Koloniales Spektakel in 9 x 14
Bildpostkarten im Deutschen Kaiserreich- Autor:innen:
- Reihe:
- Post_koloniale Medienwissenschaft, Band 2
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Um 1900 wurde die Bildpostkarte zum Massenmedium. Ihre Beliebtheit verdankte sie insbesondere ihrem Charakter als Gegenstand des alltäglichen Gebrauchs; die meist bunten Bilder wurden beschriftet, verschickt, gesammelt und getauscht. Auch koloniale Motive zirkulierten in bis dahin ungekannten Ausmaßen und trugen wesentlich zur Etablierung und Popularisierung kolonialen Wissens sowie zur kolonialen Formierung des Alltags bei. Felix Axsters anschauliche Untersuchung beleuchtet das Verhältnis zwischen Bildpostkarten der Kolonialzeit und ihrer spezifischen Nutzung und fragt nach den Konsequenzen, die heute zu ziehen sind: Wie ist gegenwärtig mit dem historischen Bildmaterial umzugehen, das in einer Geschichte von Gewalt und Zwang wirkmächtig wurde?
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-2209-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-2209-0
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Post_koloniale Medienwissenschaft
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 248
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vollzugriff Seiten 1 - 5 Download Kapitel (PDF)
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 6 - 6
- Inhalt Vollzugriff Seiten 7 - 10 Download Kapitel (PDF)
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 46
- 1. Postalisches Regieren und Massenkultur - eine kurze Geschichte der (Bild-)Postkarte Kein Zugriff Seiten 47 - 80
- 2. Serielle Ordnung - Postkarten aus dem Kolonialkrieg in Namibia (1904-1908) Kein Zugriff Seiten 81 - 120
- 3. Spiel mit der Unordnung - Sexualität und Humor auf Bildpostkarten Kein Zugriff Seiten 121 - 168
- 4. Ordnende Praxis - Über das Sammeln von Postkarten Kein Zugriff Seiten 169 - 208
- Schluss Kein Zugriff Seiten 209 - 218
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 219 - 247
- Kein Zugriff Seiten 248 - 248





