"Ganz Deutschland ruft Hurra"
Zur literarischen Darstellung des Krieges in den Zeitungen und Zeitschriften von 1914- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs führte zu einer enormen Flut an Literatur. Überall im Deutschen Reich berichteten Schriftsteller von einer umfassenden Euphorie, die ihre Zeitgenossen 1914 ergriffen hatte. Doch nicht nur gestandene Autoren, sondern auch Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten veröffentlichten Texte, die ihre tiefsten Emotionen enthielten. Gerade diese vermeintlich dilettantischen Texte, sowohl von der Front als auch aus der Heimat, liefern einen ungefilterten Blick auf die Hoffnungen und Ängste in den ersten Wochen des Krieges.
Christoph Schlittenhardt bietet erstmals eine umfassende Analyse der Kriegsliteratur zu Beginn des Ersten Weltkriegs, die sich nicht nur auf einzelne Zeitungen, Gattungen oder Stilrichtungen beschränkt. Aus ausgewählten Zeitungen wurden Hunderte literarische Texte von Kriegsbeginn bis Ende 1914 gesammelt, um die wichtigsten Motive dieser Zeit zu identifizieren und auf ihre Funktion hin zu analysieren. Dies ermöglicht nicht nur die Dokumentation einer Entwicklung von einer anfänglichen Euphorie bis hin zu einer Ernüchterung, die viel schneller eintritt, als es ein Blick in die kanonische Literatur vermuten lässt. Vielmehr tritt dadurch eine literarische Opposition hervor, die von Beginn an bestand und die Menschen über die wahren Schrecken des Krieges aufklären wollte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8288-4018-8
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6773-4
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Germanistik
- Band
- 8
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 154
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14
- 2. Die Gattungen der Kriegsliteratur Kein Zugriff Seiten 15 - 20
- 3.1. Der nationale Diskurs – Die Ideen von 1914 Kein Zugriff
- 3.1.1. Die Erschaffung einer Volkseinheit Kein Zugriff
- 3.1.2. Die Bedeutung des Opfers Kein Zugriff
- 3.1.3. Das Symbol des Helden Kein Zugriff
- 3.1.4. Der aufgezwungene Krieg Kein Zugriff
- 3.1.5. Die Erschaffung von Feindbildern Kein Zugriff
- 3.1.5.1. Frankreich als Feindbild Kein Zugriff
- 3.1.5.2. Russland als Feindbild Kein Zugriff
- 3.1.5.3. England als Feindbild Kein Zugriff
- 3.1.6. Die Rückbesinnung auf das Deutschtum Kein Zugriff
- 3.1.7. Aufbruch und Abschied Kein Zugriff
- 3.2. Der religiöse Diskurs Kein Zugriff
- 3.2.1. Der Heilige Krieg Kein Zugriff
- 3.2.2. Das Vertrauen auf Gott Kein Zugriff
- 3.2.3. Feuer und Weltenbrand Kein Zugriff
- 3.3. Historischer Diskurs Kein Zugriff
- 3.3.1. Die Einordnung des Krieges in die nationale Geschichte Kein Zugriff
- 3.3.2. Die Rolle der Abstammung Kein Zugriff
- 3.4. Siegesgewissheit Kein Zugriff
- 3.5. Die Funktion und Rolle der Frau Kein Zugriff
- 3.6. Krieg und Kultur Kein Zugriff
- 3.7. Frieden Kein Zugriff
- 3.8. Der Sonderfall Weihnachten Kein Zugriff
- 4.1. Der Tod als anti-heroisches Motiv Kein Zugriff
- 4.2. Trauer Kein Zugriff
- 4.3. Das Elend des Krieges Kein Zugriff
- 4.4. Zerstörung Kein Zugriff
- 4.5. Angst und Ungewissheit Kein Zugriff
- 4.6. Naturdarstellung Kein Zugriff
- 4.7. Die Sehnsucht nach Frieden Kein Zugriff
- 5.1. Medien der Frontliteratur Kein Zugriff
- 5.2. Elemente des nationalen Diskurses Kein Zugriff
- 5.2.1. Darstellung des Todes Kein Zugriff
- 5.2.2. Darstellung des Feindes Kein Zugriff
- 5.3. Schilderungen des Kriegsalltags Kein Zugriff
- 6.1. Politische Funktionen Kein Zugriff
- 6.2. Das Interesse der Autoren Kein Zugriff
- 7. Fazit Kein Zugriff Seiten 135 - 140
- 8. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 141 - 154





