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Mensch und Endlichkeit

Die Institutionalisierung des Lebensendes zwischen Wissenschaft und Lebenswelt
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Die Gestaltung des Lebensendes ist zunehmend von Institutionalisierung, Technisierung und Ökonomisierung geprägt. Die Beiträge des Sammelbands gehen in drei Teilen der Frage nach, wie unter diesen Bedingungen ein Umgang mit Sterben und Tod zu gewährleisten ist, welcher der Individualität und Würde der Person gerecht wird. Im ersten Teil wird aus sozial-, politik-, rechts-, und alternswissenschaftlicher Perspektive der Kontext der Institutionalisierungen des Lebensendes thematisiert. Der zweite Teil untersucht konkrete Institutionalisierungsprozesse im Bereich der Versorgungsstrukturen als auch der Regularien (u.a. gesetzliche Vertretung am Lebensende, Leitlinie zur palliativen Sedierung), jeweils im Hinblick auf das Spannungsfeld von Standardisierungsanforderungen und individuellen Bedürfnissen. Der dritte Teil stellt die Frage nach den Grenzen der Institutionalisierung anhand des Anspruchs von Ganzheitlichkeit in der Betreuung und deliranter Phänomene im Sterbeprozess.

Mit Beiträgen von

Anna Durnová, Christof S. Eisl, Angelika Feichtner, Reimer Gronemeyer, Ulla Kriebernegg, Elisabeth Medicus, Karin Reinmüller, Walter Schaupp, Willibald J. Stronegger, Dietmar Weixler.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8487-5117-4
ISBN-Online
978-3-8452-9319-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zu Moralpsychologie und Bioethik
Band
5
Sprache
Deutsch
Seiten
238
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
    Autor:innen:
    1. Projekt Lebensende. Wo ist die Kunst des Sterbens geblieben? Kein Zugriff Seiten 11 - 22
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. 1.1. Homo oeconomicus und Humankapital Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 2.1. Von der Gesellschaft des Rechts zur Normalisierungsgesellschaft der Biomacht Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2.2. Épistémè und Wissensformen: Natur und Subjekt, Individuum und Population Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 2.3. Der Vorsorgestaat: Ein Moralstaat zur biopolitischen Bewirtschaftung des Lebens Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 2.4. Die dialektische Intensivierung der Biomacht: Zwischen liberaler und sozialtechnologischer Gouvernementalität Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 3.1. Absolutistische Biomacht des Verhaltens und der Umwelt(ab dem 17. Jh.) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 3.2. Biomacht der Subjektivität (ab 18.Jh.) und Körperbiologie(ab 19.Jh.) Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 3.3. Die Biomacht der Körperbiologie (ab 19. Jh.) Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. 4. Der Tod in der sozialtechnologischen Nutzenkultur der Biomacht Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Schlussfolgerung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 1. Die politische Betrachtung der Kontroverse rund ums Lebensende Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Autonomie und Würde in den Diskursen zum Lebensende in der postindustriellen Gesellschaft Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Intimität und die Veränderung der öffentlichen Macht Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Fazit Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. 1. Institutionelle Handlungsfelder Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Dem Leben kündigen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Erfahrungen aus der Praxis Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. 4.1. Alter Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 4.2. Würde Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 4.3. Tod Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. 5. Ökonomisierung und Individualisierung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Institutionen der Vorsorge Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. 1.1. Das Altersheim als Ort des Unheimlichen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 1.2. Das Heim als Ort der Disziplinierung des Alters Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 2.1. Die Institutionalisierung des Lebensendes in May Sartons As We Are Now Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2.2. Grenzüberschreitungen der neueren Art: der Ausbruchsroman Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 2.3. Das Pflegeheim als Ort des Neubeginns Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 2.4. Kann das „Unerzählbare“ erzählt werden? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. 3. Schlussfolgerungen: Wozu Altersheimromane? Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. 1.1. Modular abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 1.2. Professionalisierung in der Hospiz- und Palliativversorgung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 1.3. Parlamentarische Enquete-Kommission zum Thema „Sterben in Würde“ Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. 2.1. Institutionen – notwendiges Übel? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 2.2. Kritischer Blick auf Institutionen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 3.1. Gastfreundschaft ermutigt Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. 4. Schlussbemerkung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Rechtssubjektivität Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Handlungsfähigkeit und Rechtsfürsorge Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Das Rationalitätsdefizit der Wertbegründung des Rechts Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Fiktion und Realität des idealen Rechtssubjektes Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Das Sachwalterrecht als entstigmatisierte EntmündigungsOrdnung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Das „Sachwalterrecht als Opfer seines Erfolges“ Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. 7. Der Weg zum 2. Erwachsenenschutzgesetz Kein Zugriff
        Autor:innen:
      8. Autor:innen:
        1. 8.1. Vorrang der Selbstbestimmung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 8.2. Entscheidungsfähigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. 8.3. Handlungsfähigkeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. 8.4. Das 4 Säulen Modell des Erwachsenenschutzes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. 8.5.1.1. Definition Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. 8.5.1.2. Einwilligung entscheidungsfähiger Personen (§ 252 ABGB) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. 8.5.1.3. Einwilligung nicht entscheidungsfähiger Personen Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. 8.5.2. Dauerhafte Änderung des Wohnortes Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. 8.5.3.1. Bestehende Sachwalterschaften Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. 8.5.3.2. Angehörigenvertretungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. 8.5.3.3. Vorsorgevollmachten Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. 8.5.3.4. Neue Verfahren Kein Zugriff
              Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. 1. Problemstellung und historische Kontexte Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Methodik der Leitlinienentwicklung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Österreichische praktische Problemstellungen und gesetzliche Voraussetzungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Konsequenzen aus den Beobachtungen der Sedierungspraxis in Österreich für die Entwicklung der Leitlinie und zugrunde liegende ethische Prinzipien Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Fazit und Kritik Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. 1. „Ethischen Gewalt“ bei Judith Butler Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Pragmatische Überlegungen Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Prinzipien, Normen und Einzelurteil Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Die Kluft zwischen Allgemeinem und Konkretem Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Kohärentismus in der Medizinethik Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Gewissen und Institution Kein Zugriff
        Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. 1. Einführung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Der Begriff der Ganzheitlichkeit in der Medizin und in der Palliativbetreuung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. 3.1. Ganzheitlichkeit in der Betreuungspraxis Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. 3.2. Ganzheitliche Strukturen – Integrierte Strukturen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. 4. Ganzheitlichkeit an der Grenze Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Schlussbemerkung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. 1. Ätiologie eines deliranten Syndroms Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. 2. Terminales Delir Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. 3. Terminale Unruhe Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. 4. Delir oder Sterbebett-Phänomen? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. 5. Luzide Träume am Ende des Lebens Kein Zugriff
        Autor:innen:
      6. 6. Belastende Sterbebett-Phänomene Kein Zugriff
        Autor:innen:
      7. 7. Veränderte Wahrnehmung im Sterben Kein Zugriff
        Autor:innen:
  3. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 235 - 238

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