Politische Philosophie
Einführung- Autor:innen:
- Reihe:
- NomosBibliothek
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Freiheit ist offenkundig ein wichtiger Wert im Leben der Menschen. Denn Freiheit bedeutet, dass die Menschen selbst entscheiden können, welche Art von Leben sie denn überhaupt führen möchten. Das inhärente Paradox der Freiheit besteht aber darin, dass sie nur gewährleistet werden kann, wenn sie gleichzeitig Einschränkungen unterliegt. Die Funktion des Staates liegt daher darin, Verbote umzusetzen, um so die Freiheit zu sichern. Die Frage nach der Legitimation dieser staatlichen Gewalt, ihres Anwendungsbereichs und Umfangs, ist das Kernproblem der Politischen Philosophie. Das Buch führt in die Behandlung dieser Frage ein, wobei den wirkmächtigsten Theorien zur Rechtfertigung des Staates, den sogenannten Vertragstheorien, besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Joachim Behnke ist Inhaber des Lehrstuhls für Politikwissenschaft an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Moderne Politische Theorie und Politische Philosophie (insbesondere Gerechtigkeitstheorien), Wahlsysteme und Wahlverhalten, Demokratietheorie und Spieltheorie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8487-8173-7
- ISBN-Online
- 978-3-7489-2633-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- NomosBibliothek
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Lehrbuch
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- 1.1 Der Gegenstand der Politischen Philosophie Kein Zugriff
- 1.2 Macht und Herrschaft bei Max Weber Kein Zugriff
- 1.3 Metaregeln und Verfassungen Kein Zugriff
- 2.1 Die logische Form eines Arguments Kein Zugriff
- 2.2 Peter Singers praktischer Syllogismus Kein Zugriff
- 2.3 Zwei Gründe für die Zurückweisung der Konklusion eines Arguments Kein Zugriff
- 3.1 Verpflichtungen aufgrund von Gruppenzugehörigkeiten Kein Zugriff
- 3.2.1. Reziprozitäts- oder Dankbarkeitstheorien Kein Zugriff
- 3.2.2. Zustimmungstheorien Kein Zugriff
- 3.3 Die Entstehung von Verpflichtungen aufgrund von „natürlichen Pflichten“ Kein Zugriff
- 4.1 Der Naturzustand Kein Zugriff
- 4.2 Die Natürlichen Gesetze Kein Zugriff
- 4.3 Der Naturzustand als Prisoner’s Dilemma Kein Zugriff
- 4.4 Der Naturzustand als Assurance Game Kein Zugriff
- 4.5 Der Leviathan als externe Gewalt, die das Kooperationsproblem löst Kein Zugriff
- 4.6 Hobbes’ Argument Kein Zugriff
- 5.1 Der Naturzustand bei Locke und das Naturrecht Kein Zugriff
- 5.2 Das Eigentumsrecht bei Locke Kein Zugriff
- 5.3 Das Motiv, den Naturzustand zu verlassen und eine Gesellschaft zu bilden Kein Zugriff
- 5.4 Die Bildung der bürgerlichen Gesellschaft Kein Zugriff
- 5.5 Der „Agency“-Vertrag mit der Regierung Kein Zugriff
- 5.6 Die Legislative und die anderen Gewalten Kein Zugriff
- 5.7 Lockes Argument Kein Zugriff
- 6.1 Die Mehrheitsregel zur Entscheidung über den Wahrheitsgehalt einer Aussage Kein Zugriff
- 6.2.1 Die interessenbezogene Kollektivperspektive auf die Mehrheitsregel Kein Zugriff
- 6.2.2 Die interessenbezogene individuelle Perspektive auf die Mehrheitsregel Kein Zugriff
- 7.1 Naturzustand und erste Vergesellschaftung im Diskurs über die Ungleichheit Kein Zugriff
- 7.2 Der „wahre“ Gesellschaftsvertrag Kein Zugriff
- 7.3 Gemeinwohl und Gemeinwille Kein Zugriff
- 7.4 Rousseau und die direkte Demokratie Kein Zugriff
- 8.1.1 Repräsentation durch eine Zufallsstichprobe Kein Zugriff
- 8.1.2 Das Verhältniswahlsystem als Approximation an das Spiegelbildmodell Kein Zugriff
- 8.1.3 Wahrheitsurteile und Interessenurteile bei reproduktiver Repräsentation Kein Zugriff
- 8.2.1 Der Vorteil der Auswahl Kein Zugriff
- 8.2.2 Der Vorteil des erworbenen Expertentums Kein Zugriff
- 8.2.3 Der Vorteil des mangelnden Einflusses des Wählers Kein Zugriff
- 9.1 Das Risiko der „Tyrannei der Mehrheit“ Kein Zugriff
- 9.2.1 Wider den Paternalismus Kein Zugriff
- 9.2.2 Wider ein Diktat der „Moral“ und die Unangreifbarkeit der Privatsphäre Kein Zugriff
- 9.2.3 Harm als Schädigung von durch Rechte geschützten Interessen Kein Zugriff
- 9.3.1 Die Wahrheit ist die unterdrückte Meinung Kein Zugriff
- 9.3.2 Die Wahrheit ist die herrschende Meinung Kein Zugriff
- 9.3.3 Die Wahrheit ist nicht „die ganze Wahrheit“ Kein Zugriff
- 10.1 Das Konzept der Verfahrensgerechtigkeit Kein Zugriff
- 10.2 Der Schleier des Nichtwissens und der Urzustand Kein Zugriff
- 10.3 Die zwei Gerechtigkeitsgrundsätze Kein Zugriff
- 10.4.1 Die beiden Interpretationen von „jedermanns Vorteil“: Das Differenzprinzip Kein Zugriff
- 10.4.2 Die beiden Interpretationen von „jedem offen“ Kein Zugriff
- 10.5 Die vier gesellschaftlichen Systeme in Abhängigkeit von der Deutung der beiden Prinzipien „jedermanns Vorteil“ und „jedem offen“ Kein Zugriff
- 10.6 Rawls’ Argument und die „natürlichen Pflichten“ Kein Zugriff
- 11.1 Die Rolle von Entscheidungen und Verantwortung: „Historische Prinzipien“ vs. „End-Resultat-Prinzipien“ Kein Zugriff
- 11.2 Nozicks Anspruchstheorie: Die drei „gerechtigkeitsbewahrenden Prinzipien“ Kein Zugriff
- 11.3 Nozicks Proviso Kein Zugriff
- 11.4 Rechte und Soziale Ordnungen Kein Zugriff
- 11.5 Der Minimalstaat Kein Zugriff
- 11.6 Nozicks Argument gegen staatliche Eingriffe in die Verteilung Kein Zugriff
- 12.1 Wohlfahrtsgleichheit vs. Ressourcengleichheit Kein Zugriff
- 12.2 Die Auktion und das Konzept der Neidfreiheit Kein Zugriff
- 12.3 Kalkuliertes Glück, reines Glück und Versicherungen Kein Zugriff
- 12.4 Arbeit, Ehrgeiz und Talent Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 273 - 280
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 281 - 284
- Stichwortregister Kein Zugriff Seiten 285 - 288





