Gender Studies und Systemtheorie
Studien zu einem Theorietransfer- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Sozialtheorie
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Zwischen Gender Studies und Systemtheorie sind bislang kaum Verbindungslinien wahrgenommen worden. Vielmehr besteht das Vorurteil, die beiden Forschungskonzepte seien von Grund auf verschieden: Die »kühle Beobachtung« der Systemtheorie Niklas Luhmanns vertrage sich nicht mit dem politischen Engagement der Gender Studies. Tatsächlich aber eröffnet ein Austausch zwischen beiden Theorien neue Perspektiven: Gender Studies auf der einen Seite lenken das Augenmerk der Systemtheorie auf die von ihr bisher vernachlässigte Kategorie »Geschlecht«; die Systemtheorie auf der anderen Seite eignet sich gerade durch ihre auf Differenz abstellende Form der Beobachtung von Kommunikation dazu, Geschlechterkonstrukte ertragreicher zu analysieren, als dies bisher häufig der Fall ist.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-197-2
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0197-2
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Sozialtheorie
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 212
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8Autor:innen: | |
- Einleitung: Gender Studies und Systemtheorie Kein Zugriff Seiten 9 - 16Autor:innen: | |
- 1988 - und was nun? Eine Zwischenbilanz zum Verhältnis von Systemtheorie und Gender Studies Kein Zugriff Seiten 17 - 46Autor:innen:
- Systemtheorie und Gender: Geschlechtliche Ungleichheit in der funktional differenzierten Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 47 - 76Autor:innen:
- Die Biologie der Medium/Form-Unterscheidung Kein Zugriff Seiten 77 - 92Autor:innen:
- Gender als Strategie der Dauer. Eine Lektüre von Baudelaires »Une Charogne« Kein Zugriff Seiten 93 - 116Autor:innen:
- Der Tanz ums Triviale. Geschlechterdifferenz und literarische Wertung in der russischen Kultur um 1900 Kein Zugriff Seiten 117 - 140Autor:innen: | |
- »Ist es wahre Liebe…?« Kitsch und Camp aus evolutionstheoretischer Sicht Kein Zugriff Seiten 141 - 158Autor:innen:
- Manifest für Ironiker/innen. Zur Kunst der Beobachtung Kein Zugriff Seiten 159 - 178Autor:innen:
- Was heißt eigentlich Post-Feminismus? »… eine möglichst trittsichere und graziöse Flucht nach vorn« (Pipilotti Rist) Kein Zugriff Seiten 179 - 206Autor:innen:
- Zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 207 - 209Autor:innen: | |
- Zu den Abbildungen Kein Zugriff Seiten 210 - 210Autor:innen: | |
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 211 - 212Autor:innen: | |





