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Monographie Kein Zugriff

Linksextremistische Parteien in Europa nach 1990

Ursachen für Wahlerfolge und -misserfolge
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Entgegen den Befunden einiger Einzelfallstudien kommt dieser konfigurationelle Vergleich von über 20 linksextremistischen Organisationen in Europa zu dem Schluss, die Parteien seien seit 1990 weniger "Strippenzieher" als vielmehr "Marionette", wenn es um ihr Abschneiden an der Wahlurne geht. Dies erklärt, warum parteiförmiger Linksextremismus zwar im postkommunistischen Raum (z.B. KSCM, KSS, SRP) so manchen Wahlsieg verbuchen konnte, dafür aber im Westen Europas weitgehend erfolglos geblieben ist. Siege und Niederlagen sind in erster Linie an Gelegenheitsstrukturen gekoppelt, nicht an bestimmte Parteieigenschaften. Wenn aktuell kaum von einer akuten Demokratiebedrohung durch linksextremistische Parteien in Europa zu sprechen ist, so liegen nun neuralgische Punkte zutage, die den Grad der Demokratiebedrohung durch diese Organisationen beeinflussen, unter anderem Arbeitslosigkeit, Transformationsprobleme, Parteienwettbewerb und die Stärke des Rechtsextremismus.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8329-7553-1
ISBN-Online
978-3-8452-3818-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Extremismus und Demokratie
Band
23
Sprache
Deutsch
Seiten
506
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 14
  3. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 18
    1. Untersuchungsgegenstand Kein Zugriff Seiten 19 - 27
    2. Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 27 - 36
    3. Aufbau Kein Zugriff Seiten 36 - 41
    1. Politischer Extremismus Kein Zugriff Seiten 42 - 50
    2. Linksextremismus und linksextremistische Parteien Kein Zugriff Seiten 50 - 58
    3. Das Erfolgskriterium Kein Zugriff Seiten 58 - 65
    4. Fallauswahl Kein Zugriff Seiten 65 - 74
    1. Der politikwissenschaftliche Vergleich Kein Zugriff Seiten 75 - 83
      1. Entstehung und Gründe für die Anwendung Kein Zugriff Seiten 83 - 86
      2. Funktionslogik, Leistungen und Grenzen Kein Zugriff Seiten 86 - 99
      3. Nominale und ordinale Daten – mvQCA Kein Zugriff Seiten 99 - 102
    2. Kontexte und Akteurseigenschaften im Zeitverlauf Kein Zugriff Seiten 102 - 113
    3. Der Zwei-Schritt-Ansatz Kein Zugriff Seiten 113 - 119
    4. Komplementär angewendete Verfahren Kein Zugriff Seiten 119 - 121
    5. Grundannahmen Kein Zugriff Seiten 121 - 122
    6. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 122 - 123
      1. Arbeitslosigkeit Kein Zugriff Seiten 124 - 131
      2. Erfahrung der sozialistischen Diktatur Kein Zugriff Seiten 131 - 140
      3. Demokratieunzufriedenheit Kein Zugriff Seiten 140 - 146
      4. Sozialdemokratische Parteien in einer Krisensituation Kein Zugriff Seiten 146 - 153
      5. Rechte und linke Konkurrenz Kein Zugriff Seiten 153 - 158
      1. Ideologische Position Kein Zugriff Seiten 158 - 167
      2. Aufnahme rechtsextremistischer Ideologeme Kein Zugriff Seiten 167 - 173
      3. Organisatorische Kohäsion Kein Zugriff Seiten 173 - 177
      4. Regierungsbeteiligung Kein Zugriff Seiten 177 - 180
      5. Charismatische Führungspersönlichkeit(en) Kein Zugriff Seiten 180 - 187
    1. Nicht untersuchte Faktoren Kein Zugriff Seiten 187 - 190
      1. Kontextbedingungen Kein Zugriff Seiten 191 - 197
      2. Parti Communiste Kein Zugriff Seiten 197 - 198
      3. Partij van de Arbeid – Parti du Travail de Belgique Kein Zugriff Seiten 198 - 200
      4. Parti Ouvrier Socialiste – Socialistische Arbeiderspartij Kein Zugriff Seiten 200 - 201
      5. Mouvement pour une Alternative Socialiste Kein Zugriff Seiten 201 - 202
      6. Comité voor een Andere Politiek Kein Zugriff Seiten 202 - 204
      7. Front des Gauches Kein Zugriff Seiten 204 - 208
    1. Dänemark – Enhedslisten/De Rød-Grønne Kein Zugriff Seiten 208 - 213
      1. Kontextbedingungen Kein Zugriff Seiten 213 - 219
      2. Partei des Demokratischen Sozialismus/Linkspartei.PDS/Die Linke Kein Zugriff Seiten 219 - 228
      3. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands Kein Zugriff Seiten 228 - 231
      1. Kontextbedingungen Kein Zugriff Seiten 231 - 237
      2. Parti Communiste Français Kein Zugriff Seiten 237 - 244
      3. Ligue Communiste Revolutionnaire Kein Zugriff Seiten 244 - 246
      4. Lutte Ouvriere Kein Zugriff Seiten 246 - 249
      1. Kontextbedingungen Kein Zugriff Seiten 249 - 257
      2. Partito Rifondazione Comunista Kein Zugriff Seiten 257 - 263
      3. Partito dei Comunisti Italiani Kein Zugriff Seiten 263 - 265
      4. La Sinistra – L’Arcobaleno Kein Zugriff Seiten 265 - 269
      1. Kontextbedingungen Kein Zugriff Seiten 269 - 272
      2. Kommunistische Partei Österreichs Kein Zugriff Seiten 272 - 276
      3. Wahlbündnis Linke Kein Zugriff Seiten 276 - 279
    2. Polen – Samoobrona Rzeczpospolitej Polskiej Kein Zugriff Seiten 279 - 294
    3. Schweiz – Partei der Arbeit Kein Zugriff Seiten 294 - 302
    4. Slowakei – Komunistickä strana Slovenska Kein Zugriff Seiten 302 - 311
    5. Tschechien – Komunistickä Strana ?ech a Moravy Kein Zugriff Seiten 311 - 320
    1. Wahlergebnisse linksextremistischer Parteien – Erfolge und Misserfolge Kein Zugriff Seiten 321 - 329
      1. Arbeitslosigkeit Kein Zugriff Seiten 329 - 337
      2. Erfahrung der sozialistischen Diktatur Kein Zugriff Seiten 337 - 344
      3. Demokratieunzufriedenheit Kein Zugriff Seiten 344 - 348
      4. Sozialdemokratische Parteien in einer Krisensituation Kein Zugriff Seiten 348 - 350
      5. Rechte und linke Konkurrenz Kein Zugriff Seiten 350 - 353
      1. Ideologische Reformierung Kein Zugriff Seiten 353 - 355
      2. Aufnahme rechtsextremistischer Ideologeme Kein Zugriff Seiten 355 - 357
      3. Organisatorische Kohäsion Kein Zugriff Seiten 357 - 360
      4. Regierungsbeteiligung Kein Zugriff Seiten 360 - 362
      5. Charismatische Führungspersönlichkeit(en) Kein Zugriff Seiten 362 - 364
    2. Ergebnisse der Exploration: Zusammenfassung und Hypothesenpräzisierung Kein Zugriff Seiten 364 - 371
    1. Aufteilung der Analyse Kein Zugriff Seiten 372 - 373
      1. Notwendige Bedingungen: Verzicht auf Regierungsverantwortung, erhöhte Arbeitslosigkeit, starke rechte Konkurrenten und Vermeidung von Abspaltungen Kein Zugriff Seiten 373 - 381
      2. Hinreichende Bedingung: Hohe Arbeitslosigkeit und starke rechte Konkurrenten Kein Zugriff Seiten 381 - 386
      3. Sonderfall Rifondazione 2006 Kein Zugriff Seiten 386 - 388
      1. Notwendige Bedingung: Keine Regierungsverantwortung Kein Zugriff Seiten 388 - 392
      2. Hinreichende Bedingung: Arbeitsmarktkrise Kein Zugriff Seiten 392 - 396
      3. Hinreichende Bedingung: Konkurrenzlosigkeit Kein Zugriff Seiten 396 - 399
      4. Wähler von Mitte-Links und den Rändern Kein Zugriff Seiten 399 - 402
      5. Politisches Ventil benachteiligter Regionen Kein Zugriff Seiten 402 - 406
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 406 - 412
      1. Notwendige Bedingungen: nicht vorhanden Kein Zugriff Seiten 413 - 413
      2. Hinreichende Bedingung: Niedrige Arbeitslosigkeit Kein Zugriff Seiten 413 - 418
      3. Hinreichende Bedingung: Starke linke Konkurrenten Kein Zugriff Seiten 418 - 421
      1. Notwendige Bedingung: Verhinderung von Arbeitsmarktkrisen Kein Zugriff Seiten 421 - 422
      2. Hinreichende Bedingung: Starke rechte oder linke Konkurrenten Kein Zugriff Seiten 422 - 426
      3. Hinreichende Bedingung: Sonderfall Deutschland – Starke Sozialdemokratie und kein Protest Kein Zugriff Seiten 426 - 428
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 428 - 432
    1. Grundlage Kein Zugriff Seiten 433 - 439
    2. Linksextremistische Parteien in Westeuropa Kein Zugriff Seiten 439 - 446
    3. Linksextremistische Parteien im postkommunistischen Raum Kein Zugriff Seiten 446 - 452
    4. Allgemeine Funktionslogiken Kein Zugriff Seiten 452 - 456
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 457 - 468
    2. Ausblick Kein Zugriff Seiten 468 - 472
    3. Offene Fragen Kein Zugriff Seiten 472 - 475
    1. Quellen Kein Zugriff Seiten 476 - 483
    2. Literatur Kein Zugriff Seiten 483 - 506

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