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Monographie Kein Zugriff

Die Philosophie der Physiker

Autor:innen:
Reihe:
Beck'sche Reihe, Band 1760
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Zum Buch

In die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts fielen nicht nur die Umwälzungen der Physik durch Relativitätstheorie und Quantentheorie. Es war auch eine Zeit, in der die Physiker zu Philosophen wurden - und dies aus Notwendigkeit und mit Konsequenzen, wie dieses Buch zeigt. Zu Unrecht klage man darüber, daß unsere Generation keine Philosophen habe, soll schon Adolf von Harnack gesagt haben: "Die Philosophen sitzen jetzt nur in der anderen Fakultät, sie heißen Planck und Einstein." Einstein hat auch die Begründung dafür vorgezeichnet, warum er und seine Kollegen die Philosophie nicht den Philosophen überlassen konnten. In einer Zeit, in der die Physiker über ein festes, nicht angezweifeltes System verfügten, möge dies wohl in Ordnung gewesen sein, schreibt er, "nicht aber in einer Zeit, in welcher das ganze Fundament der Physik problematisch geworden ist". Nur der Physiker selbst jedoch fühle und wisse am besten, wo ihn der Schuh drückt. In einer aufwendig recherchierten, auf die Originalquellen zurückgreifenden und umfassenden Darstellung analysiert der Naturwissenschaftler und Philosophiehistoriker Erhard Scheibe dieses neue Verhältnis von Physik und Philosophie und den dazugehörigen Typus des philosophierenden Physikers, der die Physik bis heute nachhaltig prägt. Zum Buch In die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts fielen nicht nur die Umwälzungen der Physik durch Relativitätstheorie und Quantentheorie. Es war auch eine Zeit, in der die Physiker zu Philosophen wurden - und dies aus Notwendigkeit und mit Konsequenzen, wie dieses Buch zeigt. Zu Unrecht klage man darüber, daß unsere Generation keine Philosophen habe, soll schon Adolf von Harnack gesagt haben: "Die Philosophen sitzen jetzt nur in der anderen Fakultät, sie heißen Planck und Einstein." Einstein hat auch die Begründung dafür vorgezeichnet, warum er und seine Kollegen die Philosophie nicht den Philosophen überlassen konnten. In einer Zeit, in der die Physiker über ein festes, nicht angezweifeltes System verfügten, möge dies wohl in Ordnung gewesen sein, schreibt er, "nicht aber in einer Zeit, in welcher das ganze Fundament der Physik problematisch geworden ist". Nur der Physiker selbst jedoch fühle und wisse am besten, wo ihn der Schuh drückt. In einer aufwendig recherchierten, auf die Originalquellen zurückgreifenden und umfassenden Darstellung analysiert der Naturwissenschaftler und Philosophiehistoriker Erhard Scheibe dieses neue Verhältnis von Physik und Philosophie und den dazugehörigen Typus des philosophierenden Physikers, der die Physik bis heute nachhaltig prägt.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-406-54788-1
ISBN-Online
978-3-406-69254-3
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Reihe
Beck'sche Reihe
Band
1760
Sprache
Deutsch
Seiten
364
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 20
    1. A) Traditionelle Philosophie Kein Zugriff
    2. B) Zeitgenössische Philosophie Kein Zugriff
    3. C) Wissenschaftstheorie Kein Zugriff
    1. a) Philosophische Beweise des Realismus Kein Zugriff
    2. b) Der wissenschaftliche Realismus und die Physiker Kein Zugriff
    3. c) Positivismus und reale Außenwelt: Die Planck-Mach-Debatte Kein Zugriff
    4. d) Die Position Plancks: Aufbau eines physikalischen Weltbildes Kein Zugriff
    5. e) Die Position Machs: Neutraler Monismus Kein Zugriff
  4. III. Für und gegen Atome (Boltzmann versus Mach) Kein Zugriff Seiten 80 - 98
    1. a) Boltzmanns Bilder Kein Zugriff
    2. b) Lübeck 1895 Kein Zugriff
    3. c) Hertz und der heutige Strukturbegriff Kein Zugriff
    4. d) Plancks physikalisches Weltbild Kein Zugriff
    1. A) Duhems Instrumentalismus Kein Zugriff
    2. B) Deduktive und induktive Physik Kein Zugriff
    3. C) Theoriegeladenheit des Experiments Kein Zugriff
    4. D) Poincarés Konventionalismus Kein Zugriff
    1. A) Vom Positivisten zum Rationalisten Kein Zugriff
    2. B) Zur speziellen Theorie (SRT) Kein Zugriff
    3. C) Zur allgemeinen Theorie - Das Äquivalenzprinzip Kein Zugriff
    4. D) Zwischen Kantianern und Empiristen Kein Zugriff
    1. a) Arten von Kausalität Kein Zugriff
    2. b) Ereigniskausalität und Determinismus Kein Zugriff
    3. c) Wesensursachen Kein Zugriff
    4. d) Kausalität und Funktionsbegriff Kein Zugriff
    5. e) Kausalität in offenen Systemen (‹Unfalltheorie›) Kein Zugriff
    6. f) Die Rolle statistischer Gesetze (Exner versus Planck) Kein Zugriff
    7. g) Indeterminismus und Chaos (Born versus von Laue) Kein Zugriff
    1. a) Quantenphänomene Kein Zugriff
    2. b) Dynamik Kein Zugriff
    3. c) Voraussage und Determinismus Kein Zugriff
    4. d) Eigenschaften und Observable Kein Zugriff
    5. e) Zustände Kein Zugriff
    6. f) Messungen Kein Zugriff
    7. g) Komplementarität Kein Zugriff
    1. A) Frühe Gegner: Einstein Kein Zugriff
    2. B) Frühe Gegner: Schrödinger Kein Zugriff
    3. C) Theorien verborgener Parameter und Unmöglichkeitsbeweise Kein Zugriff
    1. A) Die Boltzmann-Tradition Kein Zugriff
    2. B) Die Widerlegungsversion Kein Zugriff
    3. C) Transitivität, Zusammenführung und Einheit Kein Zugriff
    4. D) Begriffswandel und Theorien ohne Nachfolger Kein Zugriff
    5. E) Quasikumulativer Fortschritt Kein Zugriff
  5. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 331 - 348
  6. Literatur Kein Zugriff Seiten 349 - 361
  7. Personenregister Kein Zugriff Seiten 362 - 364

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