Die Blätter der Wohlfahrtspflege berichten knapp und dennoch umfassend über wichtige gesellschaftliche, soziale und rechtliche Entwicklungen sowie über fachliche Standards im Sozial- und Gesundheitswesen. Neben grundlegenden Beiträgen stehen Modellbeschreibungen und Arbeitshilfen. Die umfangreichen Fachinformationen bieten Orientierung in allen Tätigkeitsfeldern Sozialer Arbeit sowie in sozialen Diensten und Einrichtungen. Die Zeitschrift "Blätter der Wohlfahrtspflege" wendet sich an Fachkräfte im Sozialwesen – Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Erzieher, Wissenschaftler, Sozialpolitiker, Amtsleiter, Geschäftsführer, Vereinsvorstände. Homepage: www.bdw.nomos.de
Vor 40 Jahren lieferte eine Sachverständigenkommission ihren »Bericht über die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik« beim Deutschen Bundestag ab. Die Kommission bestand aus 24 Männern und zwei Frauen, überwiegend etablierten Psychiatern...
Die vor mehr als vier Jahrzehnten begonnenen Reformen in der Psychiatrie der Bundesrepublik Deutschland wären ohne das fruchtbare und gelegentlich auch konfliktreiche Zusammenwirken von Politikern, Experten und Bürgern nicht möglich gewesen....
Die Kernforderungen der Psychiatrie-Enquete von 1975 sind noch längst nicht alle erfüllt; weder die soziale und rechtliche Gleichstellung von psychisch Kranken mit körperlich Kranken, noch die gemeindenahe Psychiatrie und der Umbau der...
Zur umfassenden Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung gehört die Arbeit. Für psychisch kranke Personen haben sich seit der Psychiatriereform vor vierzig Jahren dazu verschiedene institutionelle Alternativen entwickelt
Der Arbeitskreis Leben in Baden-Württemberg kann als Beispiel für eine Organisation aus der Zeit der Psychiatriereform vor vierzig Jahren gelten. Aus zahlreichen Initiativen jener Zeit sind heute etablierte, wenn auch oft unzureichend abgesicherte...
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie hat im letzten Jahr in einer zusammenfassenden Stellungnahme den derzeitigen Reformbedarf in der Psychiatrie von A bis Z skizziert.
Der demografische Wandel ist in den neuen Bundesländern besonders weit fortgeschritten. Hier muss die Jugendhilfe heute schon auf Umstände reagieren, die in den meisten Teilen Deutschlands noch Zukunftsprognosen sind.
Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung in Sachsen zum Stand und zu den Perspektiven des fachlichen Controlling von Leistungsträgern in den Hilfen zur Erziehung zeigte gemischte Ergebnisse: Die Mehrzahl der befragten Jugendämter sah zwar in...