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Sammelband Kein Zugriff

Überlieferung wird Geschichte

Festschrift für Christoph Haidacher zum 65. Geburtstag
Herausgeber:innen:
Reihe:
Schlern-Schriften, Band 380
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Überlieferung wird Geschichte – dieser programmatische Titel verweist auf das zentrale Anliegen des vorliegenden Sammelbandes: die Auseinandersetzung mit archivalischer Überlieferung als Grundlage historischer Erkenntnis. Die Festschrift erscheint anlässlich des 65. Geburtstags von Christoph Haidacher und würdigt einen Historiker und Archivar, dessen Wirken das Tiroler Archivwesen und die Tiroler Geschichtsforschung nachhaltig geprägt hat. Die Beiträge spiegeln die thematische Vielfalt und methodische Offenheit wider, die Haidachers wissenschaftliches Arbeiten kennzeichnen. Im Spannungsfeld von Archivgeschichte, Verwaltung und Herrschaft sowie sozialen und kulturellen Lebenswelten entfalten die Autorinnen und Autoren ein breites Panorama vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Dazu zählen Themen aus der archivalischen Praxis und allgemein zur Überlieferungsbildung, ebenso wie zum komplexen Feld vormoderner Herrschaft und Verwaltung. Ergänzt werden diese Perspektiven durch detailreiche Studien zum facettenreichen Alltagserleben in Stadt und Land. Kuriose Quellenfunde, bislang wenig beachtete Archivbestände und mikrohistorische Zugänge verdeutlichen eindrucksvoll, wie vielschichtig historische Überlieferung ist – und wie sie durch wissenschaftliche Arbeit zu Geschichte wird. Der Band richtet sich an Historikerinnen und Historiker, Archivarinnen und Archivare sowie an alle, die sich für die Geschichte Tirols und des Alpenraums, für Archivwesen und für die produktive Verbindung von Überlieferung und historischer Interpretation interessieren.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7030-6671-9
ISBN-Online
978-3-7030-8335-8
Verlag
Universitätsverlag Wagner, Innsbruck
Reihe
Schlern-Schriften
Band
380
Sprache
Deutsch
Seiten
409
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    1. Die Überlieferungsbildung im Tiroler Landesarchiv am Beispiel der Bestände der Tiroler Polizei Kein Zugriff Seiten 17 - 32
      Autor:innen:
    2. (Staatlicher) Archivalienschutz in Tirol in der Zwischenkriegszeit (ca. 1929–1938) Kein Zugriff Seiten 33 - 50
      Autor:innen:
    3. Eine geordnete Ablage – Wirken Maximilians I. für das Archiv Kein Zugriff Seiten 51 - 62
      Autor:innen:
    4. Archivarische Zusammenarbeit Brixen–Innsbruck. Karl Christoph Moeser zur Neuordnung des Hofarchivs (1907) Kein Zugriff Seiten 63 - 74
      Autor:innen:
    5. Von Äpfeln, Unzucht, Mord und Jähzorn –kuriose Quellen bei Archivführungen im Tiroler Landesarchiv Kein Zugriff Seiten 75 - 90
      Autor:innen:
    6. Maximiliana auf Abwegen.Schriftstücke aus dem Umkreis Maximilians I. auf dem Antiquariatsmarkt und in Privatbesitz Kein Zugriff Seiten 91 - 102
      Autor:innen:
    7. Das Archivdepot in der Salvatorgasse oder eine Katastrophe der Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 103 - 112
      Autor:innen:
    8. Das Archiv des Benediktinerklosters St. Georgenberg-Fiecht.Geschichte und Beständeübersicht Kein Zugriff Seiten 113 - 134
      Autor:innen:
    9. Das Archivrepertorium von Wilhelm Putsch.Ein Beitrag zur Geschichte des habsburgischen Archivwesens im 16. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 135 - 148
      Autor:innen:
    1. Die Görzer oder Pustertaler Lehen Kein Zugriff Seiten 151 - 162
      Autor:innen:
    2. Bischof Egno von BrixenElectio – Confirmatio – Consecratio Kein Zugriff Seiten 163 - 170
      Autor:innen:
    3. Die Strasse über das Stilfser Joch ist das kühnste, obgleich nach meiner Überzeugung, unnützeste Werk. Ein Brief Erzherzog Johanns an den Grafen Kolowrat aus dem Jahr 1834 Kein Zugriff Seiten 171 - 184
      Autor:innen:
    4. Georg von Firmian und die Grafschaft Ortenburg in Kärnten an der Wende zur Neuzeit Kein Zugriff Seiten 185 - 196
      Autor:innen:
    5. Der exponierte k. k. Statthaltereirat und Leiter der k. k. Bezirkshauptmannschaft Bregenz Kein Zugriff Seiten 197 - 226
      Autor:innen:
    6. Aspekte der Herrschaft Herzog Sigmunds von Tirol im nachmaligen Vorarlberg Kein Zugriff Seiten 227 - 238
      Autor:innen:
    7. Invasoren – die Angriffe von Moritz von Sachsen, Bernhard von Sachsen-Weimar und Max Emanuel von Bayern auf die Grafschaft Tirol Kein Zugriff Seiten 239 - 254
      Autor:innen:
    8. Die Urkunde Kaiser Friedrich Barbarossas für Kloster Biburg vom 31. Mai 1177 und ihre historisch-diplomatische Bedeutung Kein Zugriff Seiten 255 - 266
      Autor:innen:
    1. Die Sebastians- und Rochusbruderschaft an der Pfarrkirche zu Keller-Gries. Aspekte sozialer Gemeinschaften zwischen Kultsponsoring und Handwerk Kein Zugriff Seiten 269 - 304
      Autor:innen:
    2. (K)ein Exempel ephemerer Erinnerungskultur – das „Waldheim-Pferd“ in Innsbruck Kein Zugriff Seiten 305 - 316
      Autor:innen:
    3. Mulnerin, portnerin, waescherin. Weibliche Erwerbstätigkeit im Tiroler Mittelalter Kein Zugriff Seiten 317 - 330
      Autor:innen:
    4. Rund um das Tiroler Landesarchiv –eine „kleine Zechtour“ zu ausgewählten bestehenden und vergangenen Gasthäusern Wiltens Kein Zugriff Seiten 331 - 352
      Autor:innen:
    5. Wirte und Gasthäuser auf dem Lande mit besonderer Berücksichtigung des unteren Eisacktales Kein Zugriff Seiten 353 - 366
      Autor:innen:
    6. cum signo aquile, sub qua sculpta est quedam ymago.Überlegungen zu den älteren Siegeln der Stadt Sterzing Kein Zugriff Seiten 367 - 386
      Autor:innen:
    7. Dominikus Bridarolli – Installateur und Bauherr in Wilten Kein Zugriff Seiten 387 - 404
      Autor:innen:
  1. Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 405 - 408

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