Heilige Texte
Psychoanalyse und talmudisches Judentum- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Ausgehend von der Traumdeutung und der Anmerkung Freuds, er behandle den Traum »wie einen heiligen Text«, skizziert Wolfgang Hegener in der vorliegenden Studie systematisch den Einfluss der Kultur und Tradition des rabbinisch-talmudischen Judentums auf Freuds Werk. Hegener stellt damit insbesondere heraus, welche grundlegende Bedeutung diesem vergessenen Erbe für die Methode des psychoanalytischen Verstehens zukommt.
Damit liefert Hegener eine neue Interpretation des Verhältnisses von Judentum und Psychoanalyse und grenzt sich von Positionen ab, die Freud in der Tradition des aufgeklärten und des Reformjudentums sehen. Die Zugangsweise des Autors eröffnet dabei ganz neue Einsichten in Freuds Verständnis von Religion und Religionsgeschichte, etwa im Hinblick auf die eminente Bedeutung der Schuld, die dieser für das »wichtigste Problem der Kulturentwicklung« hielt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2653-8
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7291-7
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 253
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 24
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- Midrasch Kein Zugriff
- Exkurs: Christliche und jüdische Auslegungstraditionen – Allegorie, Typologie, vierfacher Schriftsinn, PaRDeS Kein Zugriff
- Mischna Kein Zugriff
- Der Talmud Kein Zugriff
- Zum Verhältnis vonmündlicher und schriftlicher Tora Kein Zugriff
- Einleitung: Zur Logik der Entstellung Kein Zugriff
- »…an welche Tradition in der Auffassung der Träume ich anknüpfen möchte« – Zur Frage der Herkunft der Freud’schen Methode Kein Zugriff
- Das Lesen der Bibel und das Lesen Freuds Kein Zugriff
- Exkurs: Die Philippson-Bibel im Spannungsfeld zwischen jüdischer Tradition und protestantischer Bibelkritik Kein Zugriff
- »Es gibt keinen Traum ohne seine Deutung« – Zur konstitutiven Bedeu Kein Zugriff
- »…die ältesten Kindererlebnisse nicht mehr als solche zu haben sind« – Traum und Übertragung Kein Zugriff
- Das Judentum als kulturelle Matrix der Psychoanalyse oder zur Hermeneutik des Exils Kein Zugriff
- Traum und Talmud als Formen a-topischer Schrift Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Freud und die Antike Kein Zugriff
- Freud und die (jüdische) Aufklärung Kein Zugriff
- Erneut: Freud und das talmudische Judentum Kein Zugriff
- »…die etwa der Endgestaltung in unserer heutigen weißen, christlichen Kultur entspricht« – Freuds Religionskritik als Kritik des Christentums Kein Zugriff
- »…das wichtigste Problem der Kulturentwicklung« – Paranoid-schizoide oder depressive Verarbeitung des Schuldgefühls Kein Zugriff
- Zur Konstitution des Subjekts durch die Schuld – Figuren jüdischen und psychoanalytischen Denkens Kein Zugriff
- »…und wir haben ihn umgebracht« (Nietzsche) – Der Tod Gottes als Konsequenz der Schuldabwehr Kein Zugriff
- Kurzer Epilog. Szenisch-performative Didaktik oder was das Lehren der Psychoanalyse und das talmudische Lernen gemeinsam haben Kein Zugriff Seiten 231 - 238
- Literatur Kein Zugriff Seiten 239 - 253





