
Das Berliner Wohngebiet Fennpfuhl
Vom gesamtdeutschen städtebaulichen Wettbewerb zum Wohnen im Grünen mitten in der Stadt- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Ab 1972 entstand im damaligen Stadtbezirk Lichtenberg das erste industriell errichtete Ost-Berliner Neubaugebiet mit annähernd 16.000 Wohnungen für geplante 50.000 Einwohner, einem Kaufhaus, zwei Schwimmhallen, Kaufhallen, Gaststätten, Schulen, Kindereinrichtungen, einer Poliklinik und einer Apotheke. Diese neue Stadt in der Stadt trägt den Namen »Fennpfuhl« nach dem gleichnamigen See, um den herum man als Gegengewicht zur Plattenbausiedlung einen Park anlegte. Ungeachtet der seriellen Bauweise enthält sie individuell gestaltete Wohnbereiche. Sowohl das urbane Zentrum als auch der Fennpfuhlpark wurden mit zahlreichen Werken der bildenden Kunst bereichert. Auf dem 175 Hektar großen Gelände wurde der erste WBS-70-Block errichtet. Seine Bebauung bildete den Auftakt des ambitionierten DDR-Wohnungsbauprogramms in Berlin; größere Wohngebiete wie Marzahn und Hellersdorf sollten folgen. Mehrere Fachautoren skizzieren die Geschichte der Großwohnsiedlung bis 1990 und die Entwicklung bis heute. Sie zeigen, dass es sich beim »Fennpfuhl« um ein innerstädtisches Neubauareal handelt, dessen gelungene Zuordnung von Wohngebäuden, Wohnfolgeeinrichtungen und öffentlichen Freiraum auch für die städtebaulichen Herausforderungen der Gegenwart beispielhaft sein kann. Mit Beiträgen von Georg Balzer, Martina Becker, Andreas Butter, Wolfgang Kil, Antje Kirsch und Dieter Rühle
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-86732-439-7
- ISBN-Online
- 978-3-86732-584-4
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 129
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Geleitwort Kein Zugriff
- Vorwort des Herausgebers Kein Zugriff
- Ein Plan aus dem Westen für das Zusammenleben im Sozialismus: Der deutsch-deutsche Wettbewerb zum Wohngebiet Fennpfuhl 1956 Kein Zugriff Seiten 11 - 21Autor:innen:
- Die Entstehung des Quartiers Kein Zugriff Seiten 22 - 46Autor:innen:
- Im Kontext städtebaulicher Planungen nach 1990 Kein Zugriff Seiten 47 - 60Autor:innen: |
- »Der Fennpfuhl ist gewissermaßen mein Kind«: Ein Gespräch mit dem Architekten Kein Zugriff Seiten 61 - 73Autor:innen:
- Verborgene Ornamente: Das legendäre Beton Formstein Programm im Fennpfuhl Kein Zugriff Seiten 74 - 81Autor:innen:
- Einzug ins Neubaugebiet: Eine private Bilanz Kein Zugriff Seiten 82 - 86Autor:innen:
- Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern (Durchgeführt von Georg Balzer (2022)) Kein Zugriff Seiten 87 - 106
- Fit für die Zukunft: Die Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE und das Quartier von morgen Kein Zugriff Seiten 107 - 109Autor:innen:
- Ein Stück Erde für alle...: Als Flaneur unterwegs zwischen Plattenbauten Kein Zugriff Seiten 110 - 119Autor:innen:
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 120 - 120
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 121 - 121
- Abbildungsnachweis Kein Zugriff Seiten 122 - 128



