Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum »Arbeit - Wirtschaft - Soziales«. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.Die Zeitschrift fördert den interdisziplinären Austausch und versteht sich als Wissens- und Argumentationsquelle für Akteure aus Arbeitswelt, Wirtschaft und politischer Praxis. Ihr Ziel ist, komplexes Wissen strukturiert und sprachlich ansprechend zu vermitteln. Ein professionelles Begutachtungsverfahren garantiert die Standards wissenschaftlicher Abhandlungen. Kurzauswertungen, Kommentare und Praxisbeiträge reflektieren aktuelle gesellschaftspolitische Probleme und diskutieren Lösungsvorschläge.
Die Europäische Gleichstellungspolitik ist in einer Krise: Nicht erst seit der ökonomischen Krise 2009ff. zeigt sich, dass die gleichstellungspolitischen Initiativen der EU, die noch Anfang dieses Jahrhunderts weitreichende Ziele hatten, kaum noch...
In den letzten 15 Jahren war die Europäische Beschäftigungsstrategie der wichtigste Impuls für Gleichstellungspolitiken auf Ebene der Mitgliedstaaten. Ein nachlassendes Engagement schon im Vorfeld der Wirtschaftskrise führte dazu, dass bei...
In der deutschen gleichstellungspolitischen Debatte der vergangenen Jahre rückte zunehmend die Quotierung von Aufsichtsratsposten in den Fokus, womit ein neuer Aspekt beruflicher Gleichstellung angesprochen wurde. Bei ihren Verfechterinnen und...
Unser Beitrag befasst sich mit vier der fünf nordischen Länder (ausgenommen Island) und unterscheidet zwei eigenständige Innovationen der Gleichstellungspolitik: Kinderbetreuungspolitik einschließlich Väterquoten beim Anspruch auf Elternzeit...
Arbeitspolitik ist immer zugleich Geschlechterpolitik. Gleichstellungspolitik kann daher nur dann erfolgreich sein, wenn sie – so die zentrale These dieses Artikels – strategisch als Bestandteil der Arbeitspolitik insgesamt konzipiert und...
Österreich wurde und wird oftmals als ein besonders erfolgreiches Beispiel für die Umsetzung von Gender Budgeting dargestellt, weil es gelang, im Verlauf der Finanzverfassungsreform die „tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern“...
Antifeministische Männerrechtler wollen althergebrachte Privilegien in den Geschlechterbeziehungen erhalten oder wiederherstellen. Sie verbreiten Verschwörungstheorien über einen angeblichen „Gouvernanten- und Umerziehungsstaat“, der...
In dem Debatten-Beitrag wird vorgeschlagen, zu unterscheiden zwischen Gender Mainstreaming als gleichstellungspolitischem Konzept einerseits und als Prinzip oder Gebot andererseits, den Blickwinkel der Gleichstellung der Geschlechter einzunehmen. Es...