Methode und Techniken der Psychoanalyse
Versuche zur Praxis- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Seit den Anfängen der Psychoanalyse wurde das Verhältnis zu ihren Anwendungen oft bedacht. Auch Sigmund Freud setzte sich mit diesem Thema auseinander. Seine Position war dabei zwiespältig: Einerseits bot er das Konzept der Verunreinigung an, um der Analyse einen erweiterten Spielraum zu eröffnen, andererseits sprach er davon, dass die Anwendung der Analyse in der Krankenbehandlung vielleicht nicht das Wichtigste sei. In immer neuen Anläufen wurde seitdem versucht, das Verhältnis der reinen Analyse zu ihren Anwendungen zu klären. »Ist das noch Psychoanalyse?« wurde zur Gretchenfrage.
Ein grundlegendes Problem ergab sich daraus, dass Freud nicht systematisch zwischen der psychoanalytischen Methode und ihrer Technik unterschied. Freud neigte zwar zum Systematisieren, war aber skeptisch jedem wissenschaftlichen System gegenüber, das sich zum Dogma erhebt. In seiner Nachfolge wurde die Psychoanalyse zwar dogmatisch gelehrt und vertreten, die Methodenseite des Systems aber vernachlässigt, weil eine exquisite Behandlungstechnik zur Norm erhoben und mit der Methode gleichgesetzt wurde.
Die im vorliegenden Band versammelten Texte plädieren für eine systematische Unterscheidung zwischen der Methode und Techniken der Psychoanalyse. Die Methode nimmt dabei eine essayistische Form an, mit immer neuen Versuchen, das Handeln mit dem Verstehen zu verbinden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2303-2
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6649-7
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 249
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Methode und Techniken - Eine Einleitung, die als Vorwort und als Nachwort gelesen werden kann Kein Zugriff Seiten 7 - 18
- »Die wissenschaftliche Situation der Psychoanalyse« Kein Zugriff Seiten 19 - 24
- Psychoanalytische Methode in der Ausbildung Kein Zugriff Seiten 25 - 30
- Der Methodenbrief (Antwort auf die Diskussionsbemerkungvon Herrn Höhfeld vom 1.12.95) Kein Zugriff Seiten 31 - 36
- Zur Frage der Lehranalyse Kein Zugriff Seiten 37 - 42
- Die neue Laienfrage - Professionalisierung der Psychotherapie und Verlust der Psychoanalyse als Anthropologie Kein Zugriff Seiten 43 - 64
- Psychoanalyse in der psychotherapeutischen Landschaft: Eine unter vielen? Kein Zugriff Seiten 65 - 82
- Psychoanalyse als Beruf und als Lebenskunst Kein Zugriff Seiten 83 - 94
- Über die zukünftigen Chancen der Psychoanalyse – oder besser: des psychoanalytischen Projekts Kein Zugriff Seiten 95 - 112
- Vom Nutzen und Nachteil des Hier und Jetzt im psychoanalytischen Prozess Kein Zugriff Seiten 113 - 136
- Innere und äußere Realität: Grenze und Norm Kein Zugriff Seiten 137 - 160
- Alltagsverstehen und die Kunst des Verstehens Kein Zugriff Seiten 161 - 170
- Die tiefenpsychologische Methode und Variationen psychoanalytischer Behandlungstechnik Kein Zugriff Seiten 171 - 190
- Freud lesen: mit dem Ende beginnen Kein Zugriff Seiten 191 - 202
- Methodenintegration aus Sicht der psychodynamischen Psychotherapie Kein Zugriff Seiten 203 - 214
- Neue Aufgaben der Psychotherapie? – Sollen Psychotherapeuten krankschreiben, einweisen und Psychopharmaka verordnen dürfen? Kein Zugriff Seiten 215 - 226
- Einige kurze Überlegungen zum Tagungsthema: »Ich sehe was, was Du nicht siehst« Kein Zugriff Seiten 227 - 234
- Literatur Kein Zugriff Seiten 235 - 249





