Die Seinsgebundenheit des Denkens
Karl Mannheim und die Grundlegung einer Denksoziologie- Autor:innen:
- Reihe:
- Sozialtheorie
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Das Werk des soziologischen Klassikers Karl Mannheim ist bisher primär unter zwei Lesarten rekonstruiert worden: einer ideologischen und einer wissenssoziologischen. Die wissenssoziologische Lesart ist dabei die Interpretationsweise, die noch bis heute die Rezeption dominiert.Diese Interpretationsstudie praktiziert einen dritten Weg der Werkrekonstruktion. Ausgehend von der Mannheim'schen These der prinzipiellen Seinsgebundenheit des Denkens werden seine Schriften als Grundlegung einer Denksoziologie gelesen, bei der die soziologische Analyse der sozialen Funktionalität von Denk- und Weltanschauungsweisen im Vordergrund steht. Mannheim und sein Werk werden so als ein Dokument eines soziologischen Erkenntnis- und Denkskeptizismus rekonstruiert, dessen basale Argumentationsstruktur beständig zwischen Synthese und Agonalität oszilliert.Dieses Buch stellt zudem eine systematische Aufarbeitung der inhaltlichen wie methodischen Grundkategorien der Mannheim'schen Soziologie dar, sodass es zugleich als grundlegende Einführung in das Werk Karl Mannheims für Studierende der Sozial- und Kulturwissenschaften genutzt werden kann.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-636-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0636-6
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Sozialtheorie
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 323
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- 0. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 24
- 2. Biografische Orte und intellektuelle Ortlosigkeit Kein Zugriff Seiten 25 - 66
- 3. Epistemologische Prämissen Kein Zugriff Seiten 67 - 118
- 4. Grundkategorien Kein Zugriff Seiten 119 - 186
- 5. Grundbegriffe und Methode der soziologischen Interpretation Kein Zugriff Seiten 187 - 248
- 6. Begriff und Funktion des Intellektuellen Kein Zugriff Seiten 249 - 272
- 7. Zwischen den Fronten: zweierlei Kritik an K. Mannheim Kein Zugriff Seiten 273 - 296
- 8. Schlussbemerkung: Zwischen Agonalität und Synthese? Kein Zugriff Seiten 297 - 306
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 307 - 321
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 322 - 323





