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Sammelband Kein Zugriff

Vertrautes und Fremdes in Musik und Psychoanalyse

Jahrbuch für Psychoanalyse und Musik, Band 4
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Fremdes – von innen und außen – fordert ein Leben lang heraus. Es wird eingebunden in das Wechselspiel von Internalisierungen und Projektionen. Solche von der Psychoanalyse untersuchten Phänomene können in der Musik in analoger Weise beobachtet werden: Als die hohe Kunst der Wiederholung lädt die Musik ein zum Verweilen im Vertrauten, reizt aber ebenso zum Ausbruch ins unwägbare Neue. Die Auseinandersetzung mit dem bereits Verinnerlichten fordert und bereichert jeden, der komponiert, interpretiert, improvisiert und zuhört. Musik, als Element jeden menschlichen Lebens, wird so zu einer Daseinsmetapher.

Die Autorinnen und Autoren denken aus der doppelten Perspektive von Psychoanalyse und Musik erhellend über Kompositionen, Inspirationen, Rezeptionshaltungen und vielfältige Deutungen klanglicher Phänomene nach.

Mit Beiträgen von Eckart Altenmüller, Ulrich Bahrke, Hannes König, Annegret Körber, Marianne Leuzinger-Bohleber, Tomi Mäkelä, Lucia Pinschewer-Häfliger, Dominik Sackmann, Martin Weimer, Chris Wiesendanger

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8379-2869-3
ISBN-Online
978-3-8379-7656-4
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Jahrbuch für Psychoanalyse und Musik
Sprache
Deutsch
Seiten
193
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vertraut und fremd sind uns Musik wie Seele Kein Zugriff Seiten 7 - 12
  3. Fremdes und Vertrautes und Frank Martins Zaubertrank. Psychoanalytische Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 13 - 34 Marianne Leuzinger-Bohleber
  4. Wie wird aus Fremdem Vertrautes in der Musik? Analytische Betrachtungen zur Neurobiologie des auditiven Lernens am Beispiel von Luca Lombardis »Nel vento, con Ariel« Kein Zugriff Seiten 35 - 56 Eckart Altenmüller
  5. Die Bedeutung des Vertrauten und Fremden bei Papageno. Eine psychoanalytische Sicht auf Mozarts Zauberflöte Kein Zugriff Seiten 57 - 68 Lucia Pinschewer-Häfliger
  6. »Neuheit,Witz, Reichthum an Gedanken« Von der klassischen Solokadenz über Harlekin zu Sigmund Freud und wieder zurück Kein Zugriff Seiten 69 - 86 Dominik Sackmann
  7. Improvisation als persönliche Erfahrung und Lebenshaltung Kein Zugriff Seiten 87 - 90 Chris Wiesendanger
  8. Fremdes lockt – Fremdes schockt. Fragmente zur dadaistischen Verwandlung in Klangsprache und Traum Kein Zugriff Seiten 91 - 100 Annegret Körber
  9. Ein gutes Objekt komponieren. Steve Reichs Different trains gruppenanalytisch gehört Kein Zugriff Seiten 101 - 124 Martin Weimer
  10. Drei Gedanken zur Improvisation und über diese hinaus Kein Zugriff Seiten 125 - 128 Chris Wiesendanger
  11. Jean Sibelius und seine Analytiker. Über das Gebot der Selbstreflexion und den wissenschaftlichen Umgang mit regionalspezifischer Vertrautheit Kein Zugriff Seiten 129 - 160 Tomi Mäkelä
  12. Das Kärntnerlied und die Holdingfunktion der Musik. Ein Exkurs ins Brauchtum Kein Zugriff Seiten 161 - 193 Hannes König

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