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Sammelband Kein Zugriff

Die gemeinsame Handelspolitik im Europäischen Verfassungsverbund

Europarecht Beiheft 2 | 2020
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Die gemeinsame Handelspolitik (GHP) der Europäischen Union (EU) rückte zuletzt immer häufiger in den Mittelpunkt medialer Aufmerksamkeit. Der vorliegende Tagungsband setzt eine Reihe GHP-bezogener Bände fort und geht der Frage nach, inwieweit die GHP nach den umfangreichen Reformen im Rahmen des Vertrags von Lissabon einen geeigneten verfassungsrechtlichen Rahmen für die internationale Handelspolitik im 21. Jahrhundert bildet. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Konstitutionalisierung der GHP durch den Vertrag von Lissabon eher asymmetrische Züge aufweist: Während die demokratische Rückbindung massiv ausgeweitet wurde, führt u. a. die fortgesetzte Ablehnung einer unmittelbaren Wirkung von Handelsabkommen zu einer Schwächung rechtsstaatlicher Elemente. Das entspricht dem Trend einer allgemein stärkeren Betonung national-staatlicher Souveränitätsrechte rund um den Globus, stellt aus verfassungsrechtlicher Perspektive gleichwohl einen Rückschritt oder zumindest das Fehlen von Fortschritt dar.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8487-5673-5
ISBN-Online
978-3-8452-9815-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Sonderheft Europarecht
Sprache
Deutsch
Seiten
189
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Unmittelbare und mittelbare Wirkung von Handelsabkommen in der Unionsrechtsordnung Kein Zugriff Seiten 7 - 20 Markus P. Beham
  3. Der Multilateral Investment Court – Königsweg oder Sackgasse für die Unionsrechtsordnung? Kein Zugriff Seiten 21 - 40 Marc Bungenberg
  4. Die Gemeinsame Handelspolitik unter Kontrolle (sub-)nationaler Parlamente und Referenden Kein Zugriff Seiten 41 - 76 Stefan Griller
  5. Do Ut Des oder Tit For Tat? – Die europäische Handelspolitik angesichts neuer Herausforderungen aus den USA und China Kein Zugriff Seiten 77 - 94 Frank Hoffmeister
  6. Mehr Rechtsschutz wagen! Rechtsschutz für Individuen im Bereich der Gemeinsamen Handelspolitik Kein Zugriff Seiten 95 - 112 Christoph Krönke
  7. Kompetenzreichweite der EU und die zukünftige Architektur von EU-Handelsabkommen – Abschied von „Deep and Comprehensive Trade and Investment Agreements“? Kein Zugriff Seiten 113 - 126 Monika Polzin
  8. Die Rolle nationaler Verfassungsgerichte bei der Kontrolle der Gemeinsamen Handelspolitik Kein Zugriff Seiten 127 - 152 Alexander Proelß
  9. Im Dienste der Demokratie? – Das institutionelle Gleichgewicht in der Gemeinsamen Handelspolitik der EU Kein Zugriff Seiten 153 - 168 Jörg Philipp Terhechte
  10. Maîtr. en droit (Paris 1), Bielefeld Bürgerbeteiligung und Transparenz in der Gemeinsamen Handelspolitik Kein Zugriff Seiten 169 - 189 Mattias Wendel

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