Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum »Arbeit - Wirtschaft - Soziales«. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.Die Zeitschrift fördert den interdisziplinären Austausch und versteht sich als Wissens- und Argumentationsquelle für Akteure aus Arbeitswelt, Wirtschaft und politischer Praxis. Ihr Ziel ist, komplexes Wissen strukturiert und sprachlich ansprechend zu vermitteln. Ein professionelles Begutachtungsverfahren garantiert die Standards wissenschaftlicher Abhandlungen. Kurzauswertungen, Kommentare und Praxisbeiträge reflektieren aktuelle gesellschaftspolitische Probleme und diskutieren Lösungsvorschläge.
Zur Krisenbewältigung hat die makroökonomische Politik wieder eine aktiv gestaltende Rolle übernommen. "Macro matters!" - diese wieder gewonnene Erkenntnis eröffnet zugleich neue Chancen, die in Europa seit Langem bestehenden Wachstums- und...
Die Entwicklung der nationalen Lohnstückkostenzuwächse und Inflationsraten in der Eurozone war durch anhaltende und stark ausgeprägte Divergenzen geprägt. Dies ging einher mit anwachsenden Leistungsbilanzdefiziten in den Ländern mit...
Die geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nach einigen Reformen in den ersten Jahren prinzipiell in der Lage, Preisstabilität und ein hohes Wirtschaftswachstum zu gewährleisten. Die EZB wies bisher allerdings eine...
Die Geldpolitik hat, wie der Beitrag zeigt, auf die Finanzkrise auch mit dem Einsatz nicht-konventioneller Maßnahmen reagiert. Diese werden bei einem Nullzinssatz, aber auch bei einem positiven Zinssatz gesetzt, um über die Steuerung des...
Auch wenn die Fiskalpolitik in der Europäischen Währungsunion (EWU) in der aktuellen Wirtschaftskrise im Gleichschritt und durchaus angemessen reagiert hat, ist die Bilanz der fiskalpolitischen Stabilisierung über das vergangene Jahrzehnt...
Im Zuge der Finanzkrise wurden von Investoren verstärkt "sichere" Finanzanlagen - z. B. Staatsanleihen des Euroraums - nachgefragt, was deren Renditen teilweise auf historische Niedrigstände drückte. Das Ausmaß fiel innerhalb des Währungsraumes...