
Dieses unruhige Ich
Ingeborg Bachmann- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Ingeborg Bachmann hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen, sprachmächtigen Briefwechsel, die teils erst vor Kurzem bekannt wurden. Dieter Burdorfs eindrucksvolle Biographie erzählt ihr Leben auf dieser neuen Grundlage zwischen Licht und Dunkel, zwischen Ruhm und innerer Gefährdung. "Dieses unruhige Ich" – so hat Ingeborg Bachmann sich selbst beschrieben. Es war ein Ich, das sich in Beziehungen von existentieller Intensität erlebte, Beziehungen, in denen Leben und Schreiben untrennbar verflochten waren. Mit Paul Celan verband Bachmann die tragisch scheiternde Liebe ihres Lebens. Mit Max Frisch versuchte sie vier Jahre lang, ein eheähnliches Leben zu führen, was mit ihrem Zusammenbruch endete. Eine sommerliche Affäre mit dem jungen Hans Magnus Enzensberger wurde in eine Freundschaft verwandelt, die ebenfalls zerbrach. Zu Hans Werner Henze unterhielt Bachmann dagegen eine stabile Lebens- und Arbeitsbeziehung. Mit anderen Schriftstellerinnen wie Ilse Aichinger, Marie Luise Kaschnitz und Nelly Sachs diskutierte sie Probleme schreibender Frauen in einer männlich dominierten Gesellschaft. Dieter Burdorf macht eine Autorin sichtbar, die in der europäischen Kulturwelt glänzend vernetzt war und deren flackernde Vielgestaltigkeit sich erst heute ermessen lässt.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-84484-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-84486-7
- ePub ISBN
- 978-3-406-84485-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 766
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
- Inhalt Kein Zugriff
- Dieses unruhige Ich Kein Zugriff
- Multiple Rollen Kein Zugriff
- Biographie – Fluch oder Segen? Kein Zugriff
- Eine neue Quellenlage – die Briefwechsel-Editionen Kein Zugriff
- Ein Leben in Korrespondenzen Kein Zugriff
- Die Kapitel dieses Buches Kein Zugriff
- Der Schritt aus dem Grenzland Kein Zugriff
- Ein ‹Tagebuch› aus Krieg und Nachkrieg Kein Zugriff
- Briefe aus Palästina Kein Zugriff
- Studienbeginn in Innsbruck und Graz Kein Zugriff
- Die «Briefe an Felician» Kein Zugriff
- Leben in der Hauptstadt 55 Schwerpunkt Philosophie Kein Zugriff
- Abrechnung mit dem «deutschen Irrationaldenken» Kein Zugriff
- Förderer im Literatur- und Medienbetrieb Kein Zugriff
- «Eine sehr intensive Beziehung» Kein Zugriff
- Vom ‹kleinen Mädel› zur ‹selbstständigen Frau› Kein Zugriff
- Nachlassangst und das Ende einer Liebe Kein Zugriff
- Doch ein Roman? Kein Zugriff
- Rundfunkarbeit und neue Perspektiven Kein Zugriff
- Ilse Aichinger und ihre Familie – jüdische Schicksale in Wien Kein Zugriff
- Eine Freundschaft und eine Ehe Kein Zugriff
- Integration in eine jüdische Familie Kein Zugriff
- Das Wir der Anderen 108 Missverständnisse und erste Krisen Kein Zugriff
- Zwei Paare – Peinlichkeiten und Entfremdung Kein Zugriff
- Eine letzte Annäherung Kein Zugriff
- Gründe des Scheiterns Kein Zugriff
- Kritik und Bewunderung Kein Zugriff
- Zwei verfeindete Großmächte und die Trauer über den Verlust Kein Zugriff
- Ankunft in Wien Kein Zugriff
- Ein euphorischer Anfang Kein Zugriff
- Bachmann tritt ins Gedicht Kein Zugriff
- Briefe nach Paris Kein Zugriff
- Ein Dialog in Gedichten Kein Zugriff
- Ferne Nähe Kein Zugriff
- Missverständnisse ohne Ende Kein Zugriff
- Gescheitertes Zusammenleben Kein Zugriff
- Sprachlosigkeit und Vorwürfe Kein Zugriff
- Ein Wiedersehen an der Ostsee Kein Zugriff
- Niendorf in Celans Sicht Kein Zugriff
- «Dunkles zu sagen» Kein Zugriff
- Eine Zeit des Schweigens Kein Zugriff
- Die andere ‹Fremde› Kein Zugriff
- Euphorisches Wiedersehen Kein Zugriff
- Die schwere Reaktion der Geliebten Kein Zugriff
- Ein neuer Liebesversuch Kein Zugriff
- Der Umgang mit der ‹Goll-Affäre› Kein Zugriff
- Ratlosigkeit und eine neue Liebe Kein Zugriff
- Eine Rezension und ihre Folgen Kein Zugriff
- Neue Verstimmungen Kein Zugriff
- Gibt es kein Weiter mehr? Kein Zugriff
- Neue Anwürfe und eine schwierige ‹Entgegnung› Kein Zugriff
- Die letzte Begegnung und anschließende Zerwürfnisse Kein Zugriff
- Letzte Briefe Kein Zugriff
- Statt eines Bruchs – ein Ende im Schweigen Kein Zugriff
- Über den Tod hinaus Kein Zugriff
- ‹Sympoesie› und eine Liebe ohne Lösung Kein Zugriff
- Freundschaft statt Erotik Kein Zugriff
- Bachmann rezensiert Böll Kein Zugriff
- Beherzter Anfang und schwungvolle Fortsetzung Kein Zugriff
- Von der Schwierigkeit, ein Autor oder eine Autorin zu sein Kein Zugriff
- Wie und wo leben? Kein Zugriff
- Religion und existentielle Fragen Kein Zugriff
- Zunehmende Entfernung und die Zeit der Katastrophen Kein Zugriff
- In der Neuen Welt Kein Zugriff
- Eine heikle kollegiale Beziehung – Hans Egon Holthusen Kein Zugriff
- So viele Sommer – Bachmann und Henry A. Kissinger Kein Zugriff
- Italien und der Weg dorthin Kein Zugriff
- Ungleiche Überlieferung Kein Zugriff
- Leben und Arbeiten auf Ischia Kein Zugriff
- Die ersten Jahre in Rom Kein Zugriff
- Experiment Neapel – Versuch eines Zusammenlebens Kein Zugriff
- Ein Tagebuch in nicht abgeschickten Briefen Kein Zugriff
- Eine ungewöhnliche Abreise Kein Zugriff
- Von Rom nach München – gemeinsame künstlerische Arbeit Kein Zugriff
- Der dritte Mann – Max Frisch Kein Zugriff
- Erste Sinfonie und tragischer Tod Kein Zugriff
- Vier Lyrikerinnen Kein Zugriff
- Hilde Domin – von der Exilantin zur literarischen Netzwerkerin Kein Zugriff
- Zögerliche Zusammenarbeit Kein Zugriff
- Nelly Sachs – Freundschaft in Briefen Kein Zugriff
- Erste Reise ins Land der Täter Kein Zugriff
- «Ihr Worte» – Sterbenswörter und Singvögel Kein Zugriff
- Dunkle Jahre Kein Zugriff
- Marie Luise Kaschnitz – eine adlige Dichterin zwischen Deutschland und Rom Kein Zugriff
- Literatur in fünf Sprachen – die Zeitschrift «Botteghe Oscure» Kein Zugriff
- Graues und Tragisches Kein Zugriff
- Alles wieder in Harmonie Kein Zugriff
- In Rom wohnen und sterben Kein Zugriff
- Von München nach Paris und Zürich Kein Zugriff
- Erste Trennung, ein reger Briefaustausch und ein italienischer Spätsommer Kein Zugriff
- Zuhause in Zürich? Kein Zugriff
- Frischs Krankheit und Bachmanns «Rom-Katastrophe» Kein Zugriff
- Leben in Uetikon und Rom Kein Zugriff
- Krise und Distanz – Begegnung mit Hannah Arendt in New York Kein Zugriff
- Allein in Uetikon – und eine junge Frau in der Via de Notaris Kein Zugriff
- Der Zusammenbruch Kein Zugriff
- Bittere Bilanz einer Lebensphase – ein Brief an Henze Kein Zugriff
- Ein schwerwiegender Eingriff und die endgültige Trennung Kein Zugriff
- Bachmanns Lektorat von Frischs «Gantenbein» Kein Zugriff
- Der Streit um die Briefe und Interventionen Dritter Kein Zugriff
- Der Faden ist gerissen Kein Zugriff
- Ein neues Gesicht und eine heftige Debatte in der Gruppe 47 Kein Zugriff
- Post aus Norwegen Kein Zugriff
- Fluchtpunkt Rom Kein Zugriff
- Gemeinsame Reise nach Süden Kein Zugriff
- Sommerwochen in Rom und Lanuvio Kein Zugriff
- Eine Liebesutopie Kein Zugriff
- Die Überwindung des Liebesschmerzes Kein Zugriff
- Übergang zur Freundschaft Kein Zugriff
- Das Leipziger Lyrik-Colloquium Kein Zugriff
- Zwei verschiedene Sprachen? Kein Zugriff
- Enzensberger als Suhrkamp-Lektor Kein Zugriff
- Höhepunkte der Freundschaft und tiefste Krisen Kein Zugriff
- Fast schon ein Abschiedsbrief Kein Zugriff
- Das lange Warten – Gedichte fürs «Kursbuch» Kein Zugriff
- Abrechnung mit der politisierten Literatur von 1968 Kein Zugriff
- Enzensbergers verdrängte Trauer Kein Zugriff
- Stationen der Krise und des Erfolgs Kein Zugriff
- Warum Berlin? Kein Zugriff
- Walter Höllerer – Vermittlung als Beruf Kein Zugriff
- Berlin und die CIA Kein Zugriff
- Bachmann und Witold Gombrowicz Kein Zugriff
- Freundschaften in Berlin – Günter Grass, Uwe Johnson, Peter Szondi Kein Zugriff
- Die Zeit der Krankheit Kein Zugriff
- Kleine und größere Fluchten – von Prag nach Ägypten Kein Zugriff
- Der Büchner- Preis und die Rede «Ein Ort für Zufälle» Kein Zugriff
- Zwei Begegnungen Kein Zugriff
- Langsame Ankunft Kein Zugriff
- Arbeit an den «Todesarten» und ein Verlagswechsel Kein Zugriff
- Die Frage nach jüdischen Perspektiven Kein Zugriff
- Bachmanns römische Netzwerke Kein Zugriff
- Die Ursachen des Elends – eine Analyse aus der Nähe Kein Zugriff
- Letzte Lieben Kein Zugriff
- «Malina» und «Simultan» Kein Zugriff
- Die letzten Lebensjahre und eine Reise nach Polen Kein Zugriff
- Der letzte Sommer und das lange Martyrium Kein Zugriff
- Coda – Ingeborg Bachmann und die zerrissene Zeit Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff
- Zeittafel Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 765 - 765
- Vita Kein Zugriff Seiten 766 - 766

