
Elitehäftling
Wie Österreichs Bundeskanzler Kurt Schuschnigg die Nazi-Gefangenschaft überlebte- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Nach dem «Anschluss» 1938 zwangen die Nazis den österreichischen Bundeskanzler Kurt Schuschnigg zum Rücktritt und hielten ihn sieben Jahre lang in Haft, bis ihn 1945 die Alliierten befreiten. Seine privilegierte Stellung innerhalb des Konzentrationslagersystems ermöglichte Schuschnigg, ein Tagebuch zu führen und Briefe zu schreiben, die an Familienmitglieder herausgeschmuggelt werden konnten. Anhand dieser Quellen stellt die mehrfach preisgekrönte Historikerin Erika Rummel einen wenig bekannten Aspekt der KZ-Geschichte dar: das Leben eines VIP-Häftlings. Die Bedingungen, unter denen Schuschnigg im KZ Sachsenhausen inhaftiert war, sind nicht mit dem Horror vergleichbar, den normale Häftlinge erleiden mussten. Doch seine Strategie für das intellektuelle und emotionale Überleben ist dieselbe – er baut auf Witz, Freundschaften, persönliche Erinnerungen, den Trost über Kultur und Religion und ein Gefühl der Integrität.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-7965-5397-4
- ISBN-Online
- 978-3-7965-5398-1
- Verlag
- Schwabe, Basel / Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 238
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff
- 1. Der Ort. Das Konzentrationslager Sachsenhausen Kein Zugriff
- 2. Der Mensch: Schuschniggs Leben und Karriere Kein Zugriff
- 3. Die Quellen Kein Zugriff
- 4. Inhalt der einzelnen Kapitel Kein Zugriff
- 1 Einzelhaft: Das Leben unter den Augen des Feindes Kein Zugriff Seiten 39 - 58
- 2 Der Haushalt in Sachsenhausen: Leben en famille Kein Zugriff Seiten 59 - 84
- 3 Religion Kein Zugriff Seiten 85 - 94
- 4 Bücher Kein Zugriff Seiten 95 - 120
- 5 Musik Kein Zugriff Seiten 121 - 136
- 6 Humor Kein Zugriff Seiten 137 - 148
- 7 Erinnerungen Kein Zugriff Seiten 149 - 162
- 8 Schuschniggs politischer Rückblick Kein Zugriff Seiten 163 - 176
- Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 177 - 182
- Chronologie Kein Zugriff Seiten 183 - 190
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 191 - 220
- Bibliografie Kein Zugriff Seiten 221 - 230
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 231 - 234
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 235 - 238




