
Weltensammeln
Johann Reinhold Forster und Georg Forster- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die Materialitätsgeschichte der Aufklärung anhand der Sammelpraxis von Vater und Sohn Forster. Weltumsegler, im Feld forschende Naturhistoriker und Ethnologen, Gelehrte - Johann Reinhold (1729-1798) und sein Sohn Georg Forster (1754-1794) trugen grundlegend zur Erschließung außereuropäischer Welten bei. Durch Sammeln, Ordnen, Zeigen, Zeichnen, Transportieren und Präparieren sowie durch Schreiben und Übersetzen haben sie einen erheblichen Anteil an dem Prozess genommen, der die zusammen mit James Cook erkundeten Räume in Wissensgegenstände verwandelte. Insofern waren die Forsters Produzenten: Das arkadische O-Tahiti und die Freundschaftlichen Inseln oder die düsteren Gestade - der Charlotten-Sund und die verschneite Ödnis Feuerlands - sind zum einen tatsächlich in Augenschein genommene Orte, zum anderen sind es Gegenstände und Ergebnisse von Gestaltungsprojekten. Der vorliegende Band erschließt das Geflecht der Arbeitsfelder von Johann Reinhold und Georg Forster. In den Blick genommen werden die Materialitätsgeschichte der Aufklärung im Bereich der Sammlungs- und Objektpraxis sowie die sammlungsrelevanten Infrastrukturen und Institutionen des aufgeklärten Wissens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8353-3618-6
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4444-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 280
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Gesammelte Welten – Johann Reinhold und Georg Forster. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 14 Elisabeth Décultot, Ingo Uhlig
- Georg Forsters Bilderfahrzeuge Kein Zugriff Seiten 15 - 42 Horst Bredekamp
- »Nicht zum Prunck, sondern zum Gebrauch, zur Untersuchung und zum Unterricht«. Objekte der Forsters aus der Cook-Expedition und die Anfänge einer universitären Sammlungstätigkeit in Göttingen Kein Zugriff Seiten 43 - 58 Thomas Bremer
- Zur Geschichte der Forster-Sammlung in Wörlitz. Georg Forster und das Gartenreich Kein Zugriff Seiten 59 - 76 Uwe Quilitzsch
- »Es wandelt niemand ungestraft unter Palmen«. Paradiesvögel in Landschaftsgärten der Goethezeit Kein Zugriff Seiten 77 - 106 Michael Niedermeier
- Südsee-Pavillon und Südsee-Galerie in Wörlitz. Georg Forsters Aneignung der Fremde in Bildern und Artefakten Kein Zugriff Seiten 107 - 132 Frank Vorpahl
- Verbleib der authentischen Objekte am Beispiel der gesammelten Vögel der Reisen von James Cook. Eine Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 133 - 156 Frank D. Steinheimer
- Maori Artifacts Cross Cultures. Johann Reinhold and Georg Forster’s Nephrite Objects at Wörlitz Kein Zugriff Seiten 157 - 164 Alana Thyng
- »Ehren die Menge, allein kein Brod!« Das Sammeln von Mitgliedschaften als Gelehrten-Praxis bei Johann Reinhold Forster Kein Zugriff Seiten 165 - 186 Anne Mariss
- Sammeln im Kollektiv. Zur Briefpraxis der Forsters Kein Zugriff Seiten 187 - 208 Jana Kittelmann
- Der »Willkür eines objektiven Wirkens entfliehen«. Die Bedeutung lokalen Wissens für Johann Reinhold und Georg Forsters Sammlungskonzept Kein Zugriff Seiten 209 - 228 Stefan Greif
- Spuren Georg Forsters im Werk Alexander von Humboldts Kein Zugriff Seiten 229 - 246 Christian Helmreich
- Europa und die Fremde. Georg Forster und die transkulturelle Öffnung der deutschen Literatur Kein Zugriff Seiten 247 - 262 Michael Ewert
- Die Perfektibilität bei Georg Forster. Zwischen Naturwissenschaften und Anthropologie Kein Zugriff Seiten 263 - 276 Emmanuel Hourcade
- Siglen Kein Zugriff Seiten 277 - 277
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 278 - 280




