
Der Spreeflügel des Berliner Schlosses
- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg, Neue Folge, Band 12
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
In der Mitte Berlins stand bis 1950 das Königliche Schloss. Nun ist es als »Humboldt-Forum« wiederentstanden. Franco Stella rekonstruierte im Äußeren die von Andreas Schlüter, Johann Friedrich Eosander von Göthe und Martin Heinrich Böhme stammenden Teile – nicht jedoch den historischen Spreeflügel. Dabei war gerade er historisch und architektonisch besonders interessant. Anders als die repräsentativeren Teile dienten dessen Bauten vor allem dem Wohnen und Arbeiten verschiedener Hohenzollernherrscher. Auch waren dort Versorgungseinrichtungen und Teile der Dienerschaft untergebracht. In der Forschung ist der Spreeflügel bisher vernachlässigt worden. Das verwundert umso mehr, als man an ihm die mehrere Jahrhunderte währende Baugeschichte des Schlosses gut ablesen kann. Denn gerade seine Uneinheitlichkeit ermöglicht es, die einzelnen Bauschichten zu erkennen, ihre sich wandelnden Funktionen aufzuzeigen und schließlich das zwar heterogene, aber in sich harmonische, aufeinander abgestimmte Ensemble zu würdigen. Cay-Uwe Dähns Studie fasst die bisherigen Forschungsergebnisse zusammen, erschließt neue Quellen und beschreibt die komplette Baugeschichte des Spreeflügels. Der Autor erörtert eingehend die sukzessive Verdichtung der Architektur und würdigt ihre künstlerische Kraft. Besonderen Wert legt er auf die Darstellung der Funktionen der Gebäude und deren Räume mitsamt ihren wechselnden Innenausstattungen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2022
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-86732-382-6
- ISBN-Online
- 978-3-86732-613-1
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Reihe
- Schriften der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg, Neue Folge
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 385
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort und Danksagung Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Die Topografie des Urstromtals zwischen Teltow und Barnim Kein Zugriff
- Beschreibung des letzten Bauzustandes Kein Zugriff
- Die Abmessungen des Schlosses im letzten Bauzustand Kein Zugriff
- Das Schloss auf Plänen und Ansichten Kein Zugriff
- Interviews mit dem Team Seyer Kein Zugriff
- Die Funde bei den Ausschachtungsarbeiten für den »Palast der Republik« Kein Zugriff
- Historische Voraussetzungen Kein Zugriff
- Die Hypothese Albert Geyers Kein Zugriff
- Die Hypothese Goerd Peschkens Kein Zugriff
- Die Hypothese Hansjürgen Vahldieks Kein Zugriff
- Betrachtung und Bewertung der Hypothesen zum Friedrichsbau Kein Zugriff
- Mögliche Vorbilder: Die Hohenzollernsitze Cadolzburg und Ansbach Kein Zugriff
- Burg versus Schloss Kein Zugriff
- Die Innenräume des Friedrichsbaus Kein Zugriff
- Die Erasmuskapelle des Friedrichsbaus Kein Zugriff
- Der Grüne Hut Kein Zugriff
- Die nachfolgenden Kurfürsten als Bauherren des Schlosses Kein Zugriff
- Die Voraussetzungen für den Umbau zum Schloss Kein Zugriff
- Der Stechbahnflügel Kein Zugriff
- Der Spreeflügel Kein Zugriff
- R. 831/832 – die späteren Kleist’schen Kammern Kein Zugriff
- Der Pavillon des Grünen Hutes Kein Zugriff
- Die flussseitigen Fassaden des nordwestlichen Spreeflügels Kein Zugriff
- Die Verzierungen der Fassaden des Joachimsbaus, insbesondere seine Sgraffiti Kein Zugriff
- Erhaltene Fragmente des Joachimsbaus Kein Zugriff
- Die Hofseite des Spreeflügels Kein Zugriff
- Vorbilder und Nachfolgebauten des Joachimsbaus Kein Zugriff
- Die Erasmuskapelle des Joachimsbaus Kein Zugriff
- Der Erkerbogen und weitere Fragmente des Joachimsbaus Kein Zugriff
- Der Joachimsbau – Hohenzollern’sche Kontinuität in der Architektur Kein Zugriff
- Der Bau und seine Vorgeschichte Kein Zugriff
- Die Planung und Ausführung des Dritten Hauses Kein Zugriff
- R. 290 – die zweite Vorkammer der Polnischen Kammern Kein Zugriff
- R. 291 – das Schlafzimmer der Polnischen Kammern Kein Zugriff
- R. 589 – die Heinrichshalle sowie R. 581 und R. 579 im zweiten Geschoss Kein Zugriff
- R. 796 – die Rote bzw. Drap d’Or-Kammer Kein Zugriff
- R. 797 – das Königszimmer Kein Zugriff
- R. 991/992 – die Instrumenten- und Modellkammer Kein Zugriff
- Das Neue Zeughaus des Rochus Graf zu Lynar Kein Zugriff
- Die Baugeschichte Kein Zugriff
- Der Wechsel des Konzepts Kein Zugriff
- Der verkürzte Apothekenflügel Kein Zugriff
- Das Große Apothekenzimmer Kein Zugriff
- Die Laboratorien und die Bibliothek des Großen Kurfürsten sowie ihre weiteren Nutzungen im Laufe der Zeit Kein Zugriff
- R. 61 – das Wilstermarschzimmer Kein Zugriff
- Die Innenräume des Verbindungstrakts Kein Zugriff
- Vorbilder der Hofapotheke Kein Zugriff
- Die Baugeschichte Kein Zugriff
- Die Gestaltung der Fassaden Kein Zugriff
- Die Innenräume des Hauses der Herzogin Kein Zugriff
- Mögliche Vorbilder der Galerie im Kapellenhof Kein Zugriff
- R. 828 – das Betkabinett der Kurfürstin Luise Henriette Kein Zugriff
- Das Schloss unter den Nachfolgern des Kurfürsten Johann Georg: Joachim Friedrich, Johann Sigismund und Georg Wilhelm Kein Zugriff
- Die Kontinuität der Bauten Johann Georgs und seiner Nachfolger Kein Zugriff
- Exkurs: Arnold Nering Kein Zugriff
- Die Baugeschichte des Kurfürstenflügels und seine Fassaden Kein Zugriff
- R. 800 – die Boisierte Galerie Kein Zugriff
- R. 806 – die Kugelkammer Kein Zugriff
- R. 805 – das Kronkabinett Kein Zugriff
- R. 804 – die Betkammer Kein Zugriff
- R. 803/801 – die Brautkammer und ihr Nebenraum Kein Zugriff
- Die Baugeschichte Kein Zugriff
- Das erste Geschoss und der Wandelgang Friedrich III./I. im zweiten Geschoss Kein Zugriff
- R. 810/808 – die Braunschweigische und die Kleine Galerie Kein Zugriff
- R. 807 – das Chinesische Kabinett Kein Zugriff
- R. 811 – das Schwanenkabinett Kein Zugriff
- Der Pultdachbau und der Braunschweigische Saal Kein Zugriff
- Exkurs: Einbau der Hofarkaden – Ausdruck des Königtums? Kein Zugriff
- Kontinuitäten der Hohenzollern’schen Herrschaft in der Architektur des Spreeflügels – Der vorbereitete Aufstieg des Hauses in den Kreis der europäischen Könige Kein Zugriff
- Die Baugeschichte und ihre politischen Voraussetzungen Kein Zugriff
- Der Wandaufriss des ersten Geschosses Kein Zugriff
- Der Wandaufriss im zweiten Geschoss Kein Zugriff
- Der Schadow’sche Anbau von 1851/55 Kein Zugriff
- Der Wandaufriss des Piano nobile Kein Zugriff
- Der Wandaufriss des Mezzanin Kein Zugriff
- Die Gestaltung der Dachzone Kein Zugriff
- Bemerkungen zu den Fassadengestaltungen Schlüters Kein Zugriff
- Die Fassade des großen Treppenhausrisalits nach Schlüters zweitem Plan Kein Zugriff
- Die Fassaden der Rücklagen nach Schlüters zweitem Plan Kein Zugriff
- Die möglichen Vorbilder des Schlüterbaus Kein Zugriff
- Das Große Treppenhaus – ein bedeutendes Werk des deutschen Barock Kein Zugriff
- Die Kellerräume Kein Zugriff
- Die Räume des ersten Geschosses Kein Zugriff
- R. 629 – ein Kabinett im Wohnturm des Friedrichsbaus Kein Zugriff
- R. 643/643a – das Vorzimmer Kein Zugriff
- R. 646 – das ehemalige Schlafzimmer Friedrichs des Großen Kein Zugriff
- R. 648 – das Schreibzimmer Friedrichs des Großen Kein Zugriff
- R. 658 – Königin Elisabeths Wohnzimmer Kein Zugriff
- R. 814 – der Schweizersaal Kein Zugriff
- R. 799 – die erste Paradevorkammer Kein Zugriff
- R. 798 – die zweite Paradevorkammer Kein Zugriff
- R. 813 – die Braunschweigische Kammer Kein Zugriff
- R. 816 – ein Antichambre im Wohnturm Kein Zugriff
- R. 836 – das Vorzimmer der Königin Kein Zugriff
- R. 835 – das Rote Zimmer Kein Zugriff
- R. 837 – das Samtzimmer Kein Zugriff
- R. 838 – die Galerie der Elisabethwohnung Kein Zugriff
- R. 839 – der Eckraum mit dem Erker- bzw. Eckrondellzimmer Kein Zugriff
- Der Mezzanin Kein Zugriff
- Die Erasmuskapelle, der Kapellenturm am Schlüterbau und die späteren Umbauten Kein Zugriff
- Der neue Innenraum des Pavillons auf dem Grünen Hut Kein Zugriff
- Der Schlüterbau und die Gebäude in seinem Umfeld Kein Zugriff
- Kontinuitäten in der Nutzung des Schlosses nach der Umgestaltung des Spreeflügels durch Schlüter Kein Zugriff
- Die preußischen Könige und die Umbauten von 1713 bis 1858 Kein Zugriff
- Die Umbauten des Spreeflügels im Zweiten Deutschen Kaiserreich Kein Zugriff
- Ein halbes Jahrtausend monarchischer Kontinuität in Brandenburg-Preußen Kein Zugriff
- Die Umnutzung nach 1918 Kein Zugriff
- Kriegsschäden am Schloss und dessen Funktion bis zum Abriss 1950/51 Kein Zugriff
- Die Kontinuitäten nach dem Abriss: Der Bau im kollektiven Gedächtnis Kein Zugriff
- Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 315 - 323
- Akten, Pläne, Grafiken, Gemälde und archäologische Funde Kein Zugriff
- Interviews Kein Zugriff
- Quellen und Darstellungen Kein Zugriff
- Kataloge Kein Zugriff
- Archive und Sammlungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Internetquellen und -datenbanken Kein Zugriff
- Verzeichnis der am Spreeflügel tätigen Architekten/Baumeister Kein Zugriff
- Der Spreeflügel des Berliner Schlosses Kein Zugriff
- The »Spreeflügel« of the Berlin Castle Kein Zugriff
- Stammtafeln der brandenburgisch-preußischen Hohenzollern Kein Zugriff
- Dendrochronologisches Gutachten Kein Zugriff
- Tafeln A–I Kein Zugriff
- Grundrisse des Architekturbüros Stuhlemmer – Architekten Kein Zugriff





