Worte sind wie Fische
Eine ethnopsychoanalytische Feldforschung mit den Bribri in Costa Rica- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Worte sind wie Fische zeigt die Komplexität einer ethnopsychoanalytisch orientierten Feldforschung anhand der Erfahrungen im Rahmen einer Exkursion zur indigenen Bevölkerungsgruppe der Bribri in der Region Talamanca, Costa Rica. In diesem Feldforschungsprojekt einer Gruppe von Studierenden der Psychotherapiewissenschaft der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) Wien wurden das gemeinsame Erzählen und Interpretieren von Träumen zum In-Kontakt-Treten mit Menschen einer anderen Kultur verwendet.
Im Sinne einer reflexiven Ethnografie und des ethnopsychoanalytischen Ansatzes geben die Autor*innen Einblicke in das subjektive Erleben im Feldforschungsprozess. Ängste und Irritationen, Liebe und Aggression sowie Konflikte während des Forschungsaufenthaltes und in der Nachbereitungsphase werden beschrieben, ohne die Widersprüche, Ecken und Kanten zu retuschieren. So lassen die Autor*innen in ihren Beiträgen die Prozesse in der Begegnung mit Menschen einer anderen Kultur lebendig werden.
Mit Beiträgen von Jochen Bonz, Christina Boulgaropoulos, Tina Ferstl, Valerie Goidinger, Ursula Hauser, Lisa Hübner, Lisa Knotzer, Christine Korischek, Gerhard Kubik, Winnie Posselt, Julia Schick, Michael Urban und Liam Zimmermann
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2999-7
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7722-6
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 245
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 22 Christine Korischek
- Die Bribri in Costa Rica Kein Zugriff Seiten 23 - 30 Valerie Goidinger
- Zu Gast bei Sibö. Eine geträumte Erzählung zur Bribri-Mythologie Kein Zugriff Seiten 31 - 50 Christine Korischek
- Kultureller Vergleich von Traum-Interpretationen in der westlichen Kultur und der Kultur der Bribri (Costa Rica) Kein Zugriff Seiten 51 - 60 Tina Ferstl
- Auf der Suche nach weiblichen Heilern Kein Zugriff Seiten 61 - 74 Lisa Hübner
- Die Heilzeremonie im Spannungsfeld von Harmonie und Widerstand Kein Zugriff Seiten 75 - 92 Christina Boulgaropoulos
- Eine Begegnung mit den Bribriin Talamanca, Costa Rica. Individuum trifft auf Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 93 - 102 Valerie Goidinger
- Von eisernen Masken und dem Traum von Kontakt. Eine gestalttherapeutische Suche nach Kulturkontakt Kein Zugriff Seiten 103 - 112 Julia Schick
- Schau ma mal. Eine Reflexion von Ambivalenzen mit der Schau- und Zeigelust zwischen Eigenständigkeit und Abhängigkeit Kein Zugriff Seiten 113 - 126 Liam Zimmermann
- »Eine Josefstädterin in Cachabri« Kein Zugriff Seiten 127 - 138 Lisa Knotzer
- Vertraute Fremde Kein Zugriff Seiten 139 - 146 Lisa Hübner, Michael Urban
- Vom Wagnis einer verbotenen Ausgrabung. Angst und Aggression im Forschungsgruppenprozess Kein Zugriff Seiten 147 - 172 Winnie Posselt
- Die Gabe der Deutungswerkstatt. Über die in einem Supervisionsgruppenprozess auftretende Aggression Kein Zugriff Seiten 173 - 192 Jochen Bonz
- Gedanken aus meiner Rolleals Gruppenleiterin Kein Zugriff Seiten 193 - 204 Ursula Hauser
- Das forschende Subjekt als Objekt der Forschung. Reflexionen zum Forschungsprozess Kein Zugriff Seiten 205 - 220 Christine Korischek
- Reinterpretation, Übertragung und Abwehr im Kulturkontakt –eine Analyse transkultureller Beziehungen Kein Zugriff Seiten 221 - 245 Gerhard Kubik





