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Hat Strafrecht ein Geschlecht?
Zur Deutung und Bedeutung der Kategorie Geschlecht in strafrechtlichen Diskursen vom 18. Jahrhundert bis heute- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Studien Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Band 6
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Bei allen strafbaren Handlungen stellt sich die Frage, ob und wie das Strafrechtssystem Unterschiede in der Behandlung von Frauen und Männern macht. Dieser Band befasst sich mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht im Strafrecht und in der Strafrechtspraxis. Beiträge aus den Bereichen Soziologie, Geschichts-, Literatur- und Strafrechtswissenschaft sowie der Kriminologie ermöglichen einen multiperspektivisch-interdisziplinären Blick auf historische Entwicklungen und aktuelle Tendenzen.Die Beiträge behandeln u.a. die Themen Gender und Strafrecht, Kindsmord, Sexualstrafrecht, Strafvollzug, Geschlecht und Strafrecht im NS-Staat, Lesarten der amtlichen Kriminalstatistiken sowie Intersectionality und Strafrecht.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-1384-1
- ISBN-Online
- 978-3-8394-1384-5
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Studien Interdisziplinäre Geschlechterforschung
- Band
- 6
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 278
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Editorial Kein Zugriff Seiten 2 - 4 Christine Künzel, Gaby Temme
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 26 Christine Künzel, Gaby Temme
- Welchen Sinn hat die Frage nach dem ›Geschlecht‹ des Strafrechts? Kein Zugriff Seiten 27 - 56 Gerlinda Smaus
- »Schröcklich pocht schon des Gerichtes Bote«. Zur Medialität des Strafrechts - Kommunikation und Infantizid in literarischen und juridischen Diskursen des 18. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 59 - 78 Annika Lingner
- »Hat die Schreckenstat ein Gesicht?«: Das Bild der ›ostdeutschen Mutter‹ Kein Zugriff Seiten 79 - 98 David James Prickett
- Sexualstrafrecht und Geschlechterordnung im frühneuzeitlichen Österreich Kein Zugriff Seiten 101 - 118 Susanne Hehenberger
- »Unwiderstehliche Gewalt«, »ernsthafter Widerstand« und »minder schwerer Fall« als Schlüsselwörter der Geschichte des Vergewaltigungstatbestands Kein Zugriff Seiten 119 - 138 Torsten Sander, Jutta Elz, Susanne Hehenberger, Karen Holtmann, Isabel Kratzer-Ceylan, Annika Lingner, Michael Löffelsender, Dagmar Oberlies, David James Prickett, Gerlinda Smaus, Martina Althoff, Johannes Feest, Martin Lücke
- Das Buch in der Zelle - Geschlechterpädagogik im Strafvollzug am Beispiel des Bücherverzeichnis für Frauen der Bücherei der Vereinigten Gefangenenanstalten zu Waldheim (1928) Kein Zugriff Seiten 141 - 162 Torsten Sander
- Auch Frauen schreiben dem Strafvollzugsarchiv: Eine quantitative und qualitative Auswertung Kein Zugriff Seiten 163 - 174 Johannes Feest
- »Als völlig unpolitisch eingestellte Frau war ihr [...] die Organisation selbst recht gleichgültig« - die Urteilspraxis des Volksgerichtshofs in geschlechtergeschichtlicher Perspektive Kein Zugriff Seiten 177 - 194 Karen Holtmann
- Frauen vor Gericht. Geschlechtsspezifische Zuschreibungspraktiken in der nationalsozialistischen Strafrechtsprechung im Krieg Kein Zugriff Seiten 195 - 210 Michael Löffelsender
- »Sein Hang zu einem liederlichen Lebenswandel«. Geschlecht und Sexualität bei der Sanktionierung von jugendlicher männlicher und weiblicher Prostitution in der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 213 - 228 Martin Lücke
- Lesarten: Kriminalität, Geschlecht und amtliche Statistiken Kein Zugriff Seiten 229 - 254 Jutta Elz, Dagmar Oberlies
- Intersektionalität. Ein neues Paradigma zur Erfassung sozialer Ungleichheit im Strafrecht? Kein Zugriff Seiten 255 - 268 Martina Althoff
- AUTORINNEN UND AUTOREN Kein Zugriff Seiten 269 - 275 Christine Künzel, Gaby Temme
- Kein Zugriff Seiten 276 - 278 Christine Künzel, Gaby Temme





