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Monographie Kein Zugriff

"weil ich den kirchlichen sowohl als weltlichen Behörden mißfiel"

Bernard Bolzano auf dem Index
Autor:innen:
Verlag:
 26.06.2018

Zusammenfassung

Die Tatsache, dass etliche Werke Bolzanos den Zensoren in Wien und Rom ein Dorn im Auge waren, ist seit langem bekannt. Im vorliegenden Buch wird sie nun aber zum ersten Mal gründlich untersucht. Dabei werden nicht bloß die Hintergründe durchleuchtet, die zur Verurteilung von Bolzanos Werken führten, sondern wir werden etwa auch mit dem Verfahren vertraut gemacht, das einer Verurteilung vorausgeht. In diesem Zusammenhang wird auch auf seltsame oder sogar paradoxe Aspekte der Zensurpraxis eingegangen, die dazu führten, dass Verfahren sich überaus lange hinzogen oder dass die interessierte Leserschaft sehr wohl Zugriff auf manche verbotenen Werke erlangen konnte. Selbst Bolzanos Einstellung zur Zensur gibt Rätsel auf: Es bedarf einer Erklärung, warum Bolzano, der unter der kirchlichen und staatlichen Zensur so zu leiden hatte, sich in seiner Utopie Vom besten Staate selbst für eine strenge Zensur ausspricht. Auch solchen Fragen wird im vorliegenden Band nachgegangen.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2018
Erscheinungsdatum
26.06.2018
ISBN-Print
978-3-89665-739-8
ISBN-Online
978-3-89665-748-0
Verlag
Academia, Baden-Baden
Reihe
Beiträge zur Bolzano-Forschung
Band
28
Sprache
Deutsch
Seiten
198
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
    1. Die Verurteilung der Erbauungsreden Kein Zugriff
    2. Die Vorbereitung der zweiten Verurteilung Kein Zugriff
    3. Von Hus bis Bolzano: Fesls Kurzgeschichte der Verketzerungen Kein Zugriff
    4. Die Verurteilung des Lehrbuchs der Religionswissenschaft Kein Zugriff
    5. Ein Ketzerjäger in Prag Kein Zugriff
    6. Ein Reformpapst? Kein Zugriff
    7. Anhang Kein Zugriff
    1. Zum Schutze der Unmündigen. Österreichische Zensur im Vormärz Kein Zugriff
    2. “Der Verfasser war so bescheiden…” Die Zensurierung der Schriften Bolzanos vor seiner Amtsenthebung Kein Zugriff
    3. “Was der Censur unter meinem Namen vorgelegt wird… ” Die Vorzensur der Schriften Bolzanos nach seiner Amtsenthebung Kein Zugriff
    4. “Einige Mühe, dafür Verleger zu finden”. Möglichkeiten und Grenzen der Herausgabe im Ausland Kein Zugriff
    5. “Führt ein sehr einfaches, zurückgezogenes Leben”. Die polizeiliche Beobachtung Bolzanos Kein Zugriff
    6. “Könnte manchen Leser zu wirklichen Irrlehren verleiten”. Die Zensur des Lehrbuchs der Religionswissenschaft Kein Zugriff
    7. “Durchaus keinen Weg in das große Publikum gefunden”. Die Zensur der Wissenschaftslehre Kein Zugriff
    8. “Wie man es anzustellen habe, um zu den Büchern zu kommen”. Die Zensur der übrigen Schriften und ihre Präsenz im Buchhandel Kein Zugriff
    9. Verdiente Aufmerksamkeit für gute Bücher Kein Zugriff
    10. Anhang 1 Kein Zugriff
    11. Anhang 2 Kein Zugriff
    12. Anhang 3 Kein Zugriff
    1. Werke Bolzanos Kein Zugriff
    2. Werke anderer Autoren Kein Zugriff
    3. Anonyma Kein Zugriff
    4. Archivquellen Kein Zugriff
  3. Personenregister Kein Zugriff Seiten 191 - 198

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