Zur Herrschaft erzogen
Die Ausbildung und Erziehung der römischen Kronprinzen des ersten bis fünften Jahrhunderts n. Chr- Autor:innen:
- Reihe:
- Münchner Studien zur Alten Welt, Band 20
- Verlag:
- 03.03.2023
Zusammenfassung
Zu den vielen Herausforderungen, gegen die der erste römische Kaiser Augustus und seine neue Form der Monarchie bestehen mussten, gehörte nicht zuletzt, seine Macht auch über den eigenen Tod hinweg aufrecht zu erhalten. Zentral war daher der erfolgreiche Aufbau eines Nachfolgers, der in der Lage war, die erlangte kaiserliche Monopolstellung fortzuführen.
Die Erziehung zu einem nutzbringenden Mitglied der senatorischen Elite und einem würdigen Nachfolger des pater familias stand nun dem Ziel des Erhalts quasi-monarchischer Macht gegenüber. Nicht mehr ein Funktionieren innerhalb, sondern oberhalb der Elite war das neue Primat des Lehrplans. Die neuen, auf eine Person gebündelten Anforderungen des Prinzipats, machten theoretisch ebenso neue, bzw. erweiterte Erziehungsmodelle notwendig.
Mit dieser Frage um eine möglicherweise eigene, dezidiert „kaiserliche“ Erziehung der römischen Kronprinzen beschäftigt sich die folgende Arbeit mit Blick auf die gesamte Kaiserzeit.
Christian Huber studierte von 2012 bis 2017 Geschichte mit Schwerpunkt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 2017 bis Herbst 2021 promovierte er zum Thema der Erziehung der römischen Kronprinzen. Das vorliegende Buch stellt die unveränderte Fassung der daraus entstandenen Dissertation dar.
 
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 03.03.2023
- ISBN-Print
- 978-3-8316-4980-8
- ISBN-Online
- 978-3-8316-7734-4
- Verlag
- utzverlag, München
- Reihe
- Münchner Studien zur Alten Welt
- Band
- 20
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 376
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten III - VI
- Forschungsstand Kein Zugriff
- Eingrenzung des Themas und Quellenlage Kein Zugriff
- Gliederung Kein Zugriff
- Ausblick Kein Zugriff
- II. „Römische Erziehung“ der späten Republik – Grundlage des kaiserzeitlichen Bildungswesens? Kein Zugriff Seiten 18 - 40
- Der Aufbau der Nachfolger des Augustus – Erziehung im Namen der neuen Ordnung Kein Zugriff
- Schlechte Erziehung, schlechte Herrschaft – Zwei Beispiele der julisch-claudischen Dynastie Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Die Bedeutung literarisch-rhetorischer Bildung für die Oberschichten der Kaiserzeit Kein Zugriff
- Die Institutio oratoria Quintilians Kein Zugriff
- Elementarerziehung der jungen Prinzen Kein Zugriff
- Der Unterricht beim Grammatiklehrer Kein Zugriff
- Der Unterricht beim Rhetoriklehrer Kein Zugriff
- Allgemeine Zeugnisse zur rhetorischen Bildung Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Der musizierende Kaiser Kein Zugriff
- Die Ausbildung in den Naturwissenschaften Kein Zugriff
- Die bildenden Künste – Der Kaiser als Maler und Bildhauer Kein Zugriff
- Der dichtende Kaiser als Teil der aristokratischen Lebenswelt Kein Zugriff
- Der Philosophenkaiser und die zweite Sophistik Kein Zugriff
- Der Aufstieg des Neuplatonismus und die philosophische Blüte des vierten Jahrhunderts Kein Zugriff
- Amateure an der Spitze des Heeres? – Die militärische Vorbereitung junger Senatoren im Verlauf der Kaiserzeit Kein Zugriff
- Der Kaiser als Oberbefehlshaber der Legionen Kein Zugriff
- Experten der Kriegsführung – Die Soldatenkaiser Kein Zugriff
- Die Erben Constantins als heerführende Kaiser Kein Zugriff
- Die Entmilitarisierung der Kaiser Ende des vierten Jahrhunderts Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Die kaiserlichen Prinzen, der cursus honorum und die Einführung in den Senat Kein Zugriff
- Der Kaiser als Richter – Das Studium der Rechtsprechung Kein Zugriff
- Der Kaiser als oberster Priester und die Kooptation von Kronprinzen in die Priesterkollegien Kein Zugriff
- Doctrina Christiana für den Princeps Christianus? Kein Zugriff
- X. Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 315 - 323
- XI. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 324 - 324
- XII. Quellenverzeichnis mit Übersetzungen und Editionen Kein Zugriff Seiten 325 - 335
- XIII. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 336 - 376





