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Die Staatsarchitektur der Weimarer Republik

Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Das Buch schließt eine Forschungslücke, indem es den Blick auf die Symbolpolitik der ersten deutschen Demokratie lenkt. Das Verhältnis von Baukunst, Repräsentation und Politik wird am Beispiel der Konzeptionen für die Hauptstadt Berlin nachvollzogen. Bauten und Projekte für die Reichsschuldenverwaltung, die Reichskanzlei, den Reichstag, die Reichsbank und den Berliner Spreebogen werden analysiert, architektonische und städtebauliche Intentionen hinterfragt, Protagonisten aus Planung und Politik vorgestellt. Komplementär zur Hauptstadt stehen auch zahlreiche weitere Bauvorhaben zur Debatte, darunter das 'Reichsehrenmal', die 'Reichsdankhäuser' und die Bauten des Reiches im Ausland wie Mies van der Rohes Pavillon auf der Weltausstellung von Barcelona. Anschaulich zeichnet die Geschichte ihrer Staatsarchitektur das generelle Dilemma der Weimarer Republik nach: eine mangelnde Bereitschaft zum demokratischen Konsens, die fehlende gesellschaftliche, politische und symbolische Mitte. Die Arbeit erhielt die Auszeichnung des Otto-Borst-Preises und den Theodor-Fischer-Preis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2021
Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-936872-62-0
ISBN-Online
978-3-86732-831-9
Verlag
Lukas Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
331
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    1. Die Fortsetzung der Politik mit architektonischen Mitteln Kein Zugriff
      1. Bau und Verwaltung. Architektur in den Behörden des Reiches Kein Zugriff
      2. Der Deutsche Werkbund, der Reichskunstwart und die Architektur Kein Zugriff
      3. Freischaffende Architekten gegen Beamte. Die Position des BDA Kein Zugriff
      4. Der neue Staat und die Denkmäler des alten. Berliner Dom und Reichstag Kein Zugriff
      5. Utopie als Alternative. Das Volkshaus als symbolisches Gesellschaftsmodell Kein Zugriff
      1. Zur Geschichte der Staatsschuldenverwaltung Kein Zugriff
      2. Die Planungen der Bauverwaltung für einen Neubau Kein Zugriff
      3. German Bestelmeyers Vorschlag für ein »Ringhochhaus« Kein Zugriff
      4. Die Ablehnung des Hochhausentwurfs Kein Zugriff
      5. Der Ausführungsentwurf Kein Zugriff
      6. Der ausgeführte Bau und die Skulpturen Hugo Lederers Kein Zugriff
      7. Die Reichsschuldenverwaltung als »preußisches« Bauwerk Kein Zugriff
      1. Zur Geschichte der Reichskanzlei Kein Zugriff
      2. Die Planungen der Reichsbauverwaltung und die Rolle Hermann Pünders Kein Zugriff
      3. Zusammensetzung der Wettbewerbsjury und geladene Teilnehmer Kein Zugriff
      4. Von den Beiträgen des Wettbewerbs zum Ausführungsentwurf Kein Zugriff
      5. Die neue Reichskanzlei zwischen Historisierung und Modernisierung Kein Zugriff
      6. Grundsteinlegung im Geiste Bismarcks Kein Zugriff
      7. Vom Zweckbau zum Symbolbau. Bauskulptur, Ausstattung und Rezeption Kein Zugriff
      1. Berlinisch – Preußisch – Reichsdeutsch. Die Politisierung des Spreebogens bis 1918 Kein Zugriff
      2. Das »Reichshaus« von Otto Kohtz (1920–21) Kein Zugriff
      3. Überlegungen zu einem Hochhaus für die Reichsregierung (1920–23) Kein Zugriff
      4. Der Spreebogen als Regierungsforum. Martin Mächler, Hugo Häring und der »Ring« (1917–29) Kein Zugriff
      5. Der Spreebogen im Kontext der Verkehrsplanungen des Magistrats Kein Zugriff
      6. Der Wettbewerb für die Erweiterung des Reichstagsgebäudes (1927) Kein Zugriff
      7. Der zweite Wettbewerb für die Erweiterung des Reichstagsgebäudes (1929) Kein Zugriff
      1. Zur Geschichte der Reichsbank und ihrer Baudirektion Kein Zugriff
      2. Unlauterer Wettbewerb. Der Ausbau der Hauptstelle in Berlin (1933) Kein Zugriff
      3. Die Ergebnisse des Wettbewerbs Kein Zugriff
      4. Formale Verhärtung. Politische Implikationen einer »monumentalisierten Moderne« Kein Zugriff
      5. Die Baupolitik als Chefsache. Beginn nationalsozialistischer Inszenierung Kein Zugriff
      1. Gemeinschaft durch Opfer. Das »Reichsehrenmal« Kein Zugriff
      2. Die Kultur als Bollwerk. Die Bauaufgabe »Reichsdankhaus« Kein Zugriff
      3. Germanische Sachlichkeit. Staatsarchitektur des Reiches im Ausland Kein Zugriff
    1. Moderne und Repräsentation Kein Zugriff
    1. Die Architektur des preußischen Reformstaates Kein Zugriff
    1. Kurzbiographien Kein Zugriff
    2. Wettbewerbe für die Reichsbauten in Berlin Kein Zugriff
    3. Konsultierte Archive und Institutionen Kein Zugriff
    4. Ausgewertete zeitgenössische Fachzeitschriften Kein Zugriff
    5. Abgekürzt zitierte Literatur Kein Zugriff
    6. Abbildungsnachweis Kein Zugriff
    7. Dank Kein Zugriff
    8. Der Autor Kein Zugriff

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