
Der Zug der 10000
Die unglaubliche Geschichte eines antiken Söldnerheeres- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Ein griechisches Söldnerheer - 10000 Mann stark - war eine in der ganzen antiken Welt gefürchtete strategische Waffe. Solch ein Trupp soll im Jahr 401 v.Chr. dem Prinzen Kyros helfen, seinen Bruder, den persischen Großkönig Artaxerxes II., zu stürzen. Die entscheidende Schlacht bei Kunaxa wird gewonnen. Doch der Thronprätendent und die griechischen Befehlshaber fallen. Nun wächst der Kriegsberichterstatter Xenophon, der den politischen Verhältnissen in seiner Vaterstadt Athen überdrüssig war und sich nur deshalb dem Unternehmen angeschlossen hat, in die Rolle des Oberkommandierenden. Wie es ihm gelungen ist, seine Einheit aus dem persischen Reich in Sicherheit zu bringen, was sie dabei gesehen, erlebt und erlitten haben - darüber hat er das in der Antike meistgelesene Buch, die Anabasis, geschrieben. Der Bonner Althistoriker Wolfgang Will hat die Geschichte gründlich erforscht und für die heutige Zeit spannend und informativ neu erzählt.
Zehntausend griechische Söldner werden von dem persischen Prinzen Kyros unter einem Vorwand ins westliche Kleinasien gelockt. Als der Vormarsch beginnt, wird klar, dass das eigentliche Ziel des Unternehmens ist, den Bruder des Prinzen, Großkönig Artaxerxes, zu stürzen und Kyros auf den Thron zu bringen. Alles läuft nach Plan, bis Kyros bei Kunaxa (401 v.Chr.) fällt. Nun gilt es für das griechische Heer, sich aus Feindesland in Sicherheit zu bringen.
Der Athener Xenophon (etwa 430 bis etwa 354 v.Chr.), dem wir eine detailreiche Beschreibung der Ereignisse verdanken, war eine Art Kriegsberichterstatter. Doch als die Anführer der Griechen fallen, muss er Verantwortung übernehmen. Er liefert über das militärische Geschehen hinaus Informationen über unbekannte Völker, antike Ruinenstätten, exotische Landschaften, fremdartige Flora und Fauna, aber auch über außergewöhnliche Ess- und Trinkgewohnheiten. Er berichtet über sexuelle Vorlieben, ungewöhnliche Zusammensetzungen von Heeren, über Frauen, Kinder, Hetären, Händler, Ärzte, Diener und Gefangene. Schonungslos legt er die Gräuel des Krieges offen, die ihn, den Sokrates-Schüler, immer wieder mit der Frage nach einem angemessenen moralischen Verhalten konfrontieren. Wolfgang Will hat dessen Anabasis - das in der Antike meistgelesenen Buch - kongenial in ein spannendes modernes Geschichtswerk umgesetzt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-406-79067-6
- ISBN-Online
- 978-3-406-79069-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 320
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Prolog: Die Anabasis Kein Zugriff Seiten 9 - 16
- In Skillus oder Die Geburt eines Schriftstellers Kein Zugriff Seiten 17 - 22
- Der 25. Thargelion 408 Kein Zugriff
- Der Arginusen-Prozess Kein Zugriff
- Unter den 30 Tyrannen Kein Zugriff
- Die Reiterei der Dreißig Kein Zugriff
- Der Sturz Kein Zugriff
- Die Einladung Kein Zugriff
- Der Aufbruch Kein Zugriff
- Die Söldner Kein Zugriff
- Der Weg Kein Zugriff
- Die Kilikerin Kein Zugriff
- Insurrektion und Meuterei Kein Zugriff
- Weg ohne Umkehr Kein Zugriff
- Am Euphrat Kein Zugriff
- Große Spatzen Kein Zugriff
- Die ägyptische Plage Kein Zugriff
- Ein Verräter Kein Zugriff
- Vor der Schlacht Kein Zugriff
- Xenophon tritt auf Kein Zugriff
- Entscheidung bei Kunaxa Kein Zugriff
- Xenophons Kyros Kein Zugriff
- Ungewissheit Kein Zugriff
- Vae victoribus Kein Zugriff
- Auf der Flucht Kein Zugriff
- Waffenstillstand Kein Zugriff
- Warten auf Tissaphernes Kein Zugriff
- Ein anonymer Ratgeber Kein Zugriff
- Das Komplott Kein Zugriff
- Drei Nachrufe Kein Zugriff
- Die Stunde Xenophons Kein Zugriff
- Vor der Heeresversammlung Kein Zugriff
- Erste Erfahrungen Kein Zugriff
- Am Tigris Kein Zugriff
- Der philostratiotes Kein Zugriff
- Ins Ungewisse Kein Zugriff
- Im Gebirge Kein Zugriff
- Durchs wilde Kurdistan Kein Zugriff
- Am Grenzfluss Kein Zugriff
- In Armenien Kein Zugriff
- Tod und Bacchanal Kein Zugriff
- Ein Wortwechsel Kein Zugriff
- Abgründe Kein Zugriff
- Thalatta! Thalatta! Kein Zugriff
- Sichtbare und unsichtbare Feinde Kein Zugriff
- In Trapezunt Kein Zugriff
- Die Fluchtburg Kein Zugriff
- Ein Vorfall in Kerasus Kein Zugriff
- Der Harmost Kein Zugriff
- Tumulte in Byzanz Kein Zugriff
- Ein Agent Spartas Kein Zugriff
- Bei König Seuthes Kein Zugriff
- Ein Gastmahl Kein Zugriff
- Krieg und Eros Kein Zugriff
- Ein nächtlicher Überfall Kein Zugriff
- Die Geschäfte des Herakleides Kein Zugriff
- Eine Frage des Soldes Kein Zugriff
- Abschied von Seuthes Kein Zugriff
- Mit Gott an unserer Seite Kein Zugriff
- Erinnerung an Sokrates Kein Zugriff
- Exkurs: Parasangen, Stadien und Monate Kein Zugriff
- Unter spartanischem Kommando Kein Zugriff
- Im Stab des Agesilaos Kein Zugriff
- Zurück in Griechenland Kein Zugriff
- Der Untergang der Mora Kein Zugriff
- Skillus oder Über die Hauswirtschaft Kein Zugriff
- Pax domi, foris bellum Kein Zugriff
- Unordnung und Verwirrung Kein Zugriff
- Ein letzter Schicksalsschlag Kein Zugriff
- Am Ende wieder Athen Kein Zugriff
- Epilog: Xenophon, der Athener Kein Zugriff Seiten 251 - 266
- Quellennachweise Kein Zugriff
- Xenophons Werk Kein Zugriff
- Glossar Kein Zugriff
- Maße und Münzen Kein Zugriff
- Chronologie Kein Zugriff
- Literaturhinweise Kein Zugriff
- Danksagung Kein Zugriff
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff
- Register Kein Zugriff
- Karte: Antike Gebiete und Orte im Umfeld des Zugs der 10000 Kein Zugriff Seiten 316 - 317
- Karte: Heutige Länder und Städte im Umfeld des Zugs der 10000 Kein Zugriff Seiten 318 - 319
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 320 - 320
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 320 - 320




