Die Zeitschrift für Ideengeschichte fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Herausragende Fachleute aus allen Geisteswissenschaften gehen in Originalbeiträgen der Entstehung, den zahlreichen Metamorphosen, aber auch dem Altern von Ideen nach. Dabei erweist sich manch scheinbar neue Idee als alter Hut. Und umgekehrt gilt es, in Vergessenheit geratene Idee neu zu entdecken.Die internationale Politik der letzten Jahre, die sich erneuernden Wertedebatten und die intensiv erlebte Wiederkehr der Religionen lassen keinen anderen Schluß zu: Die politische und kulturelle Gegenwart wird von Ideen geprägt, spukhaft oft, doch mit enormer Wirksamkeit. Wer diese Gegenwart verstehen will, kommt nicht umhin, Ideengeschichte zu treiben.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wendet sich an die gebildete Öffentlichkeit. Darüber hinaus strebt sie als Forum der Forschung und Reflexion eine fachübergreifende Kommunikation zwischen allen historisch denkenden und argumentierenden Geisteswissenschaften an.Die Zeitschrift für Ideengeschichte wird von den drei großen deutschen Forschungsbibliotheken und Archiven in Marbach, Weimar und Wolfenbüttel sowie dem Wissenschaftskolleg zu Berlin gemeinsam getragen. Mögen die Quellen der Zeitschrift im Archiv liegen, so ist ihr intellektueller Zielpunkt die Gegenwart. Sie beschreitet Wege der Überlieferung, um in der Jetztzeit anzukommen; sie stellt Fragen an das Archiv, die uns als Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts beschäftigen.
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Bibliographische Angaben
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1863-8937
ISSN-Online
1863-8937
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Sprache
Deutsch
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Seite 1 - 3
Abstract
Verlag C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München 2020
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Seite 4 - 4
"Nur Gips!" könnte das zwischen Überraschung und Enttäuschung oszillierende Urteil des strengen, kanongeschulten Kunstbetrachters lauten, wenn er der Tatsache gewahr wird, dass die antike Plastik des Laokoon und seiner Söhne in einer Austellung...
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Seite 5 - 16
Im Jaht 2018 wurden im Wuppertaler Skulpturenpark Waldfrieden unter dem Titel Der Tod, der bleiche Freier Gipse des vor allem als Maler berühmt gewordenen Markus Lüpertz gezeigt. Zu sehen waren in dieser Austellung teils weit überlebensgroße...
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Seite 17 - 26
"Das allgemeie vorzügliche Kennzeichen der griechischen Meisterstücke sind endliche eine edle Einfalt und eine stille Größe" - diese Formel aus Wienckelmanns Gedanken über die Nachahmung der griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst...
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Seite 27 - 38
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) sah etwas "Fremdartiges, ja völlig Unwahres" im Medium der Totenmaske. Überhaupt schien ihm der Tod "ein sehr mittelmäßiger Porträtmaler", weshalb er sich nicht nur gegen die Abnahme seiner eigenen...
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Seite 39 - 50
Die Totenmaskensammlung am Deutschen Literaturarchiv in Marbach reiht sie alle nebeneinander: die bedeutendsten Dichterköpfe aus mehr als fünf Jahrhunderten. Die Gippsabdrücke ihrer Gesichter versammeln sich hier hinter Vorhängen auf dutzenden...
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Seite 51 - 64
Als der in Versailles tagenden Nationalversammlung am Spätnachmittag des 14. Juli 1789 die Nachrichten vom Sturm auf die Bastille überbracht wurden, reagieren die Abgeordneten mit Entsetzen. Erst zwei Tage später gelang es Jean-Joseph Meinier,...
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Seite 65 - 76
Wir haben es mit einer Zeit beschleunigten Wandels zu tun. Die sozialen Unterschiede verschärfen sich; es gibt Gewinner und Verlierer dieses Wandels. Viele fühlen sich durch die Dynamik abgehängt und sehen ihre altvertrauten...
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Seite 77 - 92
Im Jahr 1750 erhielt Franz Christoph von Scheyb eine Anfrage der besonderen Art; er möge ein Porträt für ein Gelehrtenlexikon einreichen. Der Empfänger kommentiere diese Einlandung mit ostentativer Abgeklärtheit: " in Kupfer soll ich mich...
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Seite 93 - 104
Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um festzustellen, dass Adam Weishaupt, der Gründer des Illuminatenordens, ein ernster Zeitgenosse gewesen ist - ja: ein verschlossener, hölzerner und schroffer. An ihm schieden sich die Geister: Manche...
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Seite 105 - 105
Reinhart Koselleck war Doktorant und an der Schwelle zu seinem dreißigsten Lebensjahr, as er am 21. Januar 1953 aus der Heidelberger Sandgasse seinen ersten Brief an Carl Schmitt schrieb. Über drei Jahrzehnte entspann sich in unterschiedlicher...
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Seite 106 - 107
Was den Unterschied zwischen politischer Philosophie und politischer Theorie genau ausmacht, lässt sich kaum trennscharf beschreiben. Ein Vorschlag zur Güte wäre die dsziplinäre Zuordnung. Dann tritt auch ins Bewusstsein, dass zwei wesentliche...
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Seite 108 - 109
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Seite 110 - 111
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Seite 112 - 114
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Seite 115 - 116
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Seite 117 - 122
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Seite 123 - 126
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Seite 127 - 128
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