
Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Mohlers Rolle als Netzwerker zwischen Liberalkonservativen und Nationalisten lässt die Geschichte der bundesrepublikanischen Rechten neu verstehen. Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod gilt Armin Mohler noch immer als Vordenker der Neuen Rechten in Deutschland. Der 1920 in der Schweiz geborene Publizist inszenierte sich nach 1945 als Erbwahrer jenes in der Weimarer Republik grassierenden Radikalnationalismus, den er unter dem Begriff der »Konservativen Revolution« in die Bundesrepublik hinüberzuretten versuchte. Damit avancierte er zeitweilig zu einer der einflussreichsten Stimmen am rechten Rand des politischen Spektrums. Maik Tändler rekonstruiert die Geschichte der rechtsintellektuellen Netzwerke um Mohler, ihre Sammlungs- und Mobilisierungsversuche unter den Bedingungen einer sich schnell wandelnden politischen Öffentlichkeit und ihr Verhältnis zum weiteren Feld eines sich liberalisierenden Konservatismus. Die Herausbildung einer Neuen Rechten seit den 1970er Jahren erweist sich dabei weniger als Formwandel des »alten« Rechtsradikalismus der frühen Bundesrepublik, sondern vielmehr als Reaktion auf die langfristige und nicht immer geradlinige Entmischung von liberaldemokratischem Konservatismus und antiliberalem Rechtskonservatismus.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5823-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8786-7
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Reihe
- Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 468
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 26
- Mohlers Dissertation Kein Zugriff
- Rezeptionswege Kein Zugriff
- Italienischer Exkurs Kein Zugriff
- Parteipolitische Spuren Kein Zugriff
- Die Münchner »Tafelrunde« Kein Zugriff
- Gründungskonstellationen der Zeitgeschichtsforschung Kein Zugriff
- Armin Mohler und das Institut für Zeitgeschichte Kein Zugriff
- Kurt Sontheimers Kämpfe Kein Zugriff
- Otto-Ernst Schüddekopf und die »linken Leute von rechts« Kein Zugriff
- Das akademische Scheitern Mohlers Kein Zugriff
- Die Wiederkehr der NS-Vergangenheit Kein Zugriff
- Kurt Ziesels Kampagnen Kein Zugriff
- Der Fall Hofstätter Kein Zugriff
- Die Hoggan-Debatte Kein Zugriff
- Mohlers ›Vergangenheitsbewältigung‹ Kein Zugriff
- Konservative Verunsicherung am Ende der Ära Adenauer Kein Zugriff
- Die Konservatismusdebatte im ›Monat‹ Kein Zugriff
- Eine akademische junge Rechte: Die Brüder Hepp Kein Zugriff
- Rechtsintellektuelle um Franz Josef Strauß Kein Zugriff
- Hans Zehrer und Axel Springer Kein Zugriff
- Die »konservative Wende« 1965/66 Kein Zugriff
- Das Personal der Wende Kein Zugriff
- Auf Schlingerkurs Kein Zugriff
- Schlamms Schlachten: Von der ›Republik‹ zur ›Zeitbühne‹ Kein Zugriff
- Kulturkritisches »Altherrenblatt«: ›Konservativ heute‹ Kein Zugriff
- Elitenbildung und Theoriearbeit: ›Criticón‹ Kein Zugriff
- Zwischen Liberalkonservatismus … Kein Zugriff
- … und radikaler Rechter Kein Zugriff
- Vom »Ernstfall« zur »deutschen Neurose« Kein Zugriff
- Die »nationale Frage«, von links gestellt Kein Zugriff
- Vom Deutschlandrat zu den Republikanern Kein Zugriff
- »Vergangenheit, die nicht vergehen will« Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 413 - 417
- Dank Kein Zugriff Seiten 418 - 418
- Quellen und Literatur Kein Zugriff Seiten 419 - 457
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 458 - 459
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 460 - 468




