
Digitalisierung der Lebenswelt
Studien zur Krisis nach Husserl- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2019
Zusammenfassung
Dass die Digitalisierung mittlerweile alle Gesellschaftsbereiche durchdringt, ist unbestritten. Doch was sind die Konsequenzen? Steuern wir auf eine restlos in Daten erfasste, vollkommen künstliche Welt zu? Diese Schreckensvision wird den Ambivalenzen des anhaltenden Technologieschubs nicht gerecht. Jedoch fordern die spürbaren Veränderungen des menschlichen Weltverhältnisses dazu auf, sich über die Folgen dieses Prozesses zu vergewissern.
Zur Analyse zieht der vorliegende Band eine Diagnose des späten Husserls heran. Der Philosoph sah die menschliche Lebenswelt einer Tendenz zur Technisierung ausgesetzt, deren Fortsetzung wir in der Digitalisierung erleben. Sie steht im Zeichen einer rückhaltlosen wissenschaftlich-technischen Quantifizierung, die den materiell-lebensweltlichen Sinnzusammenhang von Individuum, Gesellschaft und Natur nachhaltig beeinflusst.
Die Beiträge des Buches untersuchen den gegenwärtigen Stand dieser Transformation in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verkehr, Wissen, Bildung, Literatur, Gesundheit und Erotik.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2019
- ISBN-Print
- 978-3-95832-170-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0649-0
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 232
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Digitalisierung der Lebenswelt. Zur Einleitung Seiten 9 - 31 Martin W. Schnell, Christine Dunger Download Kapitel (PDF)
- Bildung. Im Hiatus zwischen digitaler Technik und Lebenswelt Seiten 133 - 152 Manuela Pietraß Download Kapitel (PDF)
- Literarisches Schreiben in digitalen Kulturen. Die E-Book-Plattform Wattpad als »Literatur to go« Seiten 153 - 171 Julia Genz Download Kapitel (PDF)
- Ethik der digitalen Gesundheitskommunikation Seiten 172 - 188 Martin W. Schnell Download Kapitel (PDF)
- Digitalisierung im Gesundheitswesen – Roboter in der häuslichen Pflege Seiten 189 - 206 Alexander Hochmuth Download Kapitel (PDF)
- Erotik im Zeichen der Digitalisierung Seiten 207 - 229 Bernhard Schaefermeyer Download Kapitel (PDF)
- Die Autorinnen und Autoren Seiten 230 - 232 Download Kapitel (PDF)




