In der Zerstreuung organisiert
Paradoxien und Phantasmen der Massenkultur- Autor:innen:
- Reihe:
- Sozialtheorie
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Massenkultur gilt ihren Kritikern als bloße Zerstreuung, die jedem emanzipatorischen Anspruch entsagt. Doch sie hält die »zerstreute Masse« keineswegs in einem Zustand tagträumerischer »Geistesabwesenheit«, sondern führt sie in die moderne Wirklichkeit hinein, nicht heraus. Der Text rekonstruiert Massenkultur im Anschluss an Foucault als sozial- und selbsttechnologische Chiffre der kulturellen Gegenwart. Damit gerät die transparente Masse als flexibles Medium sozialer Normalität in den Blick, die, in den Blickrastern massenkultureller Ereignisse angeordnet, ihre bedrohliche Materialität verliert. Die Autorin analysiert die Paradoxien einer Kultur, die nach einer Lesart Slavoj Zizeks der Unvorhersehbarkeit moderner Existenz mit einem phantasmatischen Mehr-Begehren begegnet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-195-8
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0195-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Sozialtheorie
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 170
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung: Strategische Anordnungen - Verdeckte Automatismen - Phantasmen des Begehrens. Eine gesellschaftstheoretisch angeleitete Lesart der Massenkultur Kein Zugriff Seiten 9 - 30
- 1. Das Phantasma der Masse. Von der bedrohlichen Materialität zum Medium sozialer Optimierung Kein Zugriff Seiten 31 - 64
- 2. Das Phantasma der Massenkultur - Chiffre einer diskursiven Ökonomie Kein Zugriff Seiten 65 - 118
- 3. Das Phantasmatische der Massenkultur: Mehr-Begehren Kein Zugriff Seiten 119 - 150
- Schluss: Zur Immanenz der Massenkultur oder: Es gibt kein Außen Kein Zugriff Seiten 151 - 158
- Literatur Kein Zugriff Seiten 159 - 169
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 170 - 170





