
Die Völkerwanderung
- Autor:innen:
- Reihe:
- Beck'sche Reihe, Band 2180
- Verlag:
- 2002
Zusammenfassung
Der Kirchenvater Hieronymus zeichnete im Jahr 396 ein bewegendes Bild aus jener Epoche, die wir Völkerwanderung nennen: „Es sind nun zwanzig und etwas mehr Jahre, daß zwischen Konstantinopel und den Julischen Alpen römisches Blut vergossen wird. Skythien, Thrakien, Makedonien, Thessalien, Dardanien, Dakien, Epirus, Dalmatien sowie alle Teile Pannoniens verwüsten, entvölkern und plündern der Gote, der Sarmate, der Quade und der Alane, die Hunnen, die Vandalen und die Markomannen. Mit wie vielen Ehegattinnen und gottgeweihten Frauen, freigeborenen und adligen Personen haben diese Untiere ihren Spott getrieben! Bischöfe wurden gefangen, Priester und Kleriker der verschiedenen Ränge getötet, Kirchen wurden zerstört, Altäre Christi zu Pferdeställen gemacht und Gebeine der Märtyrer ausgegraben. Überall Trauer, überall Seufzen, und weit und breit ein Bild des Todes.“ Hieronymus ahnte: „Der römische Erdkreis stürzt.“ Was aber waren die Ursachen solcher Völkerbewegungen, in deren Verlauf das weströmische Reich tatsächlich unterging? Welchen Gang nahmen die Ereignisse, wer waren die Protagonisten – und welcher Mißbrauch sollte später einmal mit der Geschichte der Völkerwanderung getrieben werden? Vertraut mit den Quellen und in anschaulicher Darstellung behandelt der Verfasser diese und andere Fragen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2002
- ISBN-Print
- 978-3-406-47980-9
- ISBN-Online
- 978-3-406-61623-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- Beck'sche Reihe
- Band
- 2180
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 130
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
- Widmung Kein Zugriff Seiten 6 - 7
- Zitat Kein Zugriff Seiten 7 - 7
- I. Adrianopel: „Der Anfang des Unglücks" Kein Zugriff Seiten 7 - 19
- II. Die Völkerwanderung: Ein historischer Rückblick aus dem Mittelalter Kein Zugriff Seiten 19 - 22
- III. Warum es immer wieder Völkerwanderungen gab: Ein ethnologischer Traktat aus der Antike Kein Zugriff Seiten 22 - 28
- IV. Von der „Invasion der Barbaren" zur „Völkerwanderung": Eine deutsche Geschichte Kein Zugriff Seiten 28 - 37
- V. Rom und die Germanen vor der Völkerwanderung: Eine fünfhundertjährige Vorgeschichte Kein Zugriff Seiten 37 - 57
- VI. Von der Niederlage von Adrianopel zum Fall Roms 378–410 Kein Zugriff Seiten 57 - 64
- VII. Vom Fall Roms zum Fall des weströmischen Kaisertums 410–476 Kein Zugriff Seiten 64 - 80
- VIII. Die autonomen Germanenreiche auf römischem Boden 476–585 Kein Zugriff Seiten 80 - 96
- IX. Warum die römische Germanenpolitik nach 500 Jahren am Ende war Kein Zugriff Seiten 96 - 109
- X. Die Völkerwanderung und das deutsche Sonderbewußtsein Kein Zugriff Seiten 109 - 122
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 122 - 125
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 125 - 126
- Dank Kein Zugriff Seiten 126 - 127
- Register Kein Zugriff Seiten 127 - 129
- Karten Kein Zugriff Seiten 129 - 130




