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Monographie Kein Zugriff
Weibliche Genitalverstümmelung
Diskussion und Praxis in der Medizin während des 19. Jahrhunderts- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Weibliche Genitalverstümmelung wird in der öffentlichen Diskussion als barbarischer Akt einiger afrikanischer Ethnien wahrgenommen. Kaum jemand weiß, dass sie zur Behandlung der Masturbation, der Hysterie und anderer vermeintlich typischer weiblicher Erkrankungen auch im deutschsprachigen Raum praktiziert und sehr kontrovers diskutiert wurde. Die Autorin stellt diesen fast vergessenen Abschnitt der Medizingeschichte anhand von Fallbeispielen in klarer und sensibler Sprache erstmals umfassend dar.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-935964-00-5
- ISBN-Online
- 978-3-86321-673-3
- Verlag
- Mabuse Verlag, Frankfurt am Main
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 189
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1.1. Stand der Forschung Kein Zugriff
- 1.2. Quellenmaterial Kein Zugriff
- 1.3. Begriffsbestimmung Kein Zugriff
- 2.1. Antike Kein Zugriff
- 2.2. Mittelalter Kein Zugriff
- 2.3. Frühe Neuzeit Kein Zugriff
- 3.1.1. Die gesundheitlichen Folgen der Masturbation Kein Zugriff
- 3.1.2. Die Behandlungsmethoden Kein Zugriff
- 3.2. Die Idee der Reflexneurose Kein Zugriff
- 3.3. Der Geschlechtstrieb in der Klitoris Kein Zugriff
- 4.1. Entwicklung der Anthropologie im späten 18. und im 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- 4.2. Anthropologisches Material Kein Zugriff
- 4.3. Das erste bildliche Zeugnis der rituellen weiblichen Genitalverstümmelung Kein Zugriff
- 4.4. Anthropologische Begründungen und medizinische Indikationen für die weibliche Genitalverstümmelung Kein Zugriff
- 4.5. Die sogenannte 'Hottentottenschürze' Kein Zugriff
- 4.6. Fazit Kein Zugriff
- 5.1. Baker Brown und seine Schriften Kein Zugriff
- 5.2. Die "kleine Polemik"25 zwischen Isaac Baker Brown und Charles West Kein Zugriff
- 5.3. Medizinhistorische Sichtweisen der Kontroverse Kein Zugriff
- 6.1. Einleitung der Fallbeispiele Kein Zugriff
- 6.2. "Heilung eines vieljährigen Blödsinns, durch Ausrottung der Clitoris" – CARL FERDINAND VON GRAEFE, Berliner Arzt und Chirurg Kein Zugriff
- 6.3.1. Erster Fall: "Die Amputation der Clitoris und der Nymphen, ein Beitrag zur Behandlung des Vaginismus" Kein Zugriff
- 6.3.2. Zweiter Fall: "Ein weiterer Beitrag zur Heilung der Masturbation durch Amputation der Clitoris und der kleinen Schamlippen" Kein Zugriff
- 6.4. Indikation "gewohnheitsmässige Onanie und nymphomanische Zustände" im Lehrbuch "Die operative Gynäkologie" – ALFRED HEGAR und RUDOLPH KALTENBACH, Gynäkologen in Freiburg im Breisgau Kein Zugriff
- 6.5. "Pruritus clitoridis" – GOTTLIEB FRIEDRICH HEINRICH KÜCHENMEISTER, Dresdener Medizinalrat Kein Zugriff
- 6.6. "Zur Behandlung der Hysterie", die Klitoriskauterisation von NIKOLAUS FRIEDREICH, Heidelberger Neuropathologe und Kliniker Kein Zugriff
- 6.7. Diskussion der Fälle Kein Zugriff
- 7. Zusammenfassung/Summary Kein Zugriff Seiten 160 - 161
- 8. Bildteil Kein Zugriff Seiten 162 - 167
- 9. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 168 - 189
