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Monographie Kein Zugriff

Psychoanalyse und politische Ökonomie

Kritik der psychoanalytischen Praxis und Ausbildung
Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Mit dieser Streitschrift untersuchen Siegfried Zepf und Dietmar Seel die psychoanalytische Praxis und die psychoanalytische Ausbildung aus der Perspektive der Marx’schen Warenanalyse. Aus dem Warencharakter psychoanalytischer Dienstleistungen leiten die Autoren ab, dass Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker als kleinbürgerliches »Mittelding zwischen Kapitalist und Arbeiter« (Marx) aufzufassen sind. Ihr vorrangiges Interesse an der Tauschwertrealisierung ihrer Dienstleistung führt dazu, dass sie auf sozialkritische Fragen verzichten.

Kritisch betrachtet wird auch die zunftartige Organisation psychoanalytischer Ausbildungsinstitute, in denen die Kandidatinnen und Kandidaten nicht mehr in Psychoanalyse ausgebildet werden, sondern in »analytischer Psychotherapie« – der Form, in der sich ihr Tauschwert am besten realisieren lässt. Diese Neuausrichtung der Ausbildung führt dazu, dass die originär psychoanalytische Methode, das eigene Unbewusste als Erkenntnisinstrument zu nutzen, in den Hintergrund rückt und stattdessen eine »déformation professionnelle« erzeugt wird, so die Autoren. Der Tauschwert der Psychoanalyse wird im Einvernehmen mit der vorherrschenden neoliberalen Ideologie realisiert.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8379-2873-0
ISBN-Online
978-3-8379-7470-6
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
227
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
  2. Statt einer Einführung: Fragen Kein Zugriff Seiten 13 - 22
  3. Der Psychoanalytiker – ein Kleinbürger Kein Zugriff Seiten 23 - 78
  4. Psychoanalyse – eine Scheinwissenschaft? Kein Zugriff Seiten 79 - 86
  5. Der Begriff der Ware Kein Zugriff Seiten 87 - 98
  6. Der Warencharakter psychoanalytischer Behandlungen und die Konsequenzen Kein Zugriff Seiten 99 - 126
  7. Verdinglichung – das abhandengekommene Subjekt Kein Zugriff Seiten 127 - 142
  8. Lehranalyse – die vermeintliche Rückgewinnung des Subjekts Kein Zugriff Seiten 143 - 154
  9. Gesellschaftliches Alltagsbewusstsein und die »Restneurose« des Psychoanalytikers Kein Zugriff Seiten 155 - 168
  10. Die psychoanalytische Ausbildung Kein Zugriff Seiten 169 - 174
  11. Die Organisationsform psychoanalytischer Institute Kein Zugriff Seiten 175 - 190
  12. Rekonstruktion einer psychoanalytischen Ausbildung, die es nie gegeben hat Kein Zugriff Seiten 191 - 204
  13. Literatur Kein Zugriff Seiten 205 - 227

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