) Bild in ein szenisches Spiel – und stellt uns vor das Problem einer möglichen Opferlosigkeit dieses Übergangs. Als Musiker, Zeichner und Maler experimentiert er vielfältig mit dieser szenischen Dramatik. Werkimmanent stellt sich dabei die Frage, wie die Gewalt der Sinnenübergänge in den Kunst- und Designproduktionen moderiert und Schuldfreiheit »naturhafter« Produktion erreicht werden kann.Seine neurodermitische Erkrankung zeigt in äußerster Verdichtung – der Sklerose als Palimpsest der Organhäute – den einbehaltenen Schuldkonflikt am Körperbild und dessen nothafte Entäußerung in Malerei. Die Sklerose Klees ist die ultimative Antwort auf das faschistische Programm sich selbst restlos konsumierender (Kriegs-)Produktion.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1262-2
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1262-6
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Szenografie & Szenologie
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 278
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- INHALTSVERZEICHNIS Vollzugriff Seiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Abstrakt Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 18
- I. Wahl des Widerstandes: vom Hören zum Sehen Kein Zugriff Seiten 19 - 98
- II. Vom Kleinen ich zum grossen anderen Kein Zugriff Seiten 99 - 164
- III. Von der Personalisierung zur Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 165 - 216
- IV. Fusionen von Bild und Körper Kein Zugriff Seiten 217 - 267
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 268 - 275
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 276 - 278





