Die Gefühle der Schwangeren
Eine Geschichte somatischer Emotionalität (1780–2010)- Autor:innen:
- Reihe:
- Histoire, Band 99
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Stimmungsschwankungen, Wutausbrüche oder Mutterliebe gelten als typische Emotionen der Schwangerschaft. Sie werden oft auf Hormone zurückgeführt. Zugleich ist ein umgekehrtes Wirkmodell von Körper und Gefühl verbreitet, nämlich die Vorstellung, dass Emotionen wie Stress ihrerseits die embryonale Entwicklung beeinflussen. Auf welche Weise entwickelte sich solches Gefühlswissen? Wann wurden Schwangerschaftshormone zur ultimativen Erklärung?Lisa Malich beschäftigt sich in ihrer historischen Analyse mit der Verknüpfung von Emotionskonzepten und Körpermodellen in der Schwangerschaft. Anhand von Ratgeberliteratur und wissenschaftlichen Texten aus dem späten 18. Jahrhundert bis heute zeigt sie, wie Medikalisierungsprozesse und Geschlechterordnungen die Sicht auf Gefühle von Schwangeren prägen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3596-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3596-0
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Histoire
- Band
- 99
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 448
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung: Die Schwankende Schwangere Kein Zugriff Seiten 7 - 32
- I. Nerven, Verstimmung, Versehen Kein Zugriff Seiten 33 - 120
- II. Verbesserte Stimmung, Mutterliebe und der Einzug der Hormone Kein Zugriff Seiten 121 - 260
- III. Hormonelle Schwangerschaft und Stimmungsschwankungen Kein Zugriff Seiten 261 - 382
- IV. Von der nervösen Verstimmung zur hormonellen Stimmungsschwankung Kein Zugriff Seiten 383 - 402
- Literatur Kein Zugriff Seiten 403 - 448





