Diebe des Feuers
Über den poetischen Wahnsinn- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Das signifikante Merkmal des Gedichts ist nicht seine Erscheinung als Text, sondern der Gestus des dichterischen Sprechens. Dieser Gestus bezeichnet eine Abweichung von der alltäglichen Kommunikation und von normalsprachlichen Handlungen. In der Antike hat man die Dichter deshalb mit dem Wahnsinn in Verbindung gebracht, mit dem göttlichen Wahnsinn, aus dem, so hieß es, der Enthusiasmus der poetischen Rede entspringe. Der Essay geht der Frage nach, was aus dieser Geste der Abweichung geworden ist und was sie bis heute für eine Rolle spielt, für die Dichter und Dichterinnen und für das Publikum. Welche Verkörperungen werden durch die Einnahme des dichterischen Gestus in Szene gesetzt? Was bedeutet es, sich dazu zu ermächtigen, den Enthusiasmus der poetischen Rede zu entfachen und andere damit zu konfrontieren? Und welche Rückschlüsse ergeben sich daraus für das Gedicht selbst, für seine Rezeption, seine Interpretation und seinen kulturellen Status?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1854-8
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1855-5
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 240
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 7
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 8 - 19
- I. Diebe des Feuers Kein Zugriff Seiten 20 - 105
- II. Das prometheische Stigma Kein Zugriff Seiten 106 - 185
- III. Das babylonische Objekt Kein Zugriff Seiten 186 - 218
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 219 - 230
- Übersetzungen Kein Zugriff Seiten 231 - 233
- Literatur Kein Zugriff Seiten 234 - 240




