Grenzüberschreitungen – Migration, Heirat und staatliche Regulierung im europäischen Grenzregime
Eine Ethnographie- Autor:innen:
- Reihe:
- Kultur und soziale Praxis
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Je restriktiver die europäische Migrationspolitik in den letzten Jahrzehnten wurde, umso wichtiger wurde der »Ehegattennachzug« – oder »Familiennachzug« – als legale Möglichkeit der Einreise. Doch auch dieser Migrationsweg steht zunehmend im Fokus staatlicher Regulierung. Eine Sprachnachweispflicht sowie die Vergabe von Visa führen zu neuen Grenzsituationen weit vor Europas geographischen Außengrenzen. Diese nimmt Miriam Gutekunst in ihrer transnationalen Ethnographie zwischen Marokko und Deutschland in den Blick und begleitet Menschen durch das selektive Einreiseverfahren. Ihre Studie zeigt: In den Institutionen und Behörden wird dabei nicht nur über die Einreise entschieden, sondern es werden auch Integrationsparadigmen, Geschlechterverhältnisse sowie Vorstellungen von Liebe und Ehe verhandelt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8376-4249-0
- ISBN-Online
- 978-3-8394-4249-4
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Kultur und soziale Praxis
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 326
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- 1. Zwischen Migrationskontrolle und Schutz von Ehe und Familie Kein Zugriff Seiten 13 - 32
- 2. Zur Methodologie: das Regieren der Migration durch Heirat ethnographieren Kein Zugriff Seiten 33 - 80
- 3. Die Heiratsurkunde Kein Zugriff Seiten 81 - 128
- 4. Der Sprachnachweis Kein Zugriff Seiten 129 - 194
- 5. Das Visum Kein Zugriff Seiten 195 - 274
- 6. Multiple Grenzüberschreitungen im Regieren der Migration durch Heirat Kein Zugriff Seiten 275 - 296
- Literatur Kein Zugriff Seiten 297 - 326





