
Marc Richirs Phänomenologie der Erfahrung
Eine Einführung- Autor:innen:
- Reihe:
- Zu den Sachen selbst, Band 2
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die begriffliche Komplexität, die sich in über 100 Jahren Phänomenologie etabliert hat, lenkt regelmäßig davon ab, was in ihr primär zur Disposition steht: eine möglichst angemessene Beschreibung menschlicher Erfahrung. Diese Spannung durchzieht die Texte des belgischen Phänomenologen Marc Richir auf beispielhafte Weise. Er schreibt seine Forschungen ausdrücklich und bezugsreich in die philosophische Problemgeschichte ein, insbesondere in ihre transzendentale Traditionslinie. Die Grundlage bildet dabei eine vielschichtige Lektüre fast der gesamten Phänomenologie des 20. Jahrhunderts. Eines der Ziele dieser Lektüre ist eine subtile wie grundlegende Erhebung der Aspekte und Zusammenhänge der Erfahrung, die deren basale Dynamik eigentlich ausmachen. Diese Einführung richtet den Blick auf diese zweite Tendenz einer Neubeschreibung der Erfahrung: Wie nähert sich Richir „Erfahrung“ als Gegenstand phänomenologischer Forschung? Auf welche Befunde möchte er nachdrücklich aufmerksam machen? Indem es zentrale Begriffe und zahlreiche Beispiele anhand der Texte Richirs diskutiert und zugleich historische Kontinuitäten in Richirs Problem- und Fragestellungen aufzeigt, bietet das Buch einen anschaulichen Zugang zu einem Werk, das es in den nächsten Jahrzehnten weiter zu entdecken gilt.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-465-04736-0
- ISBN-Online
- 978-3-465-14736-7
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Zu den Sachen selbst
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 257
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- 1. Einleitung: Philosophie als Theorie der Erfahrung Kein Zugriff Seiten 13 - 16
- 2.1 Erscheinen bei Husserl Kein Zugriff
- 2.2 Phänomenalität und »reines Bewusstsein« Kein Zugriff
- 2.3 Noetisch-noematische Indifferenz Kein Zugriff
- 2.4 Spuren erscheinungsgenerativer Indifferenz bei Husserl Kein Zugriff
- 2.5 Spuren erscheinungsgenerativer Indifferenz in Finks Sein, Wahrheit, Welt Kein Zugriff
- 3.1 Erscheinen in der neueren französischen Phänomenologie Kein Zugriff
- 3.2 Phänomenalität bei Merleau-Ponty Kein Zugriff
- 3.3 Generative Unruhe Kein Zugriff
- 4.1 Inchoativität des Erscheinens Kein Zugriff
- 4.2 Blitzhaftes Apperzipieren Kein Zugriff
- 4.3 Phänomene-von-etwas und Nichts-als-Phänomene Kein Zugriff
- 4.4 Doppelbewegung der Phänomenalisierung Kein Zugriff
- 5.1 Die transzendentale Problemstellung in der Phänomenologie Kein Zugriff
- 5.2 Subjektivität und Transzendentalität Kein Zugriff
- 5.3.1 Transzendentale Illusion Kein Zugriff
- 5.3.2 Reflexive Dynamik des Scheins Kein Zugriff
- 5.3.3 Hyperbolische Epoché (Teil 1) Kein Zugriff
- 5.3.4 Hyperbolische Epoché (Teil 2) Kein Zugriff
- 5.3.5 Architektonische Reduktion Kein Zugriff
- 6.1.1 Metaphysik allgemein Kein Zugriff
- 6.1.2 Phänomenologische Faktizität Kein Zugriff
- 6.2 Architektonische Faktizität(en) Kein Zugriff
- 6.3 Konturen zetetischer Metaphysik Kein Zugriff
- 7. Schluss Kein Zugriff Seiten 251 - 255
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 256 - 256

