Geschlecht – Gott – Sprache
Aspekte der Gendergerechtigkeit in philosophisch-theologischer Perspektive- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Kleine Schriften des Fachbereichs Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Band 17
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Genderdebatten sind in den letzten Jahrzehnten weltweit mit zunehmender Heftigkeit geführt worden, und zwar nicht nur in Politik, Medien und Gesellschaft, sondern auch binnenakademisch: in Biologie, Soziologie, Geschichte, Politikwissenschaften, Pädagogik, Psychologie, Kognitionswissenschaft und Philosophie. Im theologischen Kontext haben sich dabei drei thematische Schwerpunkte als diskursbestimmend erwiesen, die auch die Beiträge dieses Bandes gliedern: die Geschlechtlichkeit des Menschen; die Geschlechtlichkeit Gottes; die Geschlechtlichkeit der Sprache. Dass hier kontextbedingt keine Totalansichten geboten, sondern lediglich (philosophisch-theologische) Schlaglichter geworfen werden, versteht sich von selbst. Immerhin, die Konturen, aber auch die Abgründe einer Debatte, die mit dem Ausgriff auf deren sprachliche und religiöse Dimension ganz offensichtlich den Kern des menschlichen Selbstverständnisses berührt, bündeln sich in deren Konzentration auf die theologisch virulenten Probleme wie in einem Brennglas. Mit Beiträgen von Ute Eva Eisen, Roland Kipke, Melanie Köhlmoos, Friederike Kuster, David Lauer und Lukas Ohly. [Gender – God – Language Aspects of Gender Justice From a Philosophical-Theological Perspective] Gender debates have been conducted with increasing intensity worldwide in recent decades, not only in politics, the media, and society, but also within academia: in biology, sociology, history, political science, pedagogy, psychology, cognitive science, and philosophy. In the theological context, three focal points have proven to be decisive for the discourse: gender and human beings; gender and God; gender and human language. It goes without saying that highlights will be thrown into sharp relief; this notwithstanding, the contours, but also the abysses of a debate that, with its foray into linguistic and religious dimensions, quite obviously touches on the core of human self-understanding, do also bear upon theologically virulent problems, as if under a magnifying glass.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-374-08136-3
- ISBN-Online
- 978-3-374-08137-0
- Verlag
- EVA, Leipzig
- Reihe
- Kleine Schriften des Fachbereichs Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
- Band
- 17
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 205
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 58
- Autor:innen:
- 1. Mann und Frau: Das erste und das zweite Geschlecht Kein Zugriff
- 2. Mann und Frau und das commercium sexuale Kein Zugriff
- 3. Männer* und Frauen* und … und … und … Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Gender oder Sex? Ein Missverständnis Kein Zugriff
- 2. Paul Tillichs polares Geschlechterverständnis Kein Zugriff
- 3. Kritik an der Systematik Kein Zugriff
- 4. Konsequenzen für die Gender-Sex-Debatte Kein Zugriff
- 5. Schutz für die sozialen Geschlechter Kein Zugriff
- 6. Ergebnis Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Religion als Gegenstand der Philosophie Kein Zugriff
- 2. Die Undenkbarkeit Gottes als philosophisches Problem Kein Zugriff
- 3. Die Unaussagbarkeit Gottes als philosophisches Problem Kein Zugriff
- 4. Religiöse Rede als symbolische Rede Kein Zugriff
- 5. Ein Lösungsvorschlag: Gott mit Genderstern Kein Zugriff
- 6. Verteidigung des Vorschlags Kein Zugriff
- 7. Fazit Kein Zugriff
- Autor:innen:
- 1. Genus: Der Name Gottes Kein Zugriff
- 2. Numerus: Ein Gott, mehrere Gottheiten Kein Zugriff
- 3. Sex: Der Körper Gottes Kein Zugriff
- 4. Gender: Geschlechterrollen Gottes Kein Zugriff
- 5. Schlussfolgerungen in Thesen Kein Zugriff
- Gendergerechte Sprache? Lockerungsübungen in einer verspannten Debatte Kein Zugriff Seiten 147 - 172Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Problemanzeige Kein Zugriff
- 2. Frauen* in Bibelübersetzungen sichtbar machen oder weiterhin verschweigen? Kein Zugriff
- 3. Geschlechterpluralität in biblischen Schöpfungstraditionen sichtbar machen oder weiterhin verschweigen? Kein Zugriff
- 4. Resümee Kein Zugriff



