
Experimentelle Inszenierung von Sprache und Musik
Vergleichende Analysen zu Dieter Schnebel und John Cage- Autor:innen:
- Reihe:
- Cultura, Band 16
- Verlag:
- 2001
Zusammenfassung
Mit dem experimentellen Musiktheater der 60er/70er Jahre wendet sich die Autorin einem musikalischen Genre zu, das bislang weitgehend als nicht analysierbar und qualitativ zweifelhaft gilt. Am Beispiel von Schnebels Glossolalie-Komposition (1959-65), der Ausarbeitung Glossolalie 94 des Ensemble Recherche und von Cages Song Books (1970) zeigt sie, wie dies doch möglich ist. Dazu nutzt sie als erste Musikforscherin im Bereich der neuen Musik die psychoanalytisch verankerte Methode szenischen Verstehens von Alfred Lorenzer. Den ausführlichen, auch philologisch gestützten Analysen fügt sie eine Bestandsaufnahme der Skizzen zu den Kompositionen an. Sie beschließt ihre Untersuchungen mit einem kritischen Ausblick auf das Medienzeitalter, auf das die vielschichtigen, fragmentierten Strukturen der analysierten Stücke vorausweisen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2001
- ISBN-Print
- 978-3-96821-168-8
- ISBN-Online
- 978-3-98858-144-0
- Verlag
- Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
- Reihe
- Cultura
- Band
- 16
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 425
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 12 Download Kapitel (PDF)
- I.1 Panorama der Forschung
- Kleines Glossar Lorenzerscher Begriffe
- II.1 Lebenssphären – sozial. Wirtschaftswunder, Technologisierung, Kalter Krieg und Studentenrevolte
- II.2.1 Institutionen als offene Foren: New School for Social Research, Bauhaus, Black Mountain College, Darmstädter Ferienkurse
- II.2.2 Maximen und ästhetische Konsequenzen. Kunst als Lebensentwurf
- II.3 Zugriffe auf das Material der Lebenssphären: Produktionsprozesse zwischen Alltag und Kunst
- II.4.1 Das weltanschauliche Umfeld zwischen Psychoanalyse und Zen-Buddhismus
- II.4.2 Zur Materialisierung der Lebenssphären von Schnebel und Cage in glossolalie, Glossolalie 61 und Song Books
- III.1.1 Strukturkatalog
- III.1.2 Parameter-Felder
- III.1.3 Ordnung der Materialpräparationen
- III.1.3 Vergleichende szenische Analyse von drei Präparationen-Paaren
- III.2.1 Entstehung, Form und Besetzung
- III.2.2 Szenische Analyse
- III.3 Das Projekt Glossolalie 94 (1993/94). Szenische Transaktionen zwischen Alltag und Theater auf Basis der glossolalie
- IV.1.1 Notation
- IV.1.2 Thematisches Bezugssystem
- IV.2.1 Szenischer Umgang mit Sprache und Klang
- IV.2.2 Inszenierung von körperlichen Gesten und Raumbewegung
- V. Epilog. »Kanal« versus »Flußdelta« Seiten 391 - 406 Download Kapitel (PDF)
- Abbildungen
- Abkürzungen
- Primärquellen
- Sekundärliteratur
- VII.1 Ordnung der Skizzen zu glossolalie und Glossolalie 61 in der Sammlung Dieter Schnebel der Paul Sacher Stiftung in Basel
- VII.2 Ordnung der Skizzen zu Song Books in der Sammlung John Cage der New York Public Library Music Research Division
- VIII. Register (Begriffe und Namen) Seiten 447 - 425 Download Kapitel (PDF)




