Medienkaskaden
Zur Medientheorie moderner Gesellschaft- Autor:innen:
- Reihe:
- Sozialtheorie
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Die technische und soziale Medialisierung moderner Gesellschaft folgt einem kontingenten Muster: Neue Medien des Transports, der Naturbeherrschung und der Kommunikation sprengen ihre Funktion und geraten außer Kontrolle. Sie beschleunigen, rationalisieren, differenzieren und münden in industrieller Überproduktion und politischer Krise.Die Soziologie kann diesen Prozess weder subjekt- noch systemlogisch ganz erfassen. Daher eröffnet Ulrich Heinze seine Medientheorie zwischen System und Subjekt und vermittelt eine neue Sicht auf das historische Material: Die komplexen Funktionssysteme inkludieren Subjekte kommunikativ. Sie ergänzen ihre internen Codes und Steuerungsmedien um externe, massenmediale Selbstbeschriftungen und Metaphern. Sie bieten Identifikation und binden systematisches Handeln zurück an subjektive Emotionen, Erfahrungen und Entscheidungen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8376-3155-5
- ISBN-Online
- 978-3-8394-3155-9
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Sozialtheorie
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 298
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorworte Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung: von der Medienarchäologie zum Subjekt/System-Meridian Kein Zugriff Seiten 9 - 20
- 1. Soziologie als Medientheorie Kein Zugriff Seiten 21 - 56
- 2. Die technische Medialisierung der Natur Kein Zugriff Seiten 57 - 92
- 3. Die politische Medialisierung der Kultur Kein Zugriff Seiten 93 - 162
- 4. Der Subjekt/System-Meridian Kein Zugriff Seiten 163 - 280
- Quellen Kein Zugriff Seiten 281 - 295
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 296 - 298





