„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“
Friedrich Rückert und der Orientalismus im Europa des 19. Jahrhunderts- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Rückert-Studien, Band 22
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Der Franke Friedrich Rückert zählt nicht nur zu den produktivsten deutschsprachigen Dichtern des 19. Jahrhunderts, sondern wegen seiner zahlreichen Übersetzungen auch zu den bedeutendsten Mittlern zwischen den Literaturen des Orients und des Okzidents in Europa. Insgesamt 44 Sprachen verstand er zu lesen. Im Studium von Sprachen entdeckte er eine Möglichkeit, sich fremde Kulturen zu erschließen. Die Literaturwissenschaft hat dieser gewaltigen Kulturleistung bislang nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Der vorliegende Sammelband, der die Erträge des Schweinfurter Symposions 2016 zusammenfasst, gilt daher einem Forschungsdesiderat. Mit Beiträgen vonHannah Berner, Ralf Georg Czapla, Sabine Gruber, Reinhard Gruhl, Lutz Hagestedt, Iris Hermann, Arne Klawitter, Karl Josef Kuschel, Stephan Lesker, Sascha Monhoff, Reinhold Münster, Peter-Arnold Mumm, Gunnar Och, Karin Rhein, Jessica Riemer, Torsten Voß, Claudia Wiener und Klaus Wolf.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-95650-852-3
- ISBN-Online
- 978-3-95650-853-0
- Verlag
- Ergon, Baden-Baden
- Reihe
- Rückert-Studien
- Band
- 22
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 350
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Zu diesem Band Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Weltliteratur und Weltpoesie. Zur Bedeutung der Begriffe vor und nach Goethe Kein Zugriff Seiten 11 - 24Autor:innen:
- Johann Gottfried Herder und der Orient Kein Zugriff Seiten 25 - 42Autor:innen:
- „Die Wahrheit hat gewissermaßen die leichtsinnigen Verheißungen der Fabel überboten.“ August Wilhelm Schlegel und die Indien-Begeisterung der Romantik Kein Zugriff Seiten 43 - 54Autor:innen:
- „Bei den alten Asiaten ging’s aus dem Vollen und Großen.“ Der Orient als Wurzel der „Urkenntnisse“ in der Asiatischen Vorlesung des Matthias Claudius Kein Zugriff Seiten 55 - 76Autor:innen:
- „Kultivierte Barbarei“. Lyrischer Orientalismus in deutschsprachigen Anthologien des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 77 - 110Autor:innen:
- Die jüdische Orientforschung und ihr „romantischer“ Orient Kein Zugriff Seiten 111 - 124Autor:innen:
- Poetischer als Eisenbahnen. Orient-Aneignung durch deutsche Maler zur Zeit Friedrich Rückerts Kein Zugriff Seiten 125 - 146Autor:innen:
- „Hauch Gottes, Poesie...“. Rückerts Welt- und Dichtungsreligion Kein Zugriff Seiten 147 - 170Autor:innen:
- „Wo vom Kamel er springt aufs Roß“. Das Reittier als Figuration von Orient und Okzident bei Rückert und Freiligrath Kein Zugriff Seiten 171 - 194Autor:innen:
- Orientalismus als Paradigma lyrischer Produktivität und Phantasie? Friedrich Rückerts und August von Platens Ghaselen Kein Zugriff Seiten 195 - 224Autor:innen:
- „Als Salamander gelebt in Hafis Liedergluth“. Friedrich Rückert und August von Platen Kein Zugriff Seiten 225 - 246Autor:innen:
- Friedrich Rückert als Sprachwissenschaftler Kein Zugriff Seiten 247 - 262Autor:innen:
- Heilige Weltpoesie in deutscher Übersetzung? Rückerts Hebräische Propheten (1831) zwischen Luther, Gesenius, Delitzsch und Buber Kein Zugriff Seiten 263 - 288Autor:innen:
- Die „poetische Wünschelruthe“ des ‚wahren‘ Dichters. Die zeitgenössische Rezeption von Rückerts Übertragung des chinesischen Liederbuchs Schi-King Kein Zugriff Seiten 289 - 306Autor:innen:
- „Weltweisheit lehr’ ich dich, nicht Weisheit dieser Welt“. Friedrich Rückerts bleibende Herausforderung zu einem Dialog der Religionen Kein Zugriff Seiten 307 - 320Autor:innen:
- Friedrich Rückert und Aserbaidschan Kein Zugriff Seiten 321 - 328Autor:innen:
- „Lyrik aus erster Hand.“ Mahler und Rückert. Herausgegeben von Hans-Joachim Hinrichsen, Erich W. Partsch, Ivana Rentsch. Würzburg: Königshausen& Neumann, 2015. 199 S. ISBN 978-3-8260-5843-1 Kein Zugriff
- Sine Demirkıvıran: Friedrich Rückerts Texte im Spannungsfeld von Philologie, Übersetzung und Dichtung. Am Beispiel der Koranübersetzung, der Übertragung der Ghaselen Rumis und der Gedichtsammlung Östl... Kein Zugriff
- Beiträger und Herausgeber des Bandes Kein Zugriff Seiten 347 - 350




