Formen des Andersverstehens
Psychoanalytische Teamarbeit in der teilstationären Behandlung bei psychosomatischen Erkrankungen- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Psychoanalytisches Verstehen hat aufgrund der Beschäftigung mit dem dynamisch Unbewussten die Besonderheit, ein »anderes« Verstehen zu sein: Ein Verstehen, das sich demjenigen widmet, das dem Sinn entgegensteht. Psychosomatische Erkrankungen bilden dafür ein besonderes Feld, weil ihre Psychodynamik wesentlich in einem negativen Sinn begriffen werden kann: als eine Zurückweisung von Beziehung, Besetzung und Bedeutung.
Timo Storck untersucht die Verläufe von acht Behandlungen mit psychosomatisch erkrankten PatientInnen in psychoanalytisch ausgerichteter teilstationärer Behandlung. Die Auswertung dieser empirischen Daten ergänzt er durch konzeptuelle und methodologische Überlegungen: zu psychoanalytischen Konzeptionen psychosomatischer Erkrankungen, zu Theorie und Praxis von Klinikbehandlungen sowie zu einer psychoanalytischen Hermeneutik. Daraus entwickelt er schließlich Folgerungen für das Verhältnis von Verstehen und Veränderung im Behandlungsprozess.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2622-4
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7232-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 513
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 22
- Das dynamisch Unbewusste als Gegenstand der Psychoanalyse und sein negatives Verhältnis zum Bewussten Kein Zugriff
- Zur Differenzierung von Negativität/Negation, Alterität und Differenz als Wirkmomenten des Unbewussten Kein Zugriff
- Zur Leiblichkeit in der psychoanalytischen Entwicklungstheorie des Psychischen Kein Zugriff
- Wunschvorstellungen: Trieb, Objekt, Negation Kein Zugriff
- 2.2 Frau A.: Nein ist mein ganzes Herz Kein Zugriff
- Stolpern auf der Via Regia: Werden in der Psychoanalyse unbewusste Bedeutungen verstanden? Kein Zugriff
- Freie Assoziation als Bestandteil der psychoanalytischen Methode Kein Zugriff
- Freud(s) Verstehen auf dem Weg vom szientistischen Missverständnis zur gemischten Rede Kein Zugriff
- Kritik der psychoanalytischen Hermeneutik und Formulierung der Psychoanalyse als Zwischenschaft Kein Zugriff
- Das Andere und das Negative in der philosophischen Hermeneutik Kein Zugriff
- Verstehen als Zuhören und die Negativität unbewusster Verstehensereignisse Kein Zugriff
- Die negative, fabelhafte, leibliche psychoanalytische Hermeneutik Kein Zugriff
- 2.4 Frau B.: Das Sein und die Nichte Kein Zugriff
- 2.5 Konzeptuelle Epikrise: Verneinen und Vernichten als Arbeitsweisen des Negativen Kein Zugriff
- Psychosomatik und Psychoanalyse Kein Zugriff
- Freuds Aktualneurose Kein Zugriff
- Von der prägenitalen Konversion zur Konfliktspezifität Kein Zugriff
- Modelle des »rätselhaften Sprungs«: Resomatisierung, infantile Persönlichkeit, zweiphasige Verdrängung u.a. Kein Zugriff
- Die Pariser Schule der Psychosomatik: operatives Denken, essenzielle Depression, projektive Reduplikation Kein Zugriff
- Alexithymie, erste Lesart Kein Zugriff
- Konzeptuelle Epikrise Frau C.: Alexithymie als Abwehr des Begehrens Kein Zugriff
- Alexithymie, zweite Lesart Kein Zugriff
- Körpererfahrung und Erfahrung des personalen Anderen Kein Zugriff
- Bion und die »Italienische Schule der Psychosomatik« Kein Zugriff
- Originärprozess, Piktogramm und Zone-Objekt-Komplement Kein Zugriff
- Verwerfung und Wiederkehr im Realen Kein Zugriff
- Kritik an Stufenmodellen der Symbolbildung Kein Zugriff
- Rekapitulation und Folgerung: Symbolische Ordnung und Verneinungsunmöglichkeit Kein Zugriff
- Konzeptuelle Epikrise Herr T.: Die Eingeschlossenheit des Anderenimpsychosomatisch erkrankten Leib Kein Zugriff
- 3.6 Zwischenfazit: Zum Verhältnis zwischen Leib, Bedeutung und Negativität Kein Zugriff
- Zum Verhältnis von Agieren, Übertragung und szenischem Ausdruck Kein Zugriff
- Bühne oder Rahmen?, und der Weg zu einem pluripolaren Behandlungsmodell Kein Zugriff
- Die Behandlung psychosomatisch Erkrankter in der (teil-)stationären Psychotherapie und ihr Verhältnis zur Psychoanalyse Kein Zugriff
- Zum Umgang mit methodischen Hindernissen Kein Zugriff
- Teilnehmende Beobachtung, Ethnografie, Forschungstagebuch Kein Zugriff
- Thematischer Apperzeptionstest (TAT) Kein Zugriff
- Toronto-Alexithymie-Skala (TAS-26) Kein Zugriff
- Symptom-Checklist SCL90-R Kein Zugriff
- Forschungsinterview Verlaufsgespräch Kein Zugriff
- Methodische Grenzen und Einwände Kein Zugriff
- Konzeptuelle Epikrise Frau E.: Die Inszenierung als Chance für die teilstationäre Psychotherapie und die psychosomatische Forschung Kein Zugriff
- Spiegelungsprozesse als methodisches Kernelement psychoanalytischer Falldiskussionen Kein Zugriff
- Die Methodologie psychoanalytischer Forschungsgruppen Kein Zugriff
- Method Writing, beziehungsweise: die Beziehungs-Weise der Falldarstellung Kein Zugriff
- Folgerungen für das vorliegende Studiendesign und methodische Einwände Kein Zugriff
- Konzeptuelle Epikrise Herr F.: Der Vater als Vermittler von Trennungserfahrungen Kein Zugriff
- 5.1 Ergebnisse auf der methodologischen Ebene Kein Zugriff
- 5.2 Ergebnisse auf der konzeptuellen Ebene Kein Zugriff
- 5.3 Ergebnisse auf der behandlungstechnischen Ebene Kein Zugriff
- 5.4 Herr I.: Dr. No, oder: Die Kunst, sich auf den Arm nehmen zu lassen Kein Zugriff
- 6.1 Transformationen im psychoanalytischen Feld Kein Zugriff
- 6.2 Formen I: Räsonanz Kein Zugriff
- 6.3 Formen II: Figurabilität Kein Zugriff
- 6.4 Frau J.: Der unglaubliche Halt Kein Zugriff
- 6.5 Im Übrigen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 471 - 513





